Migrationsgeschichte

Deutsch
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Die Migrationsforscherin Ljudmila Belkin hat einen Essay-Wettbewerb für jüdische Migrant/innen aus der ehemaligen Sowjetunion koordiniert. Im Interview spricht sie über Wert und Bewertung von Herkunft und über den Umgang mit migrantischem Wissen.

Der Sammelband "Viele Kämpfe und vielleicht einige Siege" versammelt Aufsätze von Autor_innen aus Aktivismus und Selbstorganisierung, Wissen­schaftler_innen, politische Bildner_innen, Künstler_innen, Community-­Arbeiter_innen und politische Kämpfer_innen. Es ist ein Kompendium, das ausgehend vom so gut wie nicht beschriebenen weißen Papier der Geschichte der Rom_nja und deren Verfolgung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Tschechien (in deutscher Sprache) einen Ausgangspunkt setzen möchte. Wir haben uns auf die Suche begeben und Autor_innen gewinnen können, die uns in ihre wissenschaftliche Arbeit, ihren Aktivismus oder ihre Lebensrealitäten Einblick geben. Die lokalen Beiträge haben wir mit Stimmen überregionaler Autor_innen erweitert, um ein breiteres Bild von Rom_nja-Aktivismus aufzuzeigen.

Unter dem Motto "Historie statt Hysterie" widmen wir uns auf diesen Seiten einem beim Sprechen über Flucht und Migration häufig vernachlässigten Faktor: Migration als Teil deutscher Geschichte.

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Was hat der türkischstämmige Berliner Kaufmann mit der Lehrerin aus Wolgast gemeinsam? Beide haben einen Migrationshintergrund. 12 Millionen Menschen sind in Folge des Nationalsozialismus geflohen. In den Familien wurden Erinnerungen unterschiedlich tradiert: Es wurde glorifiziert, verdrängt, geschwiegen.