Verwaltung

Aktuelles zum Thema

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In einer aktuellen Entscheidung weist das Arbeitsgericht Berlin die Klage einer muslimischen Lehramtsreferendarin ab, die in einer Grundschule unterrichten möchte, jedoch aufgrund ihres Kopftuchs als Lehrkraft abgelehnt wurde

Was bedeutet  „Deutschsein“ in der Bundeswehr und in der Gesellschaft? Über Aufstiegschancen und Diskriminierungserfahrungen spricht Hatice Akyün mit Dominik Wullers, stellvertretender Vorsitzender von „Deutscher.Soldat e.V.", und dem Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour.

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2013 kam Sheena Magenya auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung zu einer internationalen Konferenz nach Deutschland. Sie hatte keine Probleme an der Deutschen Botschaft in Nairobi ein Visum zu bekommen. Sie denkt, dass ihre positive Erfahrung auch mit dem Grund ihrer Reise zusammenhängt.

Während sich Unternehmen und öffentliche Verwaltungen hierzulande bereits seit einiger Zeit mit dem Thema Intercultural Mainstreaming, Interkulturelle Öffnung und Diversity Management beschäftigen, sind Bibliotheken als Arbeitgeber und Dienstleister für eine heterogene Bevölkerung erst dabei sich allmählich zu öffnen.

Beispiele aus der Praxis

Die Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) führt aktuell ein aus Mitteln der Verwaltungsmodernisierung finanziertes Projekt mit dem Namen „Berlin- Stadt der Vielfalt.

Mit dem Begriff Diversität wird seit einigen Jahren die Pluralisierung moderner Gesellschaften beschrieben. Die Koexistenz von Vielfalt an Lebensentwürfen ist insbesondere ein Merkmal von urbanen Gesellschaften.

Verwaltung

In öffentlichen Institutionen auf der ganzen Welt arbeiten Menschen zusammen, die sich in vielerlei Hinsicht von einander unterscheiden: Gender, ethnische, kulturelle und soziale Herkunft, Alter, sexuelle Orientierung, Religion und Weltanschauung, psychische und physische Fähigkeiten und Bedürfnisse. Das Konzept Diversity Management gibt Antworten auf die Frage, wie Unternehmen und Organisationen die gesellschaftliche Vielfalt sowie die vielfältigen Talente und Fähigkeiten ihrer Belegschaften wertschätzen und besser für ihre Ziele nutzen können.

Fachkommission

Auf der konstituierenden Sitzung der Kommission im Herbst 2015.. Urheber: Stephan Röhl. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Fachkommission: Flüchtlings- und Einwanderungspolitik der Heinrich-Böll-Stiftung wird in den kommenden zwei Jahren Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik erarbeiten.

Veranstaltungen

Feb 13Mär 31
Eine grafische Reportage über rechten Terror
Weimar
Mär 08Apr 08
8. März - 8. April 2017 in Berlin
Berlin
Mär 27Mär 29
Tagung
Hannover
Mär 28
Hometown Themenabend
Hannover Linden
Mär 28
In der Reihe "book:look - das politische Sachbuch"
Hannover

Ethnic Monitoring

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Das Dossier analysiert Möglichkeiten und Grenzen der ethnischen Datenerhebung.

Schon immer haben Menschen unterschiedlichen Alters in Organisationen mehr oder weniger gut zusammengearbeitet. Dabei wurde das Alter der Beschäftigten jedoch in den seltensten Fällen thematisiert.

Swiss business executive Oliver Gassmann characterizes the European business environment.

Eine Link- und Literaturliste bietet die Möglichkeit zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema.

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Kien Nghi Ha sieht den Diversity-Ansatz 'People of Color' als Alternative zu ethnisierenden Kategorien und (Fremd-)Zuschreibungen, die mit dem Ethnic Monitoring einhergehen.

Die Diversity-Beraterinnen Lale Otyakmaz und Trina E. Roach gehen der Frage nach, ob die gängige Praxis von Diversity Management in Deutschland nicht doch mit dem Gleichheitsversprechen des Zauberworts „Diversity“ informelle Hierarchien der verschiedenen Diversity-Dimensionen verdeckt.

Managing Diversity - Alle Chancen genutzt?

Während die Personalpolitik in der Privatwirtschaft den Wert von Diversity für die effektivere Erreichung der Unternehmensziele durch die leistungssteigernde Nutzung von Individualität und Unterschieden zu erkennen beginnt, tun sich andere wichtige Institutionen und Organisationen wie Bildungseinrichtungen, öffentliche Verwaltungen, Parteien, soziale Organisationen und Projekte noch schwer, für sie passende Diversity Konzepte zu entwickeln und einzusetzen. Dass eine "Politik der Vielfalt" auch emanzipatorische Ziele verfolgen und eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung haben kann, bleibt weitgehend noch unerkannt.

Obwohl das Interesse an Diversity sowohl in der Forschung als auch in Arbeitsorganisationen wächst, muss sich der Ansatz immer wieder gegen den Vorwurf einer Modeerscheinung wehren.

Der Fairness- und Discrimination- Ansatz erfüllt bestimmte gesetzliche Anforderungen, bleibt jedoch von einem nachhaltigen und umfassenden Diversity-Ansatz in der Organisation weit entfernt. 

Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration weist in ihrem Beitrag darauf hin, dass die Förderung von Vielfalt und die Umsetzung von Diversity Management in Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen und Organisationen ein wichtiges Element einer aktivierenden und nachhaltigen Integrationspolitik ist.

Der Beitrag von Dr. Ute Zimmermann analysiert warum Diversity Management ein immer bedeutsameres Thema für deutsche Hochschulen geworden ist. Sie stellt unterschiedliche Engagements der Hochschulen zur Förderung der personalen Viefalt und der Vielfalt der Studierenden sowie zu Diversity als wissenschaftliches Zukunfstthema vor.

Politics of Diversity

Ein Dossier über den sich allmählich vollziehenden Perspektivwechsel bei der Gestaltung der gesellschaftlichen Vielfalt.

Wenn der Diversity-Management-Ansatz in Deutschland zunächst nennenswert nur die globalisierten, internationalen Konzerne erreichte, begann die darüber hinaus gehende Verbreitung spätestens mit der öffentlichkeitswirksamen Einführung der Charta der Vielfalt im Jahr 2007.

Ein Dossier über den sich allmählich vollziehenden Perspektivwechsel bei der Gestaltung der gesellschaftlichen Vielfalt.

 

Alexander von Dippel plädiert dafür, das Konzept der Intersektoralität in den Diversity Strategien von öffentlichen Verwaltungen und lokaler Politik einzubeziehen, um den Bedürfnissen der vielfältigen Bürgerschaft zu entsprechen.

Die Stadt Zürich erlebte in den beiden letzten Jahrzehnten eine stark gewandelte "neue" Zuwanderung. Christof Meier, Leiter der Integrationsförderung der Stadt Zürich beschreibt, warum Zürich auf diesen Wandel mit einem Übergang von klassischer Integrationspolitik zu einer potenzialorientierten Diversitätspolitik reagiert hat.

Publikationen

Nach einer juristischen Einführung nähern wir uns dem Thema Visapolitiken durch Erfahrungsberichte von Menschen und Organisationen.

Der erste Teil der Dossier-Reihe "Welcome to Germany" widmet sich der "Fachkräftemigration" im Kontext der aktuellen Debatten um angebliche "Armutsmigration" und betrachtet zunächst aus wissenschaftlicher Perspektive Diskurse zu Willkommenskultur und Migration nach Deutschland, speziell auch aus anderen EU-Ländern.

Das Dossier analysiert Möglichkeiten und Grenzen der ethnischen Datenerhebung.