Dossier Multikulturalismus: Vision oder Illusion?

Dossier Multikulturalismus: Vision oder Illusion?

Ist Multikulti heute nur eine Illusion, die der konfliktreichen Realität der Einwanderungsgesellschaft nicht mehr Stand hält? Ein Dossier über die Notwendigkeit der Weiterentwicklung einer Vision.

Foto: Shaun Merritt. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Beiträge

Foto der "Monument to Multiculturalism" Skulptur

Das Thema Vielfalt und Inklusion wird immer wichtiger. Nicht nur in Ländern wie Kanada, das historisch als „Siedlernation” ausgewiesen ist, sondern ebenso in europäischen und anderen Ländern.

Foto der "Monument to Multiculturalism" Skulptur

Abgesehen von wenigen seltenen Ausnahmen in der sozialanthroplogischen Literatur der zwanziger Jahre gab es vor dem Ende der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts weder in Nordamerika noch in Australien oder in den Metropolen Europas ein Konzept des EthnoPluralismus, der jetzt vereinheitlichend als ”Multikulturalismus” bezeichnet wird, aber doch ganz unterschiedliches meint.

Foto von Bassam Tibi

Ein Wissenschaftler, der nicht im Elfenbeinturm lebt, und sich als Sozialwissenschaftler noch dazu mit gesellschaftlichen Belangen auseinandersetzt, darf nicht nur von akademischen Begriffen ausgehen. Er sollte auch beachten, welche Sprache der Volksmund spricht.

Foto der "Monument to Multiculturalism" Skulptur

Migration gibt es, seit Menschen auf der Erde leben. Gegenwärtig nimmt sie jedoch neue Züge an und bestimmte Merkmale prägen sich stärker als bisher aus, was die aufgeregte, manchmal hysterisch geführte Diskussion zu den Themen „Massenmigration“, „Kampf der Kulturen“ und „Scheitern der multikulturellen Gesellschaft“ mit zu erklären vermag.

Bild von Claus Leggewie

Bei der Diskussion über Einwanderung und Integration sind zwei Jahrzehnte verloren gegangen. Zunächst behaupteten Parteien und Verbände gegen alle Evidenz, Deutschland sei kein Einwanderungsland – dafür steht der vermeintliche Euphemismus Zuwanderung.

Foto der "Monument to Multiculturalism" Skulptur

Möglicherweise wurde kein politisches Konzept in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland so oft zu Grabe getragen wie der Multikulturalismus.

Bild von Claudia Roth

In der Wahrnehmung wichtiger grüner Themen gibt es immer wieder einen Umkehreffekt. Am Anfang steht oft ein Verniedlichungsdiskurs, die Rede von „weichen“ Themen, die nur etwas für grüne „Gutmenschen“ und „Weltverbesserer“ seien. Und plötzlich werden daraus „harte“ Themen der Zukunftspolitik...

Bild von Josef Winkler

Integration ist das neue Zauberwort in der Diskussion um Zuwanderung in Deutschland und Europa geworden. Dabei ist der Begriff vieldeutig, umstritten und wird von Befürwortern ebenso wie von Gegnern der Einwanderung oft überstrapaziert.

Foto der "Monument to Multiculturalism" Skulptur

Rosemarie Sackmann betrachtet kristisch das Grundsatzpapier "Gesellschaftlicher Integrationvertrag" von Bündnis 90/Die Grünen in seiner Gesamtheit.

Foto der "Monument to Multiculturalism" Skulptur

Ein bisschen erstaunlich ist ja schon, mit welcher Selbstverständlichkeit der Begriff Integration inzwischen wieder im Zentrum der Debatte um die Gestaltung der Einwanderungsgesellschaft steht. Schließlich handelt es sich um ein Konzept, das in den mittleren 70er Jahren zum ersten Mal die Runde machte.

Foto von Christoph Butterwegge

Wenn es neben der Umwelt-, Frauen- und Gleichstellungspolitik noch ein weiteres Politikfeld gibt, auf dem sich die Bündnisgrünen in den letzten Jahren große Verdienste erworben haben, dann ist es die Migrations- bzw. Integrationspolitik.

Foto der "Monument to Multiculturalism" Skulptur

Ein Interview mit Günter Piening

Foto der "Monument to Multiculturalism" Skulptur

War Multikulti nur eine Illusion der Toleranz der frühen 80er Jahre, die der härteren Realität einer Einwanderungsgesellschaft unter globalen Bedingungen nicht Stand hält? Welche Konsequenzen sind zu ziehen?