Arbeitsmigration

Nicht definiert

Die Heinrich-Böll-Stiftung erarbeitet seit Dezember 2015 in ihrer Kommission «Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik» konkrete Ansätze und politische Empfehlungen für eine belastbare Migrationspolitik. Hier finden Sie das zweite E-Paper der Kommission.

Die Fachkommission: Flüchtlings- und Einwanderungspolitik der Heinrich-Böll-Stiftung wird in den kommenden zwei Jahren Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik erarbeiten.

Video: Am 10. und 11. März 2014 diskutierten auf der Tagung „Deutschland im Pflegenotstand – Perspektiven und Probleme der Care Migration“ Expertinnen und Experten die Situation der deutschen Pflegebranche sowie die mit Ein- und Auswanderung verbundenen Perspektiven und Probleme von Migrantinnen. Zum Video-Mitschnitt

Koreanische Bergmänner unter Tage. Quelle: montan.dok/Bergbau-Archiv Bochum
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In den 1960er und 1970er Jahren kamen infolge eines bilateralen Programms zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Südkorea knapp 8.000 koreanische Bergleute nach Deutschland. Die dahinterliegenden vielfältigen Migrationsgeschichten brauchen Öffentlichkeit und Anerkennung. You Jae Lee hat einige von ihnen portraitiert.

Kim Ch'ang-sŏn
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Krieg und Flucht sind einschneidende Erlebnisse im Leben von Kim Ch'ang-sŏn, der 1977 nach Deutschland kam. Ein Gespräch über Herausforderungen, transnationale Netzwerke und positives Denken.

Lee Mun-sam
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Lee Mun-sam stammt aus einfachen Verhältnissen und entscheidet sich 1965 bewusst für Deutschland als Ausbruch aus der Armut. Er findet, dass hier ein "gutes" Leben möglich ist.

Kim Gŭn-ch’ŏl
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Kim Gŭn-ch’ŏl gehört zu den ersten Bergarbeitern, die 1963 aus Korea kamen. Trotz eines engagierten Lebens kommt er zu dem Schluss, dass er seinen Weg nach Deutschland bereut. Dabei geht es vor allem um die Macht des Unausgesprochenen.

Installationsansicht der Ausstellung "Crossing Munich. Orte, Bilder und Debatten der Migration", 10.07.-15.09.2009, Rathausgalerie München.
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Das Dossier betrachtet die Rolle von Gewerkschaften zum Thema Migration in Zeiten des demographischen Wandels. Angesichts globaler Migrationsprozesse werfen wir einen Blick auf internationale Beispiele von Gewerkschaftsarbeit und Organizing. Beiträge aus der Politik, unterschiedlichen Gewerkschaften, Initiativen und der internationalen Forschung treten in dem Dossier in einen durchaus kontroversen Dialog.

Installationsansicht der Ausstellung "Crossing Munich. Orte, Bilder und Debatten der Migration", 10.07.-15.09.2009, Rathausgalerie München.

Torben Krings beleuchtet die Arbeitsmobilität im Zuge der EU-Osterweiterung und zeigt, wie sich europäische Gewerkschaften beim Thema Freizügigkeit und Übergangsfristen durchaus unterschiedlich positioniert haben.

Dr. Edith Pichler skizziert in ihrem Text die jüngere italienische Migration nach Deutschland mit besonderem Fokus auf Berlin

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