Wirtschaft

Nicht definiert

Diversity kann nicht nur Organisationskulturen nach innen nachhaltig verändern, sondern schafft auch Standortvorteile. Die Regionen, die kreative und hoch qualifizierte Menschen anziehen, zeichnen sich vermehrt durch sogenannte „weiche“ Standortfaktoren aus. Dazu gehört eine Kultur der Offenheit, Toleranz und kulturelle Vielfalt.

Während sich Unternehmen und öffentliche Verwaltungen hierzulande bereits seit einiger Zeit mit dem Thema Intercultural Mainstreaming, Interkulturelle Öffnung und Diversity Management beschäftigen, sind Bibliotheken als Arbeitgeber und Dienstleister für eine heterogene Bevölkerung erst dabei sich allmählich zu öffnen.

Wenn der Diversity-Management-Ansatz in Deutschland zunächst nennenswert nur die globalisierten, internationalen Konzerne erreichte, begann die darüber hinaus gehende Verbreitung spätestens mit der öffentlichkeitswirksamen Einführung der Charta der Vielfalt im Jahr 2007.

No other topic in the sphere of Diversity Management has absorbed consultants, scholars, diversity officers and HR practioners as much as the issue of effective Diversity Management (DM) reporting.

Für viele LeserInnen mag die hier aufgeworfene Frage fast schon ethisch ehrenrührig sein. Diversity betrifft Grundwerte der Menschenwürde und des respektvollen Umgangs miteinander – wie kann es, wie sollte es sich ‚auszahlen’?

Eine erfolgreiche Diversity-Gesamtstrategie eines Unternehmens findet ihren Ausdruck in der offenen und respektvollen Haltung gegenüber Unterschieden hinsichtlich Alter, Geschlecht, Nationalität und ethnische Herkunft, Religion und Weltanschauung, Behinderung und sexuelle Identität.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) trat in Deutschland am 14. August 2006 in Kraft. Vorausgegangene Entwürfe für ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz waren immer wieder an fehlenden politischen Mehrheiten gescheitert.

Vielfalt ist nötig, Vielfalt steigert Gewinne, Vielfalt im Unternehmen ist gut – so ist heute in der Politik, in Unternehmen, mindestens aber bei den Unterzeichnern der „Charta der Vielfalt“  zu hören.

In the past years it has become common practice for large corporations to formulate their own diversity policy. In Germany, between January 2007 and December 2008 five hundred organisations have signed the “Charter for Diversity” – Charta der Vielfalt.

Swiss business executive Oliver Gassmann characterizes the European business environment.

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