Initiativen, Projekte und Materialien - Eine Auswahl

Initiativen, Projekte und Materialien - Eine Auswahl

 

wir treffen uns immer
in der ferne
zwischen
avenui und kreuzberg
unter einem alten
walnußmangobaum.
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zwischen avenui und kreuzberg...
unter einem alten
walnußmangobaum... ..
.im gedankengestrüpp
in der ferne
- im traum -


(may ayim, nachtgesang, orlanda verlag

ADEFRA e.V. Schwarze deutsche Frauen und Schwarze Frauen in Deutschland

ADEFRA ist in erster Linie eine Schwarze Frauenorganisation. Das Prinzip von ADEFRA lautet: „Die Frau die Mut zeigt.“ Vor zwanzig Jahren führten Forschungen und literarische Produktionen Schwarzer Deutscher Aktivistinnen zu einer Initiative, deren identitätspolitischen Auseinandersetzungen zum Ausgangspunkt für eine spezifische Organisationsform „Schwarzer Aktivismus in Deutschland“ wurden. Unter dem von Audre Lorde gemeinsam mit diesen Aktivistinnen begründete politische Selbstbezeichnung „afro-deutsch“ bildete sich anfangs ein kleiner Kreis Schwarzer Feministinnen, die 1986 den Verein Adefra, Schwarze Frauen in Deutschland, gründeten.


ISD - Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland

Die ISD ist ein Zusammenschluss Schwarzer Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben:

  • die Interessen Schwarzer Menschen in Deutschland zu vertreten
  • ein Schwarzes Bewusstsein zu fördern
  • Rassismus entgegenzutreten
  • die Vernetzung Schwarzer Menschen bzw. ihrer Organisationen und Projekten, zu organisieren.

 

CyberNomads Schwarze Deutsche Datenbank Netzwerk und Medien Kanal

May Ayim Award

Erster internationaler Schwarzer deutscher Literaturpreis 2004, Peggy Piesche, Michael Küppers, Ekpenyong Ani, Angela Alagiyawanna-Kadalie (Hrsg.). Erschienen beim Orlanda Frauenverlag Berlin.

ASU, Afrikanische Studenten Union – Berlin

Afra Gyekye (Vorsitzende der ASU Berlin): Die African Students Union ist der Dachverband aller afrikanischen Studentenverbände in Deutschland, von denen es in Berlin allein sechs verschiedene Verbände von Studierenden aus Kamerun gibt. Die ASU bemüht sich einen regen Kontakt sowohl mit den afrikanischen Studierenden in Deutschland, als auch in den verschiedenen Ländern Afrikas und zu deren Botschaften zu unterhalten. Ziel dabei ist, sich v.a. in den Heimatländern bei politischen Entscheidungen einzumischen und Einfluss auf jene zu gewinnen. Neben der Organisation zwischen den Studierenden, soll auch die Zusammenarbeit mit Erwerbstätigen und Flüchtlingen in der Diaspora optimiert werden. Die Studierenden bilden die zahlenmäßig größte Gruppe der afrikanischen Diaspora in Berlin. Der Einfluss der afrikanischen Studenten auf die ökonomische, soziale und politische Entwicklung ihrer Heimatländer sollte nicht unterschätzt werden. 60% aller Rücküberweisungen werden von den Studierenden getätigt. ASU fördert und veranstaltet Projekte und Podiumsdiskussionen zu den Themen der Studierenden.

BEST (Black European Studies)

Das transnationale Forschungsprojekt BEST (Black European Studies) ist an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und an der Universität-Massachusetts in Amherst/USA angesiedelt und wird gefördert von der Volkswagen Stiftung. Ziel des Projekts ist es transdisziplinäre Arbeiten zu historische Schwarze Präsenzen, gegenwärtige Lebenszusammenhängen und zukünftige Perspektiven Schwarzer Populationen in Europa zusammenzutragen.

Im Oktober 2004 wurde das Study Center “Black Europe” an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz eröffnet. Dieses Zentrum führt empirische Studien zum Thema Schwarze Präsenz in Europa durch. Regionale Arbeitskonferenzen im Nordwesten Europas, Osteuropa und Südeuropa bieten darüber hinaus ein Forum für den akademischen Austausch zwischen Forscher und Forscherinnen. Ein Archiv ist in Planung, um bisherige Dokumente, die zur Zeit auf zahlreiche Privatsammlungen oder unterschiedliche Archive verteilt sind zu strukturieren und zu bündeln. Diese Information wird digitalisiert und mit einem Suchsystem verbunden, um ihre Zugänglichkeit für Onlinerecherchen zu erhöhen.


THE AFRICAN COURIER
The International Magazine Published in Germany for Africans and Friends of Africa in Europe
Published six times in a year, the news and cultural magazine reports on African life in Europe by focusing on immigration, community activities, culture and the arts, and opportunities in tourism, trade and investment in Africa. It also functions as a medium of news dissemination for the diplomatic missions of African countries and reports on Africa from an African viewpoint.

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    Die Beiträge Schwarzer AutorInnen, KünstlerInnen und AktivistInnen vermitteln einen Einblick in die Auseinandersetzungen und Diskurse, die zur Bildung der Schwarzen Community in Deutschland geführt haben.