Geschlossene Gesellschaft? Exklusion und rassistische Diskriminierung an deutschen Universitäten

Dossier: "Geschlossene Gesellschaft?"

In Kürze erscheint an dieser Stelle das von Kien Nghi Ha gemeinsam mit Noa Ha und Mekonnen Mesghena für die Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene Dossier "Geschlossene Gesellschaft? Exklusion und rassistische Diskriminierung an deutschen Universitäten".

Inhalt

Vorwort
Mekonnen Mesghena (Leiter der Abteilung Migration & Diversity der Heinrich Böll Stiftung)

Geleitwort des Rats für Migration
Prof. Dr. Naika Foroutan (Humboldt Universität Berlin) und Prof. Dr. Werner Schiffauer (Europa-Universität Viadrina)

Einleitung: Kein machtfreier Raum – Warum institutioneller Rassismus im Hochschulsystem ein großes Thema ist
Dr. Kien Nghi Ha (Fellow des Instituts für postkoloniale und transkulturelle Studien, Universität Bremen)

Institutionelle Diskriminierungen im schulischen Bildungssystem
Mechtild Gomolla (Professorin für Erziehungswissenschaften, Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg)

Universität als Bürgerrecht
Paul Mecheril (Professor für Erziehungswissenschaften, Universität Oldenburg) und Birte Klingler (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Bielefeld)

Formen und Ebenen der rassistischen Diskriminierung an deutschen Hochschulen
Nathalie Schlenzka (Referentin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes)

Institutioneller Rassismus als Ausschluss von Studierenden aus postkolonialen Staaten von der Universität
Veysi Dag (Promovend, Ex-Referent des AStA und aktiv in der Initiative gegen Rassismus an der FU Berlin)

Institutioneller Rassismus an deutschen Hochschulen – Das Beispiel der Humboldt-Universität zu Berlin
Dr. Natasha A. Kelly (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Gender Studies, HU Berlin)

Reportage: Diskriminierung im Hörsaal. Wie in der Gesellschaft, so an Universitäten
Hadija Haruna-Oelker (Journalistin u.a. für die ZEIT und der Tagesspiegel)

Interview: Forschen, Schreiben und Lehren gegen den Mainstream. Eine Professorin im Gespräch über Diskriminierung und Diversitypolitik an deutschen Universitäten

Kommentar: Zeit für konkrete Forderungen
Canset Icpinar (Journalistin u.a. für die taz)

Zum Verhältnis zwischen Interkulturalität, Internationalität und Diversity-Management als Beitrag zu einer rassismussensiblen Hochschule. Erfahrungen aus der Universität Bremen
Yasemin Karakaşoğlu (Professorin für interkulturelle Bildung und Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität der Universität Bremen)

Gleichstellungbeauftragte und Diversity-Mainstreaming. Instrumente einer nichtdiskriminierenden Hochschulpolitik?
Vanessa  Eileen Thompson (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie, Goethe Universität Frankfurt a.M.)
Veronika Zablotsky (Promovendin am Institut für Feminist Studies, University of California, Santa Cruz)

Wissen materialisieren. Epistemologische Hierarchisierungen und rassifizierte Wissensproduktion
Encarnación Gutiérrez Rodríguez (Professorin für Allgemeine Soziologie, Justus-Liebig-Universität Gießen)

Ethnic Studies in Deutschland? Über die Grenzen und Potenziale der universitären Institutionalisierung minorisierter Wissensformen
Jin Haritaworn (Associate Professor of Gender, Race and Environment, York University Toronto) und Alexander G. Weheliye (Professor of African American Studies, Northwestern University Chicago)

Kooperationspartner/innen:

  • Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC), Universität Oldenburg
  • Critical Ethnic Studies Association (CESA)
  • DeutschPlus - Initiative für eine plurale Republik
  • Initiative Schwarze Deutsche
  • korientation - Netzwerk für asiatisch-deutsche Perspektiven
  • Landesausschuss Migration, Diversität und Antidiskriminierung der GEW-Berlin
  • Migrationsrat Berlin-Brandenburg
  • Netzwerk Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung
  • Zentralrat der afrikanischen Gemeinde

Medienpartnerschaften:

  • MiGAZIN - Das Fachmagazin für Migration und Integration in Deutschland
  • Neue Deutsche Medienmacher

Bildung

Schule, Hochschule, Weiterbildungseinrichtungen alle diese Bereiche sind Orte der gesellschaftlichen Teilhabe und existentiell für das Gelingen einer inklusiven Gesellschaft. Ausschlüsse im schulischen Bildungssystem, mangelnde Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie strukturelle Diskriminierung prägen oftmals den Alltag der Bildungseinrichtungen. Bildung gewährleistet Teilhabe auch außerhalb der Schule im zivilgesellschaftlichen Raum. Wie "integrationsfähig" aber ist das deutsche Bildungs- und Ausbildungssystem?

Kongress 24./25.06: "Wie schaffen wir Integration?"

Flucht, Einwanderung, Integration spalten die europäischen Gesellschaften zwischen Befürworter/innen und Gegner/innen einer akzeptierenden Einwanderungspolitik. Die diesjährige Baustellen-Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung fragt deshalb: "Wie schaffen wir Integration?"

Veranstaltungen

29. Nov.
Gentrifizierung und die Rolle der Zivilgesellschaft in Berlin
Berlin
11. Dez.
Für eine humane und nachhaltige Flüchtlingspolitik
Berlin