Roma und Sinti

Nicht definiert

Mit Bitte um Vorstellung

Tayo Onutur reflektiert gleichermaßen humorvoll als auch nachdenklich die Frage nach der Eigenbezeichnung und der Selbstrepräsentation als Afro-Sintezza.

Von Tayo Awosusi-Onutor

Kontinuitäten der Auslassungen

Elsa Fernandez erinnert an das Vergessen und revisionistische Praxen der deutschen Nachkriegsgeschichte und argumentiert für mehr interdisziplinäre, selbstorganisierte, transgenerationelle Erinnerungsprojekte.

Von Elsa Fernandez

„Wir wollen ein anderes Roma-Image installieren“ - Die Kampagne „alle bleiben!“ als politisches Konzept. Kenan Emini im Gespräch mit Isidora Randjelovic

Das Interviewgespräch zwischen Kenan Emini und Isidora Randjelović findet am Rand der Rosa-Luxemburg-Konferenz in Beograd mit dem inhaltlichen Schwerpunkt linker Organisierung und romabezogener politischer Arbeit statt. Entsprechend kreist ihr Gespräch über die politische Kampagne alle bleiben! um Zukunftsvisionen, transnationale Organisierung  und konkrete politische Forderungen.

Von Isidora Randjelović, Kenan Emini

Rrom_nja in Deutschland - Visumsfreiheit oder frei von Rechten?

Nizaqete Bislimi schildert die rechtlichen Grundlagen der europäischen Visaliberalisierung (2009) für Serbien und Mazedonien, fokussiert die beabsichtigte Einordnung von Serbien, Mazedonien und Bosnien als sichere Herkunftsstaaten und beklagt die Diskrepanz zwischen  der Gesetzgebung und Rechtspraxis sowie die daraus resultierenden Folgen für geflüchtete Roma. Sie argumentiert die rechtlichen Möglichkeiten der kollektiven Anerkennung von Rom_nja aufgrund kumulativ begründeter Verfolgung und Diskriminierung in den Herkunftsländern ...

Von Nizaqete Bislimi

Leben in einer Gesellschaft mit Rassismushintergrund

Dr. Elizabeta Jonuz widmete sich in ihrer empirischen Dissertation unter anderem der Forschungsfrage, wie migrantische Roma mit Prozessen ihrer Marginalisierung umgehen. Als wichtiges Erfolgskriterium für die gesellschaftliche Inklusion identifiziert sie die individuelle Abwehr des Stigmas Ethnizität.

Von Elizabeta Jonuz

Ein Blick über die Ränder der Begriffsverhandlungen um „Antiziganismus“

Hinsichtlich der Frage nach der Verwendbarkeit der Bezeichnung Antiziganismus mäandert Isidora Randjelović zwischen Konzepten der „Verunsicherung als Chance“ und „Gewissheiten als Strategien“, um sich allzu schnellen Wort-Rezepten gegen epistemische Gewalt zu verweigern und unterbreitet dabei trotzdem Angebote politischer Handlungsfähigkeit. Sie plädiert für eine Dezentrierung bisheriger Wissensbestände und Autor_innen zum Thema „Antiziganismus“ und für eine strukturelle Anerkennung und Wertschätzung der  von Rrom_nja produzierten Gesellschaftsanalysen als situiertes Wissen.

Von Isidora Randjelović

Vorwort

Die Bürgerrechtlerin Anita Awosusi führt in das Dossier "Perspektiven und Analysen von Sinti und Roma in Deutschland" ein. Mit ihren Erinnerungen an einen in den 70er Jahren persönlich erlebten rassistischen Vorfall sowie der Schilderung aktueller Diskriminierung von Roma und Sinti verweist sie auf tradierte Linien des Rassismus gegen Sinti und Roma in Deutschland.

Von Anita Awosusi

Der Spiegel

Ein kleiner Junge spaziert mit seinem Vater durch die Stadt. Er hört, wie jemand in ihrem Rücken ihnen ein Wort nachwirft:- Zigeuner!

Von Jovan Nikolić

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