Einwanderungsland Deutschland

Aktuelles zum Thema

Deutschland 2015: 441.899 neue Asylanträge. Tausende besorgte Bürger/innen. Mehr als 500 rechtsextreme Übergriffe. Elf Kurzfilme.

Impressionen von der Hilfsaktion vor dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales im Sommer 2015
von

Wird die Kompetenz etablierter politischer Institutionen in Frage gestellt wird, sieht Rudolf Speth zivilgesellschaftliche Gruppen in der Pflicht. Im Rahmen der Konferenz "Wie schaffen wir Integration?"  stellt er seine Thesen vor.

Was bedeutet  „Deutschsein“ in der Bundeswehr und in der Gesellschaft? Über Aufstiegschancen und Diskriminierungserfahrungen spricht Hatice Akyün mit Dominik Wullers, stellvertretender Vorsitzender von „Deutscher.Soldat e.V.", und dem Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour.

Vor dem Hintergrund der Krise in Europa, beschäftigt sich das Dossier mit den Zwischenräumen der griechischen Migrationen in und nach Deutschland.

Eine Facette des demographischen Wandels ist, dass immer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ins Rentenalter kommen. Im „Europäischen Jahr des aktiven Alterns“ beleuchtet das Dossier die Lebenssituation älterer MigrantInnen in Deutschland.

von

Annemie Burkhardt, Koordinatorin von „Berlin braucht dich!“, Eren Ünsal, Leiterin der Berliner Antidiskriminierungsstelle und die Schauspielerin Lara-Sophie Milagro über strukturelle Diskriminierung im Kulturbetrieb und die interkulturelle Öffnung der Berliner Verwaltung.

Einwanderungsland Deutschland

"Deutschland ist ein Einwanderungsland" - eine Einsicht, die Fragen der Gestaltung von Einwanderung und multikultureller Vielfalt in den Vordergrund stellt. Die Einwanderungsgesellschaft braucht Instrumente, um die demografischen Veränderungen produktiv zu begleiten und eine Politik der Vielfalt zu gestalten.

Auf der konstituierenden Sitzung der Kommission im Herbst 2015.. Urheber: Stephan Röhl. Creative Commons LizenzvertragDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Kommission zu Flüchtlings- und Einwanderungspolitik der Heinrich-Böll-Stiftung wird in den kommenden zwei Jahren Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik erarbeiten.

Veranstaltungen

31. Mai.
Lesung und Diskussion mit Daniel Bax (taz)
Neuruppin
10. Jun.
Von der Asylbewerberin zur Rechtsanwältin
Heilbronn und Pforzheim

50 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei

Auf zum Heimaturlaub: Gepäck türkischer Gastarbeiter im Flughafen Hamburg, 1971

1955 unterzeichneten Deutschland und Italien das Anwerbeabkommen und die ersten „GastarbeiterInnen“ aus Italien kamen. SpanierInnen, GriechInnen, PortugiesInnen, JugoslawInnen und vor allem Menschen aus der Türkei folgten..

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Türkischer Supermarkt am Steindamm, Hamburg, 1973. Urheber: Heinrich Klaffs. Creative Commons LizenzvertragDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Das Dossier nutzt das Jubiläum des türkisch-deutschen Anwerbeabkommens als Anlass, um Einblick in bekannte und weniger bekannte Aspekte der deutsch-türkischen Einwanderergesellschaft zu gewähren.

Der Integrationsgipfel 2012

Die Rede der Neuen Deutschen Medienmacher beim Integrationsgipfel 2012.

Im folgenden Beitrag untersuche und bewerte ich Begriffe im Umfeld der „interkulturellen partizipativen Schulentwicklung“. 

Am 31. Januar 2012 haben Kanzlerin Merkel und Staatsministerin Böhmer wieder zu einem ihrer symbolischen Kaffeekränzchen eingeladen, um dem In- und Ausland zu vermitteln, sie setzten sich für die Belange von EinwanderInnen ein. 

Auf höchster politischer Ebene fand am 14. Juli 2006 der erste "Integrationsgipfel" im Kanzleramt statt. Kanzlerin Angela Merkel und Maria Böhmer, die Staatsministerin für Integration, haben 86 Gäste, darunter 30 VerteterInnen von Migrantenverbänden, eingeladen, um zentrale integrationspolitische Themen wie z.B. Bildungspolitik, Jugendförderung, Integrationskurse etc. zu beraten.

Ein Jahr später, am 12. Juli 2007, fand der zweite Integrationsgipfel statt. Ziel des Treffens war es einen Aktionsplan zu beschließen, der den Integrationsprozess durch die Verbesserung der Lebensbedingungen und Zukunftschancen der Einwanderer auf bessere Grundlagen stellt.

Doch auch der Integrationsgipfel 2012 ging ohne nennenswerte Ergebnisse zu Ende. Zwar formulierte die Bundesregierung nun anstelle des 2007 erstellten „Nationalen Integrationsplanes“ (NIP) einen „Nationalen Aktionsplan Integration“, dennoch wurden keine verbindlichen Maßnahmen oder Gesetze zur Umsetzung dessen beschlossen. Die Bundesregierung möchte frühkindliche Sprachförderung weiter ausbauen und mehr MigrantInnen im öffentlichen Dienst beschäftigen. KritikerInnen fordern hingegen verbindliche Regelungen und ein Umdenken - es braucht keinen nationalen Integrationsplan, sondern einen "Aktionsplan gegen Rassismus".

Weitere Dossiers

Wie sich selbst erkennen?. Urheber: © Kien Hoang Le. All rights reserved.

Das Dossier gibt Einblick in die Vielschichtigkeit asiatisch-deutscher Lebenswelten und Identitäten. Mittels verschiedener Formate wird postmigrantisches Leben aus asiatisch-deutschen Perspektiven reflektiert. Was passiert, wenn die Migration zu ihrem Ende kommt? Welche Identitätspositionen entstehen dann?

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Gibt es sie überhaupt die "dritte Genaration"? Wie gestalten die jungen Menschen im Anschluss an und in Abgrenzung an die Erfahrungen ihrer Eltern und Großeltern ihr Leben? Und welche Unterstützung benötigen sie?

Migration is not a crime. Urheber: mord. All rights reserved.

Die Reportagen in diesem Dossier drehen sich um die Idee von Migration als Bewegung. Betroffene erzählen von ihren Erfahrungen, Menschen erzählen von den Räumen, die sie verlieren und die sie sich neu erschaffen.

Fussball gegen Rassismus. Urheber: FARE. Creative Commons LizenzvertragDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Am 9. Juni 2006 wird in München die 18. Fußball-Weltmeisterschaft eröffnet. Mehr als 700 Spieler aus 32 Ländern aus 6 Kontinenten kämpfen bis zum Finale am 9. Juli in Berlin um den Goldpokal.

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