Einwanderungsland Deutschland

Aktuelles zum Thema

Migrationspolitik

Vorbilder im Gespräch: Bundeswehr mit Migrationshintergrund

Was bedeutet  „Deutschsein“ in der Bundeswehr und in der Gesellschaft? Über Aufstiegschancen und Diskriminierungserfahrungen spricht Hatice Akyün mit Dominik Wullers, stellvertretender Vorsitzender von „Deutscher.Soldat e.V.", und dem Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour.

Dossier Altern in der Migrationsgesellschaft

Eine Facette des demographischen Wandels ist, dass immer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ins Rentenalter kommen. Im „Europäischen Jahr des aktiven Alterns“ beleuchtet das Dossier die Lebenssituation älterer MigrantInnen in Deutschland.

Zwischen interkultureller Öffnung und institutioneller Diskriminierung

Annemie Burkhardt, Koordinatorin von „Berlin braucht dich!“, Eren Ünsal, Leiterin der Berliner Antidiskriminierungsstelle und die Schauspielerin Lara-Sophie Milagro über strukturelle Diskriminierung im Kulturbetrieb und die interkulturelle Öffnung der Berliner Verwaltung.

By Elisabeth Gregull

Einwanderungsland Deutschland

"Deutschland ist ein Einwanderungsland" - eine Einsicht, die Fragen der Gestaltung von Einwanderung und multikultureller Vielfalt in den Vordergrund stellt. Die Einwanderungsgesellschaft braucht Instrumente, um die demografischen Veränderungen produktiv zu begleiten und eine Politik der Vielfalt zu gestalten.

Veranstaltungen

17. Okt.
Diskriminierung erkennen - mit Vorurteilen umgehen.
Oranienburg
20. Okt.15. Dez.
(post-)migrantisches Kunst- und Kulturprojekt
Erfurt
24. Okt.
Gespräch und Filmvorführung mit der Regisseurin Eren Önsöz
Berlin
26. Okt.
Diskussion über ästhetische Bildung, Migration und Zugehörigkeit im städtischen Raum
Dresden

50 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei

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Der Integrationsgipfel 2012

Der Nationale Aktionsplan verdient seinen Namen nicht

Am 31. Januar 2012 haben Kanzlerin Merkel und Staatsministerin Böhmer wieder zu einem ihrer symbolischen Kaffeekränzchen eingeladen, um dem In- und Ausland zu vermitteln, sie setzten sich für die Belange von EinwanderInnen ein. 

Auf höchster politischer Ebene fand am 14. Juli 2006 der erste "Integrationsgipfel" im Kanzleramt statt. Kanzlerin Angela Merkel und Maria Böhmer, die Staatsministerin für Integration, haben 86 Gäste, darunter 30 VerteterInnen von Migrantenverbänden, eingeladen, um zentrale integrationspolitische Themen wie z.B. Bildungspolitik, Jugendförderung, Integrationskurse etc. zu beraten.

Ein Jahr später, am 12. Juli 2007, fand der zweite Integrationsgipfel statt. Ziel des Treffens war es einen Aktionsplan zu beschließen, der den Integrationsprozess durch die Verbesserung der Lebensbedingungen und Zukunftschancen der Einwanderer auf bessere Grundlagen stellt.

Doch auch der Integrationsgipfel 2012 ging ohne nennenswerte Ergebnisse zu Ende. Zwar formulierte die Bundesregierung nun anstelle des 2007 erstellten „Nationalen Integrationsplanes“ (NIP) einen „Nationalen Aktionsplan Integration“, dennoch wurden keine verbindlichen Maßnahmen oder Gesetze zur Umsetzung dessen beschlossen. Die Bundesregierung möchte frühkindliche Sprachförderung weiter ausbauen und mehr MigrantInnen im öffentlichen Dienst beschäftigen. KritikerInnen fordern hingegen verbindliche Regelungen und ein Umdenken - es braucht keinen nationalen Integrationsplan, sondern einen "Aktionsplan gegen Rassismus".

Weitere Dossiers

Dossier Asian Germany

Das Dossier gibt Einblick in die Vielschichtigkeit asiatisch-deutscher Lebenswelten und Identitäten. Mittels verschiedener Formate wird postmigrantisches Leben aus asiatisch-deutschen Perspektiven reflektiert. Was passiert, wenn die Migration zu ihrem Ende kommt? Welche Identitätspositionen entstehen dann?

Dossier Fußball & Integration

Am 9. Juni 2006 wird in München die 18. Fußball-Weltmeisterschaft eröffnet. Mehr als 700 Spieler aus 32 Ländern aus 6 Kontinenten kämpfen bis zum Finale am 9. Juli in Berlin um den Goldpokal.