Dossier

Nicht definiert
Cover Dossier "Welcome to Germany IV"

Das Dossier nähert sich dem Thema „Menschenhandel“ über drei Kapitel: der erste Teil widmet sich europa- und bundespolitischen Aspekten, der zweite Teil fokussiert den „Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung“ und der dritte Teil „Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung“.

Tayo Onutor
von

Tayo Onutur reflektiert gleichermaßen humorvoll als auch nachdenklich die Frage nach der Eigenbezeichnung und der Selbstrepräsentation als Afro-Sintezza.

Mete-Eksi-Preisverleihung 2014 - 3. Preis - Rroma-Informations-Centrum e.V.
von

Elsa Fernandez erinnert an das Vergessen und revisionistische Praxen der deutschen Nachkriegsgeschichte und argumentiert für mehr interdisziplinäre, selbstorganisierte, transgenerationelle Erinnerungsprojekte.

Kampagne "alle bleiben!"
von

Das Interviewgespräch zwischen Kenan Emini und Isidora Randjelović findet am Rand der Rosa-Luxemburg-Konferenz in Beograd mit dem inhaltlichen Schwerpunkt linker Organisierung und romabezogener politischer Arbeit statt. Entsprechend kreist ihr Gespräch über die politische Kampagne alle bleiben! um Zukunftsvisionen, transnationale Organisierung  und konkrete politische Forderungen.

von

In dem Gespräch zwischen zwei Generationen, gibt Fatima Hartmann Einblicke in ihre sozialpolitische Arbeit Anfang der 1990er Jahre in Köln. Sie erzählt von den ersten Ausgaben der legendären Zeitung Jekh Chib, den darin enthaltenen feministischen Beiträgen sowie dem von ihr mit organisierten Frauenkongreß. Sie resümiert Parallelen aus den 1980ern und 1990ern zur heutigen Berichterstattung gegen Roma und plädiert engagiert gegen schulische Segregation von Roma-Kindern.

Matthäus Weiss
von

Matthäus und Joschla Weiß kreisen in ihrem Gespräch um die Anfänge der Bürgerrechtsbewegung deutscher Sinti und Roma, berühren Fragen der politischen Partizipation und der Solidarisierung deutscher und migrierter Roma und Sinti. Für beide gibt es nur einen gemeinsamen Weg, um erfolgreich Anerkennung einzufordern.

Mattheus te Joschla Weiß dschan an pengro chrakepen abi Anfang von i Bürgerrechtsbewegung gadschkeni Sinti te Roma. John dikhan pal budschepen prahl i politischi teilhabe, o ketni rickepen gadschkeni te wittemarengri Roma te Sinti. Pal hake duijengi della nur jek ketni gerdo drom, pale diwehl men baxt te di lass maro tschatschepen chralender. 

8.APRIL Internationaler Tag der Roma
von

Nizaqete Bislimi schildert die rechtlichen Grundlagen der europäischen Visaliberalisierung (2009) für Serbien und Mazedonien, fokussiert die beabsichtigte Einordnung von Serbien, Mazedonien und Bosnien als sichere Herkunftsstaaten und beklagt die Diskrepanz zwischen  der Gesetzgebung und Rechtspraxis sowie die daraus resultierenden Folgen für geflüchtete Roma. Sie argumentiert die rechtlichen Möglichkeiten der kollektiven Anerkennung von Rom_nja aufgrund kumulativ begründeter Verfolgung und Diskriminierung in den Herkunftsländern ...

Silence
von

Dr. Elizabeta Jonuz widmete sich in ihrer empirischen Dissertation unter anderem der Forschungsfrage, wie migrantische Roma mit Prozessen ihrer Marginalisierung umgehen. Als wichtiges Erfolgskriterium für die gesellschaftliche Inklusion identifiziert sie die individuelle Abwehr des Stigmas Ethnizität.

von

Hinsichtlich der Frage nach der Verwendbarkeit der Bezeichnung Antiziganismus mäandert Isidora Randjelović zwischen Konzepten der „Verunsicherung als Chance“ und „Gewissheiten als Strategien“, um sich allzu schnellen Wort-Rezepten gegen epistemische Gewalt zu verweigern und unterbreitet dabei trotzdem Angebote politischer Handlungsfähigkeit. Sie plädiert für eine Dezentrierung bisheriger Wissensbestände und Autor_innen zum Thema „Antiziganismus“ und für eine strukturelle Anerkennung und Wertschätzung der  von Rrom_nja produzierten Gesellschaftsanalysen als situiertes Wissen.

von

Die Bürgerrechtlerin Anita Awosusi führt in das Dossier "Perspektiven und Analysen von Sinti und Roma in Deutschland" ein. Mit ihren Erinnerungen an einen in den 70er Jahren persönlich erlebten rassistischen Vorfall sowie der Schilderung aktueller Diskriminierung von Roma und Sinti verweist sie auf tradierte Linien des Rassismus gegen Sinti und Roma in Deutschland.

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