Dossier Crossing Germany - Bewegungen und Räume der Migration

Dossier Crossing Germany

Graffiti Migration is not a crime
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Migration ist Bewegung, über Grenzen hinweg, von einem Raum in den anderen, von einem Kontext in den nächsten. Sie sieht immer anders aus, ist selten abgeschlossen.

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Die Reportagen in diesem Dossier drehen sich um die Idee von Migration als Bewegung. Betroffene erzählen von ihren Erfahrungen, Menschen erzählen von den Räumen, die sie verlieren und die sie sich neu erschaffen.

Beiträge

Dong-Xuan-Zentrum - Bild: Matthias Schätte

Nach der Wende in der DDR kehrten die meisten Vietnames_innen in ihre Heimat zurück. Bui Quang Huy blieb – Britta Veltzke besuchte ihn im Vietnamesischen Verein in Leipzig.

Wirya Budaghi

Weil Wirya Budaghi sich mit seiner politischen Kunst im Iran in Lebensgefahr brachte, flüchtete er nach Deutschland. Hier will er seine Menschenrechtsarbeit fortsetzen. Das Portrait eines vertriebenen Künstlers.

Flüchtling

In „Un samedi en begué – samstags in Europa“ unternimmt Lena Müller einen Ausflug in die Provinz und trifft dort auf die Asylsuchende Diane. Ein Gespräch über das Fremd-Sein auf dem Land.

Turgay Ulu

Turgay Ulu – ein politischer Flüchtling aus der Türkei – verbrachte 15 Jahre im Gefängnis und lebt jetzt in einem Flüchtlingslager. Seine Lebensgeschichte ist auch die Geschichte einer Gesellschaft.

Afghanische Flüchtlingskinder

Federica Guccini sprach im südniedersächsischen Grenzdurchgangslager in Friedland mit vier afghanischen Flüchtlingen, die laut eigener Aussage minderjährig sind. Die Behörden sind anderer Meinung.

Grenzschild

Die sogenannte Dublin-II-Verordnung schreibt Flüchtlingen vor, in dem Land Asyl zu beantragen, in dem sie europäischen Boden betreten. Was aber, wenn dort lebensbedrohliche Bedingungen vorherrschen?

Plakat "Hände weg"

Die Fälle häufen sich, in denen sich Polizei und Justiz dem Vorwurf rassistischer Gewalt stellen müssen – etwa am Amtsgericht Hannover. Shida Bazyar hat den Prozess begleitet.

Buchtitel "Deutsch für alle"

Das Versprechen an Migrant_innen auf gesellschaftliche Teilhabe sobald sie die deutsche Sprache erlernen, bleibt of uneingelöst. Künstlerische Praxis kann die Belange von Randgruppen sichtbar machen. Su-Ran Sichling hat hingesehen.

Weitere Beiträge

Moschee

Als in Frankfurt eine Moschee gebaut werden soll, entbrennt eine Debatte, die noch jahrelang anhalten sollte. Pia Rauschenberger hat die Diskussion mitverfolgt.

Protestierende

Vom Asylantrag bis zur Abschiebung ist es manchmal nicht weit. Die Flüchtlingshilfe Café Exil in Hamburg versucht Menschen, die nach Deutschland kommen, vor diesem Schicksal zu bewahren.

Demonstrations-Plakat

Vor 25 Jahren floh Shanthi aus Sri Lanka nach Deutschland. Mittlerweile arbeitet sie ehrenamtlich als Dolmetscherin und neuerdings auch als Integrationslotsin.

Die Band LebiDerya

 Im deutsch-türkischen Musikensemble LebiDerya verschwimmen Grenzen und Zugehörigkeiten. „Wie man Musik macht, sagt viel über einen Menschen aus“ – sagen die Musiker über ihre Kunst und Kommunikation.