Dossier

Nicht definiert

10 Jahre Diskriminierungsschutz in Deutschland

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Diskriminierungsklagen haben nur selten Signalwirkung, einen lückenlosen Schutz vor Diskriminierung kann das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) auch zehn Jahre nach seiner Verabschiedung nicht bieten. Unser Themendossier fragt nach Ursachen und benennt Lösungen.

Mit Bitte um Vorstellung

Tayo Onutur reflektiert gleichermaßen humorvoll als auch nachdenklich die Frage nach der Eigenbezeichnung und der Selbstrepräsentation als Afro-Sintezza.

By Tayo Onutor

Kontinuitäten der Auslassungen

Elsa Fernandez erinnert an das Vergessen und revisionistische Praxen der deutschen Nachkriegsgeschichte und argumentiert für mehr interdisziplinäre, selbstorganisierte, transgenerationelle Erinnerungsprojekte.

By Elsa Fernandez

„Wir wollen ein anderes Roma-Image installieren“ - Die Kampagne „alle bleiben!“ als politisches Konzept. Kenan Emini im Gespräch mit Isidora Randjelovic

Das Interviewgespräch zwischen Kenan Emini und Isidora Randjelović findet am Rand der Rosa-Luxemburg-Konferenz in Beograd mit dem inhaltlichen Schwerpunkt linker Organisierung und romabezogener politischer Arbeit statt. Entsprechend kreist ihr Gespräch über die politische Kampagne alle bleiben! um Zukunftsvisionen, transnationale Organisierung  und konkrete politische Forderungen.

By Isidora Randjelović, Kenan Emini

„Man hat das Gefühl, dass sich alle paar Jahre die gleiche Diskriminierung wiederholt.“ Fatima Hartmann Michollek im Gespräch mit Nadine Michollek

In dem Gespräch zwischen zwei Generationen, gibt Fatima Hartmann Einblicke in ihre sozialpolitische Arbeit Anfang der 1990er Jahre in Köln. Sie erzählt von den ersten Ausgaben der legendären Zeitung Jekh Chib, den darin enthaltenen feministischen Beiträgen sowie dem von ihr mit organisierten Frauenkongreß. Sie resümiert Parallelen aus den 1980ern und 1990ern zur heutigen Berichterstattung gegen Roma und plädiert engagiert gegen schulische Segregation von Roma-Kindern.

By Nadine Michollek, Fatima Hartmann Michollek

„Mari budhi hundi well palé ab jekh drom gerdo“ - Matthäus Weiß im Gespräch mit Melanie Weiß

Matthäus und Joschla Weiß kreisen in ihrem Gespräch um die Anfänge der Bürgerrechtsbewegung deutscher Sinti und Roma, berühren Fragen der politischen Partizipation und der Solidarisierung deutscher und migrierter Roma und Sinti. Für beide gibt es nur einen gemeinsamen Weg, um erfolgreich Anerkennung einzufordern.

Mattheus te Joschla Weiß dschan an pengro chrakepen abi Anfang von i Bürgerrechtsbewegung gadschkeni Sinti te Roma. John dikhan pal budschepen prahl i politischi teilhabe, o ketni rickepen gadschkeni te wittemarengri Roma te Sinti. Pal hake duijengi della nur jek ketni gerdo drom, pale diwehl men baxt te di lass maro tschatschepen chralender. 

By Melanie Joschla Weiß

Rrom_nja in Deutschland - Visumsfreiheit oder frei von Rechten?

Nizaqete Bislimi schildert die rechtlichen Grundlagen der europäischen Visaliberalisierung (2009) für Serbien und Mazedonien, fokussiert die beabsichtigte Einordnung von Serbien, Mazedonien und Bosnien als sichere Herkunftsstaaten und beklagt die Diskrepanz zwischen  der Gesetzgebung und Rechtspraxis sowie die daraus resultierenden Folgen für geflüchtete Roma. Sie argumentiert die rechtlichen Möglichkeiten der kollektiven Anerkennung von Rom_nja aufgrund kumulativ begründeter Verfolgung und Diskriminierung in den Herkunftsländern ...

By Nizaqete Bislimi

Leben in einer Gesellschaft mit Rassismushintergrund

Dr. Elizabeta Jonuz widmete sich in ihrer empirischen Dissertation unter anderem der Forschungsfrage, wie migrantische Roma mit Prozessen ihrer Marginalisierung umgehen. Als wichtiges Erfolgskriterium für die gesellschaftliche Inklusion identifiziert sie die individuelle Abwehr des Stigmas Ethnizität.

By Elizabeta Jonuz

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