Alle Beiträge

Verwaltung – All contributions

1 - 20 of 40
von

In einer aktuellen Entscheidung weist das Arbeitsgericht Berlin die Klage einer muslimischen Lehramtsreferendarin ab, die in einer Grundschule unterrichten möchte, jedoch aufgrund ihres Kopftuchs als Lehrkraft abgelehnt wurde

Was bedeutet  „Deutschsein“ in der Bundeswehr und in der Gesellschaft? Über Aufstiegschancen und Diskriminierungserfahrungen spricht Hatice Akyün mit Dominik Wullers, stellvertretender Vorsitzender von „Deutscher.Soldat e.V.", und dem Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour.

von

2013 kam Sheena Magenya auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung zu einer internationalen Konferenz nach Deutschland. Sie hatte keine Probleme an der Deutschen Botschaft in Nairobi ein Visum zu bekommen. Sie denkt, dass ihre positive Erfahrung auch mit dem Grund ihrer Reise zusammenhängt.

von

2013 lud die GIZ den Internet- und Web-Aktivist Harinjaka Andriankoto Ratozamanana als Referent zur größten europäischen Internet-Konferenz re:publica ein. Trotz eines gültigen Visums landete er auf seiner Reise von Madagaskar nach Berlin bei einem Zwischenstopp in Paris in Abschiebehaft. Hier sein Erfahrungsbericht.

von

Bente Scheller leitet das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung im Libanon. In Beirut erlebt sie, wie die Notsituation syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge von verschiedenen Seiten ausgenutzt wird. Gleichzeitig stellt das deutsche Aufnahmeprogramm und das parallel weiterlaufende reguläre Visa-Verfahren syrische Geflüchtete vor unvereinbare Anforderungen.

von

Die Rechtsanwältin Elisabet Poveda Guillén gibt einen Überblick darüber, wer unter welchen Bedingungen ein Visum für Deutschland beantragen kann. Sie skizziert die grundlegenden Verfahren und Voraussetzungen für Reisen, Studium, Arbeit, Familiennachzug und humanitäre Visa.

von

Simran Sodhi kam zum Studium aus Indien nach Deutschland. Nach der Uni findet sie Arbeit als Integrationslotsin im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick. Als sie ihren Aufenthalt verlängern will, lehnt die Ausländerbehörde dies ab. Begründung: sie verdiene zu wenig und ihre Arbeit sei nicht von öffentlichem Interesse. Ein Gespräch über eine drohende Abschiebung und die Solidarität, die sie verhinderte.

von

Sidonie Fernau vom „Verband binationaler Partnerschaften“ kennt die Sorgen und Nöte, die der zwingende Sprachnachweis beim Familiennachzug für Paare und Familien verursacht. Der Verband fordert die Abschaffung des Sprachnachweises, der das Recht auf Familienleben und freie Partner_innenwahl ungleich verteilt.

von

Von einem, der auszog, um in Deutschland zu arbeiten: Tagesspiegel-Volontär Mohamed Amjahid hat Praktika gemacht, sechs Sprachen gelernt, ein Studium abgeschlossen und bei der "Zeit" hospitiert. Der Ausländerbehörde reicht das aber trotzdem nicht. Hier erzählt er von seinem Kampf mit der Behörde.

von

Nach einer juristischen Einführung nähern wir uns dem Thema Visapolitiken durch Erfahrungsberichte von Menschen und Organisationen. Auf der einen Seite gibt es positive Erfahrungen und Einschätzungen der deutschen Visapolitik als „hart, aber fair“. Auf der anderen Seite stehen aber auch Beiträge, die ein anderes Licht auf die Willkommenskultur gegenüber Fachkräften oder binationalen Familien werfen.

von

Iryna Sushko leitet den ukrainischen Verein „Europe without borders“. Gemeinsam mit ihren Kolleg_innen beobachtet sie die Visa-Politiken europäischer Staaten. Ihr Beitrag betrachtet die deutsche Visapolitik im Licht offizieller Statistiken und unabhängiger Forschungsergebnisse. 

von

Reinhard Marx fasst sein Rechtsgutachten für Pro Asyl zusammen, wonach die Einstufung von Serbien, Mazedonien und Bosnien als „sichere Herkunftsstaaten“ nicht zulässig ist.

von

Ein Dossier über den Unterschied zwischen Integrationsforderung und Willkommenskultur, die Entwicklung der deutschen und europäischen Arbeitsmigrationspolitik und die Frage, wie man Migrations- und Entwicklungspolitik sinnvoll verbindet.

von

Die Dossierreihe „Welcome to Germany“ möchte die zum Teil verengte Diskussion um Willkommenskultur öffnen und in den Kontext „Migration – Arbeit – Menschenrechte“ stellen.

von

Christine Langenfeld und Holger Kolb beschreiben die Entwicklung der deutschen Arbeitsmarktpolitik, inbesondere der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Anwerbung von Hochqualifizierten.

von

Herbert Brücker geht der Frage nach, inwieweit Deutschland von der Arbeitsmigration innerhalb der EU profitiert.

Der Umgang mit Migrant_innen war eine von vielen Aufgaben, die die städtischen Gesellschaften Ostdeutschlands nach der politischen Wende neu definieren und einüben mussten. In der ehemaligen DDR hatte man keinerlei Instrumente für eine etwaige „Integration“ entworfen, nun begann man, politische Instrumente und planerische Ansätze zu entwickeln und zu erproben, die das Zusammenleben in der Stadt ordnen und gestalten sollten.

Es ist heute allgemein bekannt, dass die Bevölkerung Deutschlands sehr vielfältig ist, unter anderem bezüglich der Herkunftsländer der Menschen und ihrer Migrationsgeschichte. Für Städte gilt dies in besonderem Maß. Mehr als die Hälfte derjenigen mit Migrationshintergrund leben in Deutschland in Städten mit mindestens 50.000 Einwohner_innen.

Während sich Unternehmen und öffentliche Verwaltungen hierzulande bereits seit einiger Zeit mit dem Thema Intercultural Mainstreaming, Interkulturelle Öffnung und Diversity Management beschäftigen, sind Bibliotheken als Arbeitgeber und Dienstleister für eine heterogene Bevölkerung erst dabei sich allmählich zu öffnen.

Mit dem Begriff Diversität wird seit einigen Jahren die Pluralisierung moderner Gesellschaften beschrieben. Die Koexistenz von Vielfalt an Lebensentwürfen ist insbesondere ein Merkmal von urbanen Gesellschaften.

Seiten