Medien

Aktuelles zum Thema

Zeitungsmeldungen nach dem Amoklauf in München 2016
von

Bis heute ist eine Verständigung darüber ausgeblieben, welche Ungeheuerlichkeiten sich in München wirklich abgespielt haben. Als sei die Lage zu verworren - und damit unbrauchbar für eine politische Debatte, die immer weniger Zwischentöne duldet.

 "Unruled". Print auf Aluminium
von

Schwarze Wissensproduktion als angeeignete Profilierungsressource und der systematische Ausschluss von Erfahrungswissen aus Schwarzen Kulturstudien.

von

In dem Chat-Interview schildert Vojta Gina seine ehrenamtliche “Aufklärungs-“ und Bildungsarbeit in Sozialen Netzwerken.

Türkisch für Anfänger DVD

Janina Henning, Franziska Spitzner und Sabine Reich von der Studiengruppe „Integra TV“ zeigen am Beispiel der TV-Serie „Türkisch für Anfänger“, welche Stereotype auch mit gut gemeinten Integrations-Shows verbreitet werden.

Zeitschriften

Ekkehardt Oehmichen fasst die Ergebnisse der ARD/ZDF-Studie „Migranten und Medien 2007“ zusammen und zeigt, welche Schlüsse die Öffentlich-Rechtlichen aus ihrer Selbstbeforschung ziehen.

bunte Mikrofone

Miltiadis Oulios zeigt, dass die Vorschläge des Nationalen Integrationsplans bezüglich der Integration der MigrantInnen in den Medien erst bei wenigen Medienunternehmen Eingang gefunden hat. Diversity Mainstreaming beim Personal ist bei vielen noch ein Fremdwort und manche haben nicht vor, von ihrer bisherigen (Nicht-)Praxis abzuweichen.

Medien

Repräsentation von Migrantinnen und Migranten und Menschen of Color jenseits von Stereotypen ist immer noch Mangelware. Die deutsche Medienlandschaft muss sich wandeln - vor und hinter der Kamera. Mit dem Stipendienprogramm „Medienvielfalt, anders“ machen wir einen Schritt hin zu mehr Diversität hinter und vor der Kamera und in den Redaktionen.

Kommission

Auf der konstituierenden Sitzung der Kommission im Herbst 2015.. Urheber: Stephan Röhl. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Fachkommission: Flüchtlings- und Einwanderungspolitik der Heinrich-Böll-Stiftung wird in den kommenden zwei Jahren Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik erarbeiten.

Veranstaltungen

Jul 01Sep 10
Eröffnung am 1. Juli 2017
Lieberose
Sep 11
Licht und Schatten des digitalen Wir
Berlin
Sep 28Sep 29
Digitalisierung trifft Schule - Führen im digitalen Wandel
Berlin

Medienberichterstattung

Die Medien haben die gesellschaftliche Vielfalt in Deutschland zwar entdeckt, längst aber noch nicht realisiert. Ein Dossier über Wege zur Überwindung von Diskriminierung und zu mehr Vielfalt in Programm und Personal.

Stencil muslim woman
von

Während sich die großen Medienunternehmen vor allem Menschen mit Migrationshintergrund als KonsumentInnen interessieren, rücken WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen „people of colour“ und MigrantInnen als aktive MacherInnen in Kultur und Medien in den Vordergrund. Kien Nghi Ha zeigt am Beispiel des sog. „deutsch-türkischen“ Films, welche Entwicklungen zu beobachten sind.

Journalist am Mikrofon

Sun-ju Choi und Militiadis Oulios zeigen, wie Positive Maßnahmen im Bereich der Medien die Situation verbessern können und diskutieren zugleich Chancen und Fallen solcher Initiativen.

Zeitungsausschnitt

Georg Ruhrmann zeigt auf, dass die Berichterstattung über Migration und verbundene Themen seit dem 11.September 2001 im Focus der Terrorismusbedrohung steht. Wurden MigrantInnen in der medialen Darstellung in den 80er und 90er Jahren in negativer Weise unter dem Aspekt der „Ausländerkrimininalität“ überrepräsentiert, so sind sie es seit 2001 unter der Perspektive des islamistischen Terrorismus bzw. des „Kampfs der Kulturen“.

Muslimische Frauen in Berlin

Constantin Wagner zeigt am Beispiel der MuslimInnen die Mechanismen, mit deren Hilfe Stereotype, diskriminierende Darstellungen und rassistische Diskurse sich in den Medien durchsetzen.

Weitere Beiträge

http://muslima.imow.org/content/changing-perceptions
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Unterdrückung, Rückständigkeit, Frauenfeindlichkeit sind nur einige der gängigsten Assoziationen, die über das muslimische Kopftuch aufgeworfen werden. Eine Ausstellung versucht, mit diesen negativen Konnotationen zu brechen.

 Gary Younge (The Guardian, Journalist and Author)
von

Gary Younge spricht im Videointerview über Identitätspolitiken in Europa und im transatlantischen Vergleich.

In deutschen Rundfunk- und Fernsehanstalten herrscht in Punkto Sprache konservative Strenge – bei Sprechern und Moderatoren von Mainstream-Sendungen werden regionale und ausländische Akzente nicht zugelassen. Offen sagt dies keiner der Verantwortlichen, wohl um sich vor einem schweren Vorwurf zu schützen: Diskriminierung. 

In der Online-Datenbank Vielfaltfinder können sich ausgewiesene Fachleute aller Wissensgebiete sowie Protagonist_innen mit Migrationsgeschichte/People of Color registrieren und ihr individuelles Profil gestalten und erweitern.

Treffpunkt Steindamm: Zweite Heimat der ersten Türken in Hamburg, 1973. Hier im Savoy-Kino

Die Ausweitung des Medienangebots für Almancis ist nicht nur allgemeiner Effekt der Globalisierung, die Veränderungen der letzten Jahrzehnte sind auch Anzeichen einer fortschreitenden mediengesellschaftlichen Integration.

Die zunehmende Vielfalt in der deutschen Einwanderungsgesellschaft findet sich weder in der Berichterstattung noch in den Redaktionsräumen wieder.

Die Journalistin Ferda Ataman geht mit ihren Kollegen ins Gericht, die immer wieder das Klischee von bildungs- und integrationsresistenten kriminellen MigrantInnen bedienen.

Bärbel Röben beschäftigt sich primär mit der Situation von Journalistinnen mit Migrationshintergrund. Trotz einzelner positiver und prominenter Beispiele lassen die Darstellung von Frauen in Nachrichten- und Unterhaltungsformaten als auch die Förderung der Einstellung von weiblichen Journalistinnen zu wünschen übrig.

Andreas Linder diskutiert auf der Basis kultur- und globalisierungstheoretischer Gesichtspunkte, warum von Diversity und nicht von Integration gesprochen werden sollte und welche politischen und ökonomischen Prozesse einem Diversity Mainstreaming zuwider laufen. Zudem stellt er den Status Quo des Diversity Mainstreamings im Bereich der Medien in verschiedenen Staaten vor.

WDR Rundfunkhaus

Der WDR gilt als führend, was einen neuen Umgang mit der Migrationsgesellschaft und betriebsinterne Initiativen in diese Richtung angeht. Der Integrationsbeauftragte Gualtiero Zambonini stellt die programmatischen Ansätze des Senders in Programm und Personalpolitik vor.

Zeitungsausschnitt

Ilka Desgranges verweist in ihrem Beitrag darauf, dass sich die meisten Beschwerden zur Migrationsberichterstattung, die beim Deutschen Presserat eingehen, auf die unnötige Darstellung der Herkunftsnationalität von Verdächtigen oder StraftäterInnen beziehen.

Islam protester

Sabine Schiffer setzt sich mit dem unausgewogenen Zerrbild über „den Islam“ und vor allem über muslimische Frauen auseinander. Trotz zahlreicher werdender Beispiele für differenzierten Journalismus überwiegt in den Medien eine „aufgeklärte Islamophobie“.

Journalistin

Die ARD-Korrespondentin Minou Amir-Sehhi berichtet von den subtilen Hürden, die JournalistInnen mit dunkler Hautfarbe oder exotisch klingenden Namen überwinden müssen, um anzukommen, und schildert Erfahrungen von JournalistInnen, die im Interkulturellen JournalistInnen-Netzwerk zusammengeschlossen sind.

altes Radio

Karl-Heinz Meier-Braun ergänzt diese Darstellung der Initiativen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit der Praxis des SWR und mit einem geschichtlichen Überblick – vom Gastarbeiterfunk in den 60er Jahren bis zum interkulturellen Mainstream-Programm - und stellt aktuelle Projekte des Senders vor, z.B. das „Islamische Wort“.

Zeitungsständer

Rainer Geißler führt in das im wissenschaftlichen Kontext erarbeitete Konzept der „interkulturellen medialen Integration“ ein. Er zeigt auf, unter welchen normativen Gesichtspunkten eine Integration von MigrantInnen in die mediale Öffentlichkeit erfolgen und in welchen Bereichen ein „Diversity Mainstreaming“ angesiedelt werden sollte.

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