Kunst und Kultur

von

In einem literarischen Essay untersucht Arne Vogelgesang das Thema „Evil Campaigning im Netz“. Dabei zeichnet er auch den Arbeitsprozess seiner Perfomance ANDERS nach, in der er sich mit dem norwegischen Attentäter Anders Breivik auseinandersetzt.

Hamam Effectif
von

Wir präsentieren den Kurzfilm "Act of Wellness" sowie das dazu gehörige Lied "Well Well Well".

Die Geschichte eines undokumentierten Marokkanischen Immigranten aus dessen Sicht.

Vorurteilsbewusste Kinderliteratur

Grafik. Urheber: Anneke Gerloff. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Debatte um Otfried Preußlers "Kleine Hexe" hat das Thema Vorurteile und Rassismus in der Kinderliteratur ins öffentliche Interesse gerückt. Unser Dossier zeigt, dass es heute eine bunte Vielfalt neuer und progressiver Kinder- und Jugendliteratur gibt, die ganz ohne rassistische Sprache und koloniale Bildwelten auskommt.

von

Überkommene Klischees und diskriminierende Sprache in Kinderbüchern aus historischer Verantwortung streichen oder sie im Original erhalten, um ihren ursprünglichen Charakter zu bewahren? Die internationale Literaturdebatte verläuft ähnlich, doch unterscheidet sie sich im Detail und dem Stand der geschichtlichen Aufarbeitung des jeweiligen Landes.

Theater und Diskriminierung

Flyer der Initiative "Bühnenwatch"

Julia Lemmle kontextualisiert die Normalität rassistischer Darstellungen im Theater in Zusammenhang mit den Debatten um das Deutsche Theater in Berlin. Sie dekonstruiert dabei aus rassismuskritischer Perspektive den medialen Diskurs über die "Blackfacing Debatte" und die Selbstverständlichkeit weißer Definitionsmacht.

Label Noir

Die Schauspielerin  Lara-Sophie Milagro schreibt über die (Un)Möglichkeit von Schwarzen und People of Color-Schauspieler_innen an deutschen Theatern, das Problem der Definitionshoheit und das Selbstverständnis eines weiß dominierten Kulturbetriebs.

Ballhaus Naunynstrasse

Der Beitrag von Dr. Azadeh Sharifi hat die „Blackfacing Debatte“ um das Deutsche Theater zum Anlass genommen, um die Möglichkeiten und Grenzen eines „postmigrantischen Theaters“ zu erkunden anhand der Beispiele des Schauspiel Köln und dem Ballhaus Naunynstrasse.

Open Space

Urheber: Heimatkunde. All rights reserved.

Dieses Open Space Projekt ist ein Forum für künstlerische und literarische Arbeiten, die sich mit den Kernthemen Diversität und Migration auseinandersetzen.

Galerie und Bibliothek

Kunst und Kultur

Kunst- und Kulturschaffende verarbeiten und gestalten aktiv ihre Lebenswelt und verändern sie dadurch. Die hier versammelten Texte zeichnen die Verbindungslinien zwischen Politik und Gesellschaft und künstlerischen Produktionen aus Literatur, Theater, bildender Kunst, Film und anderen künstlerischen Ausdrucksformen.

Veranstaltungen

Feb 27
Eine Soziologie des guten Lebens
Berlin
Mär 03Mär 04
Werde Klimastadtführer*in in Essen!
Essen
Mär 14
Vortrag von Axel Schildt mit anschließender Diskussion
Berlin
Mär 15
Kulturwerkstatt zur Stadt-Land-Kultur im Landkreis Altenburger Land
Altenburg
Mai 17Mai 19
Eine Reise auf den Spuren von Beuys und Böll (100 Jahre Heinrich Böll)
Düsseldorf
Jun 25
Reihe frauenpolitischer Stadtspaziergänge: „Lebenswege - Lebensorte. Auf den Spuren von Frauen, die Berlin bewegt haben.“
Berlin
Jul 09
Reihe frauenpolitischer Stadtspaziergänge: „Lebenswege - Lebensorte. Auf den Spuren von Frauen, die Berlin bewegt haben.“
Berlin

Video

Work-in-process Video-Collage über den aktuellen Widerstand der Kampagne "Kotti & Co".

Audio

A sound journey through Neukölln by Azadeh Zandieh.

Türkische Literatur auf dem Weg nach Europa

Istanbul

Karin Yesilada widmet sich der Verortung der deutsch-türkischen bzw. türkisch-deutschen Literatur und dem Selbverständnis junger migrantischer AutorInnen in Deutschland.

Galata Bridge

Sibel Kara setzt sich mit der Frage auseinander, welche Rolle die dualistische Kulturkonzeption von Orient und Okzident in der Rezeption der Literatur Orhan Pamuks spielt.

Galata Bridge

Cem Erciyes befasst sich mit den aktuellen Trends der jungen Literaturszene und analysiert deren Motive vor dem Hintergrund der gesellschaftlich politischen Entwicklung in der Türkei.

Chinesische Community und Literatur in Deutschland

China

Während in vielen Großstädten der „Chinese an der Ecke“ das Bild der chinesischen Community prägt, findet sich deren Lebenssituation im öffentlichen Diskurs kaum wieder.

So vielfältig wie die Lebenswege der nach Deutschland migrierten ChinesInnen scheinen, so können doch fast alle AutorInnen auf ein Studium in China und zum Teil auch in Deutschland zurückblicken

BERLIN CALLING STOCKHOLM

Die zweitägige Konferenz "Berlin Callin Stockholm" brachte Aktivist_innen und Künstler_innen aus Stockholm und Berlin zusammen, um eine transnationale Perspektive auf Rassismus zu entwerfen und widerständige Strategien zu entwickeln. 

Die Berlin Calling-Reihe ist ein performativer Diskursraum des STUDIO Я des Maxim Gorki Theaters, der sich vornehmlich den aktuellen, globalen Entwicklungen von Empowerment, Repräsentation und Selbstorganisationen widmet. Unter jeweils spezifischen Fragestellungen werden lokale Diskussionen im internationalen Kontext betrachtet, um sozial gewachsene Machtstrukturen sichtbar zu machen und kritische, transnationale Perspektiven zu formulieren. Gemeinsam mit Akteur_innen aus unterschiedlichen Disziplinen und Ländern wird mit der Reihe Berlin Calling der Versuch unternommen, aktuelle und historische Widerstandsbewegungen zusammen zu denken, um einen kritischen Blick auf gegenwärtige Verhältnisse zu werfen.

Dossiers

Das Dossier stellt Standpunkte und kreative Prozesse aus unterschiedlichen Perspektiven zusammen, die ein differenziertes Bild des komplexen Geflechts von Kunst/Kultur und Migration/Postkolonialismus in Deutschland und darüber hinaus kartografieren.

Aus der Installation "Wenn die Wände Ohren hätten" (2000)
von

In ihren Fotoportraits erkundet Alisa Anh Kotmair Menschen in Berlin mit vietnamesischen Wurzeln.

Der Hip Hop bewegt sich zwischen Kommerzialisierung und rebellischer Underground-Kultur. Ist Hip Hop ein Gradmesser der kulturellen Entwicklung der Einwanderungsgesellschaft? Ein Dossier über ein interessantes Phänomen der kulturellen Globalisierung.

Die Literatur von MigrantInnen ist nicht mehr ein Nischenphänomen. Inzwischen haben AutorInnen mit Migrationshintergrund ihren festen Platz in der deutschen Kultur.

Publikationen

Cover Dossier Asian Germany - Asiatische Diaspora in Deutschland

Das Dossier gibt Einblick in die Vielschichtigkeit asiatisch-deutscher Lebenswelten und Identitäten. Mittels literarischer Verdichtungen, Gesprächen und oral history-Narrationen sowie fotografischen wie analytischen Essays wird postmigrantisches Leben aus asiatisch-deutschen Perspektiven reflektiert. Was passiert, wenn die Migration zu ihrem Ende kommt? Welche Identitäten, Identifikationen und Identitätspositionen entstehen dann?

Dossier The Living Archive: kulturelle Produktionen und Räume

Das Dossier stellt Standpunkte und kreative Prozesse aus unterschiedlichen Perspektiven zusammen, die ein differenziertes Bild des komplexen Geflechts von Kunst/Kultur und Migration/Postkolonialismus in Deutschland und darüber hinaus kartografieren.

Dossier Migrationsliteratur - Eine neue deutsche Literatur?

Die Literatur von MigrantInnen ist nicht mehr ein Nischenphänomen. Inzwischen haben AutorInnen mit Migrationshintergrund ihren festen Platz in der deutschen Kultur.

Literatur und Migration

Bibliothek Dietenheim/Bruneck

Die Zeit der Etikettierung von literarischen Werken, deren Autor_innen in die deutsche Sprache eingewandert sind, dauert an. Es zeigt sich jedoch, dass jede Etikettierung mit einem (unsichtbaren) Verfallsdatum versehen ist.

Der literarische Dialog zwischen den Kulturen wird in Bremen seit vielen Jahren in überregional bekannten Veranstaltungen gepflegt und kommt in renommierten Ereignissen wie z.B. „Poetry on the Road“ zum Ausdruck. 

Seit Menschengedenken haben sich Personen und Nationen untereinander ausgetauscht und ihr Wissen und ihre kulturellen und sprachlichen Eigenheiten in ihre Zielländer transportiert und dadurch oftmals wichtige Neuerungen und Veränderungen hervorgebracht. 

von

Die Migrationsforscherin Ljudmila Belkin hat einen Essay-Wettbewerb für jüdische Migrant/innen aus der ehemaligen Sowjetunion koordiniert. Im Interview spricht sie über Wert und Bewertung von Herkunft und über den Umgang mit migrantischem Wissen.