Theater

Nicht definiert

Gespräch mit einer Tänzerin

Vom 6. bis 9. April zeigt das Ballhaus Naunynstraße das Tanzstück "XX-RIOTS". Zoha Aghamehdi hat mit der Produzentin Modjgan Hashemian über das Stück und über ihre eigene Geschichte gesprochen.

By Zoha Aghamehdi

Theater und Diskriminierung

Wir widmen uns in diesem Schwerpunkt der Frage danach wie Rassismus und rassistischen Aufführungspraxen im Theater begegnet werden kann.

Die Bequemlichkeit der Definitionshoheit

Die Schauspielerin  Lara-Sophie Milagro schreibt über die (Un)Möglichkeit von Schwarzen und People of Color-Schauspieler_innen an deutschen Theatern, das Problem der Definitionshoheit und das Selbstverständnis eines weiß dominierten Kulturbetriebs.

Weißsein, Theater & die Normalität rassistischer Darstellung

Julia Lemmle kontextualisiert die Normalität rassistischer Darstellungen im Theater in Zusammenhang mit den Debatten um das Deutsche Theater in Berlin. Sie dekonstruiert dabei aus rassismuskritischer Perspektive den medialen Diskurs über die "Blackfacing Debatte" und die Selbstverständlichkeit weißer Definitionsmacht.

„Nicht repräsentativ, sondern vor allem persönlich“

Shermin Langhoff berichtet in dem Interview über ihre Zusammenarbeit mit jugendlichen LaienschauspielerInnen in dem Theaterstück „Ferienlager – Die 3. Generation“. Entgegen dem vereinheitlichenden Titel des Stückes stehen für sie die vielfältigen Lebensbezüge und Zukunftsträume der einzelnen Jugendlichen im Vordergrund, die sie nicht als repräsentativ für irgendein Kollektiv verstanden wissen möchte.