Flucht und Asyl

Aktuelles zum Thema

Flucht und Asyl

Im vergangenen Jahr mussten so viele Menschen fliehen wie seit Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr. Der UNHCR zählte fast 60 Millionen Menschen auf der Flucht weltweit, bis Ende 2015 sind mehr als eine Million Menschen in Deutschland eingetroffen. Krieg, Armut, totalitäre Regime, Diskriminierung und Gewalt zwangen die Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Neun von zehn Geflüchteten (86 Prozent) lebten in Entwicklungsländern, weil sie lediglich in das jeweilige Nachbarland fliehen können. Die Hälfte der Geflüchteten weltweit sind Kinder.

 

Veranstaltungen

17. Okt.
Diskriminierung erkennen - mit Vorurteilen umgehen.
Oranienburg
20. Okt.15. Dez.
(post-)migrantisches Kunst- und Kulturprojekt
Erfurt
24. Okt.
Gespräch und Filmvorführung mit der Regisseurin Eren Önsöz
Berlin
26. Okt.
Diskussion über ästhetische Bildung, Migration und Zugehörigkeit im städtischen Raum
Dresden
26. Okt.
Lesungen
Heidelberg

Zwischen(t)räume - Transkontinentale Migration nach den Umbrüchen in Nordafrika

Infos zur Veranstaltung

Entführt, erpresst oder verschwunden: Zur Situation von Flüchtlingen auf dem Sinai
Filmvorführung von "Sound of Torture" (Keren Shayo) mit anschließender Podiumsdiskussion am Donnerstag, 16. Oktober 2014 von 18:00 bis 21:30 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung.

Weitere Veranstaltungen

Dossiers

Dossier Border Politics – Migration in the Mediterranean

The articles in this dossier shed critical light on several related sites of Euro-Mediterranean border management. They look at the “border within” as well as the effects of the exterritorialisation strategy in the Libyan example. They show both the deadly and the “productive” aspects of the border regime.

Dossier Leben in der Illegalität

Das Dossier liefert Einblicke in die prekäre Lebenssituation der Menschen ohne legalen Aufenthalt und analysiert die Ursachen, die in den letzten Jahrzehnten zur Zunahme der irregulären Migration in Europa geführt haben.

Weitere Beiträge zum Thema

Liminal People

Juliane Karakayali und Serhat Karakayali zeigen, dass Migration als Heterotopie gefasst werden müsse, d.h. als ein Raum, in dem die nationalen Grenzen des Politischen und Sozialen hinterfragt werden und über das Neue nachgedacht wird.

Frontex. Kritiken, Konzeptionen, Konstruktionen

Bernd Kasparek zegit, dass die mangelnde demokratische Verfasstheit der Agentur Frontex kein Zufall ist, sondern der Tatsache geschuldet, dass sie ein Schengener Produkt ist und damit selbst eine Grenzgängerin. Ein Neu-Denken von Schengenland und Europa wird dabei die Tatsache ins Zentrum stellen müssen, dass beide zutiefst von der Faktizität und Autonomie der Migration geprägt sind.

Europa verliert seine Torwächter

Judith Kopp arbeitet heraus, wie die Vorverlagerung der europäischen Grenze im Zusammenspiel mit diktatorischen Regimen vorangetrieben wurde.

Flüchtlinge in Deutschland

Flüchtlinge haben sich immer wieder gegen die mit der Lagerunterbringung verbundenen Gängelungen und Drangsalierungen gewehrt. Nachdem die Bundesregierung erklärt hat, dass das Asylbewerberleistungsgesetz, welches zahlreiche Schikanen gegenüber Flüchtlingen ermöglicht, wohl grundgesetzwidrig ist, gibt es mit der Abolish-Kampagne nun eine Bündelung der vielen individuellen, lokalen und regionalen Widerstandshandlungen.

Foto-Essay "Rebordering Europe"

In einem eindrucksvollen Foto-Essay fokussiert der Fotojournalist Kaveh Rostamkhani auf die Folgen europäischer Grenzdynamiken. Die Ausstellung war vom 02.11. bis 18.11.2016 in der Heinrich-Böll-Stiftung zu sehen.

Nach dem Brexit: Wie weiter mit Migration und Integration?

Flüchtlings- und Migrationspolitik muss Hand in Hand mit Integrationspolitik gehen. Welche Chancen, Zumutungen, Anforderungen sind damit verbunden – aus der Perspektive der Ankommenden wie der Einheimischen? Die Eröffnungsrede von Ralf Fücks zum Kongress „Wie schaffen wir Integration?"

By Ralf Fücks
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