Diversity Management

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In einer aktuellen Entscheidung weist das Arbeitsgericht Berlin die Klage einer muslimischen Lehramtsreferendarin ab, die in einer Grundschule unterrichten möchte, jedoch aufgrund ihres Kopftuchs als Lehrkraft abgelehnt wurde

Zeitungsmeldungen nach dem Amoklauf in München 2016
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Bis heute ist eine Verständigung darüber ausgeblieben, welche Ungeheuerlichkeiten sich in München wirklich abgespielt haben. Als sei die Lage zu verworren - und damit unbrauchbar für eine politische Debatte, die immer weniger Zwischentöne duldet.

Die öffentlichen Diskussionen über Geflüchtete sind oft gekennzeichnet von Unkenntnis, Vorurteilen und Ressentiments. Die Heinrich-Böll-Stiftung stellt deshalb für die einzelnen Bundesländer Fakten zum deutschen Asylsystem, zu den Lebensbedingungen Asylsuchender sowie zu Möglichkeiten des Engamenents zusammen.

Wirtschaft

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Christine Langenfeld und Holger Kolb beschreiben die Entwicklung der deutschen Arbeitsmarktpolitik, inbesondere der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Anwerbung von Hochqualifizierten.

Graphic Recording Oktober 2013
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Wie lassen sich das Politikziel und die verfassungsmäßige Pflicht zur Verbesserung der Geschlechtergleichstellung mit dem Wachstum eines höchst prekären, geschlechtergetrennten, durch die Überrepräsentation von rassifizierten Frauen gekennzeichneten Arbeitssektors in Einklang bringen? Emilia Roig geht in ihrem Paper der Frage nach, wie scheinbar neutrale Gesetze spezifisch auf Frauen und/oder rassifizierte Minderheiten wirken.

Antidiskriminierung

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In der im Sommer 2015 erschienenen Integrationsstudie MIPEX schneidet Deutschland im Bereich Antidiskriminierung nur äußerst mittelmäßig ab. Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, nimmt in einem Gastbeitrag Stellung.

Was bedeutet  „Deutschsein“ in der Bundeswehr und in der Gesellschaft? Über Aufstiegschancen und Diskriminierungserfahrungen spricht Hatice Akyün mit Dominik Wullers, stellvertretender Vorsitzender von „Deutscher.Soldat e.V.", und dem Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour.

Diversity Management

Im Zuge von Globalisierung, Einwanderung und Integration, gesteigerter Mobilität, demographischem Wandel, neuen Arbeitsmodellen, Individualisierung und Wertewandel hat das Bewusstsein für eine Vielfalt der Lebens- und Arbeitsformen stetig zugenommen. Diversitätspolitiken zielen darauf ab Ungleichverhältnissen entgegenzuwirken und diese Kategorien der Differenz zu enthierarchisieren.

Materialien

Stipendiat_innen der Heinrich-Böll-Stiftung haben ein Magazin veröffentlicht, das sich kritisch-kreativ mit Rassismus, Klassismus, Sexismus und Intersektionalität auseinandersetzt. Mit zahlreichen Materialen zum Download.

Veranstaltungen

Jan 24
Voraussetzungen für Öffnungsprozesse und Diskriminierungsabbau in kultureller und politischer Arbeit
Hamburg
Jan 31
(UN)SICHTBAR?! - Koloniale Spuren in Museen und Gesellschaft #2
Leipzig
Feb 11
Konzert
Görlitz
Feb 14
(UN)SICHTBAR?! - Koloniale Spuren in Museen und Gesellschaft #3
Leipzig
Feb 18Feb 19
Workshop
Berlin
Feb 28
(UN)SICHTBAR?! - Koloniale Spuren in Museen und Gesellschaft #4
Leipzig
Mär 10Mär 11
Ein Argumentationsseminar gegen Hetze im persönlichen Umfeld
Wuppertal

Verwaltung

Sheena Magenya
von

2013 kam Sheena Magenya auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung zu einer internationalen Konferenz nach Deutschland. Sie hatte keine Probleme an der Deutschen Botschaft in Nairobi ein Visum zu bekommen. Sie denkt, dass ihre positive Erfahrung auch mit dem Grund ihrer Reise zusammenhängt.

Harinjaka Andriankoto Ratozamanana at Re:publica
von

2013 lud die GIZ den Internet- und Web-Aktivist Harinjaka Andriankoto Ratozamanana als Referent zur größten europäischen Internet-Konferenz re:publica ein. Trotz eines gültigen Visums landete er auf seiner Reise von Madagaskar nach Berlin bei einem Zwischenstopp in Paris in Abschiebehaft. Hier sein Erfahrungsbericht.

Beirut in July
von

Bente Scheller leitet das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung im Libanon. In Beirut erlebt sie, wie die Notsituation syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge von verschiedenen Seiten ausgenutzt wird. Gleichzeitig stellt das deutsche Aufnahmeprogramm und das parallel weiterlaufende reguläre Visa-Verfahren syrische Geflüchtete vor unvereinbare Anforderungen.

Medien

Lampedusa in Hamburg - Demonstration im Juli 2012
von

Carolin Wiedemann hat mit Manuela Bojadzijev über Widersprüche im Migrationssystem und über Migration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gesprochen.

 "Unruled". Print auf Aluminium
von

Schwarze Wissensproduktion als angeeignete Profilierungsressource und der systematische Ausschluss von Erfahrungswissen aus Schwarzen Kulturstudien.

von

In dem Chat-Interview schildert Vojta Gina seine ehrenamtliche “Aufklärungs-“ und Bildungsarbeit in Sozialen Netzwerken.

Dossiers

Das Dossier stellt Essays, Interviews und Filme vor, die das Empowerment von Menschen fokussieren, die aufgrund von rassistischen Strukturen marginalisiert werden. Es betrachtet verschiedene individuelle und strukturelle Ansätze des Empowerments.

Im AGG werden sie schlicht "Positive Maßnahmen" genannt. Geläufiger sind dafür die Begriffe Affirmative oder Positive Action. Das Dossier analysiert die rechtlichen und politischen Grundlagen Positiver Maßnahmen und zeigt an Beispielen ihre Potentiale.

Das Dossier untersucht die Mechanismen und Argumentationsmuster von ethnischer Diskriminierung und spürt den „modernen“ Rassismus im Alltag auf.

Das AGG ist seit August 2006 in Kraft. Nun muss es den Praxistest bestehen. Ein Dossier über Theorie und Praxis des AGG.

Publikationen

Cover Dossier "Welcome to Germany IV"

Das Dossier nähert sich dem Thema „Menschenhandel“ über drei Kapitel: der erste Teil widmet sich europa- und bundespolitischen Aspekten, der zweite Teil fokussiert den „Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung“ und der dritte Teil „Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung“.

Nach einer juristischen Einführung nähern wir uns dem Thema Visapolitiken durch Erfahrungsberichte von Menschen und Organisationen.

Cover Report "Racism and Discrimination in Greece today"

The revival of racism and its propagandists is a clear indication that in the democratic societies of Europe, the reasons giving rise and reproducing it, have not ceased to exist. Quite the opposite, in fact. This report aims at contributing in making racism and its spreading understood better by the wider public, under the circumstances of this multifaceted crisis that has stricken Greek society.

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