Schwarze Community in Deutschland

Nicht definiert

Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren wir gemeinsam mit Jana Pareigis und weiteren Gästen über die Vielfalt der Schwarzen Community in Deutschland.

Wenn sich die Kritische Weißseinsforschung auch in den deutschsprachigen akademischen Diskurs einzuschreiben scheint, drängen sich Fragen nach der Originalität, der Adressiertheit und dem Nutzen dieser sich nunmehr etablierenden Disziplin auf - konstatiert Peggy Piesche.

Die Organisation der Schwarzen Community in Deutschland geht sehr stark auf die Initiative feministischer afrodeutscher AktivistInnen zurück. Die Anfangsbewegung in den Achtziger Jahren wurde inhaltlich vor allem geprägt durch aktivistische und theoretische Arbeiten von Katja Kinder, Katharina Oguntoye, Jasmin Eding, Ria Cheatom, May Ayim u.v.a.

Wie politisch kulturelle Produktionen Schwarzer AkteurInnen sein können, verdeutlichen beispielhaft die künstlerischen Arbeiten in diesem Dossier.

Eine Auswahl an Links, Materialien und Quellen zum Thema Schwarze Communities in Deutschland.

Die Forschungsarbeiten Schwarzer Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen stellen eine bedeutende Grundlage für das Selbstverständnis der Schwarzen Community in Deutschland dar. Ihre Auseinandersetzungen unter anderem mit der Geschichte der Einwanderung Schwarzer Menschen nach Westdeutschland und der DDR, den erlebten Rassismus, die Konstruktion von (Geschlechter-)Identitäten bilden Anhaltspunkte für die Auseinandersetzungen Schwarzer Menschen mit ihrem Alltag.

Die Beiträge Schwarzer AutorInnen, KünstlerInnen und AktivistInnen vermitteln einen Einblick in die Auseinandersetzungen und Diskurse zur Bildung der Schwarzen Community in Deutschland.

Yvonne Buntrock ist Bildende Künstlerin und Pädagogin. Sie arbeitete lange in der Jugendhilfe und in der feministischen Mädchenarbeit und ist in der Schwarzen Frauenbewegung sowie in der ISD aktiv.

"Spoken Word Artists in Berlin-Mitte", 2002

Ron Amber Deloney (Flow) lebt seit 2003 in Berlin, wo sie Gender Studies studiert. Sie bekam ein Fulbright Stipendium für das Projekt Slam Poetry und tritt als Spoken-Word-Künstlerin auf.

Ina Ismail ist Bildende Künstlerin, Medizinerin, Sozialwissenschaftlerin. Nach diversen Ausstellungen in Deutschland, Köln und Hamburg, sowie in London, arbeitet sie zur Zeit im Bereich „International Development“ in London und betreute unterschiedliche Projekte in der Flüchtlingsarbeit, Jugendarbeit und Arbeit zu FGM - Female Genital Mutilation.

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