Religion

David Solomon: Die gesamte jüdische Bibel in einer Stunde

In diesem Vortrag bietet David Solomon einen umfassenden Überblick über den gesamten Tanach (Thora, Nevi’im, Schriften). Jedes Buch wird mit seinen Hauptthemen im historischen Kontext dargestellt. Ein Schwerpunkt ist der Übergang von den Legenden des alten Israels zur objektiven Realität der jüdischen Geschichte.
 

Alexander-Kenneth Nagel stellt in seinem Beitrag den Sammelband "Diesseits der Parallelgesellschaft. Neuere Studien zu religiösen Migrantengemeinden in Deutschland" vor.

Mounir Azzaoui über die aktuellen Debatten um islamischen Religionsunterricht.

A shopping tour with Hazar

Georgiana Catalina Macovei and photographer Octavian Bâlea documented the visitors of a Turkish mosque in Bochum. The article sheds light on the impact of the economic crisis of 2008 on Bochum’s large and diverse muslim community. Who was affected and what support networks are provided by religious institutions such as Mosque societies? As numbers cannot convey the complexity of issues of migration within the town of Bochum, the article allows for a different look on the struggles and success stories of muslim migrants in Bochum.

In three of the four states, official data collection practices do not permit direct examination of Muslim well-being despite current efforts to establish alternatives to the Gross Domestic Product per capita in assessing individuals’ satisfaction and happiness. 

Vier Millionen Menschen muslimischer Herkunft leben in Deutschland, das sind fünf Prozent der Bevölkerung. Jahrzehntelang spielte sich das religiöse muslimische Leben in Deutschland abseits der Öffentlichkeit ab. 

Religion

Das Zusammenleben zwischen Menschen, die unterschiedliche religiöse Überzeugungen besitzen und Praktiken nachgehen, ist sowohl historisch als auch global eher die Regel als die Ausnahme. Gesellschaften, in denen nur eine Religion geglaubt und praktiziert wird, sind kaum anzutreffen - werden dafür aber um so häufiger als Idealfall angeführt.

Veranstaltungen

Mai 24
Perspektiven der Einwanderungsgesellschaft
Berlin
Jul 13
Eine multimediale und interaktive Lesung mit Tupoka Ogette und Stephen Lawson
Berlin

Freunde werden

Deutsche Islam Konferenz im Fokus

Ist sie noch zu retten? In den letzten Monaten wurde immer wieder die Frage gestellt, welche Aufgaben die Deutsche Islam Konferenz (DIK) noch hat und ob sie politische Entscheidungen für die Integration muslimischer Gemeinschaften vorantreiben kann. Nachdem Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich kurz nach seinem Amtsantritt im März 2011 erklärte, dass die Muslime zu Deutschland gehörten, aber nicht der Islam, stand das geplante Treffen unter einem schlechten Stern. Dieses Statement bestimmte über Wochen die Berichterstattung, über die Ergebnisse, die das Gremium über Monate hinweg erarbeitet hatte, konnte man hingegen in der Presse wenig erfahren.

Die Rassismusforscherin Yasemin Shooman setzt sich mit den Begriffen und Argumentationsweisen auseinander, die im DIK-Ergebnispapier für das Phänomen der Ablehnung und gesellschaftlichen Diskriminierung von MuslimInnen verwendet werden, und kontrastiert sie mit den Erkenntnissen der Rassismus- und Vorurteilsforschung.

Mathias Kortmann kritisiert die Beteiligung von sog. „nicht-organisierten“ MuslimInnen und ethnisch-säkularen Organisationen in der Islamkonferenz als eine inhaltliche Einmischung des Staates und fordert eine Verlagerung des Dialogs auf die Kultus- und Innenministerkonferenz der Länder.

Volker Beck fordert einen konkreten Fahrplan zur rechtlichen Gleichstellung des Islam und muslimischer Gemeinschaften, wie es im Grundgesetz vorgegeben wird.

Gabriel Goltz und Steffi Jemili-Redmann, zuständig für die DIK jeweils im Bundesministerium des Innern und im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, stellen Ziele sowie die bisherige Arbeit und die von der DIK angeschobenen Projekte vor.

Dossier

All rights reserved.

Das Dossier analysiert die rechtlichen Herausforderungen und religionspolitischen Positionen und zeigt Wege und Übergangslösungen für die baldige Integration muslimischer Gemeinschaften auf.

Beiträge

Moscheekuppel

Yasin Alder hält es für sinnvoll, auch die verbandsunabhängigen Moscheen und muslimischen Frauen- und Jugendorganisationen – insbesondere diejenigen mit überregionaler Bedeutung - in zukünftigen Vertretungsstrukturen zu berücksichtigen. Solche Entwicklungen, die er teilweise in Niedersachsen beobachtet, könnten nicht staatlich verordnet werden, sie müssten sich aus den muslimischen Gemeinden heraus entwickeln.

Gläubige beim Gebet in einer Moschee

Christian Waldhoff schlägt die Einführung einer neuen Rechtsform für religiöse Organisationen vor, die unterhalb der Ebene der Religionsgemeinschaft und der Körperschaft des öffentlichen Rechts sowie oberhalb der Ebene des eingetragenen Vereins nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch liegt. Diesen Weg hält er für sinnvoll, um eine symbolische Anerkennung zu erzielen und einer diskriminierenden Rechtspraxis gegenüber neuen religiösen Vereinen in Deutschland vorzubeugen, die nicht in der Lage sind, denselben Status wie die christlichen Kirchen zu erlangen.

Muslimische Frauen

Raida Chbib argumentiert, dass nicht die Vielfalt der muslimischen Organisationslandschaft, sondern vielmehr die Vermengung religionspolitischer mit sozialen, sicherheits- oder migrationsrelevanten Themenfeldern den politischen Dialog und die Kooperation mit den muslimischen Verbänden auf Bundes- wie Landesebene erschwert. Hinzu kämen, die unsachgemäßen und auch unerfüllbaren Erwartungen bezüglich der Repräsentativität der muslimischen AnsprechpartnerInnen.

Gläubige beim Gebet in einer Moschee

Kathrin Klausing sieht die Moscheen und ihre Verbände als die entscheidenden Institutionen des religiös-muslimischen Lebens in Deutschland. Impulse für eine stärkere gesellschaftliche Teilhabe und Verankerung des Islams in Deutschland sieht sie in den neuen Organisationen von jungen MuslimInnen außerhalb der etablierten Institutionen, deren reformatorische Wirkung jedoch nicht überschätzt werden dürfe.

Muslimische Dachverbände gelten als Ansprechpartner und Brückenbauer bei der Integration des Islams in Deutschland

Kerstin Rosenow und Matthias Kortmann analysieren aus organisationssoziologischer Sicht die Anreize für muslimische Organisationen zu einer stärkeren Zusammenarbeit, sowie Gegentendenzen wie Konkurrenz und Machterhalt. Sie zeigen auf, dass vor dem Hintergrund transnationaler, hybrider Identitäten der EinwanderInnen, die Bereitstellung von Ressourcen in Form von Legitimität, Status und finanzieller Unterstützung vonseiten des Staates eine stärkere Orientierung ihrer Verbände auf das Ankunftsland und deren Loslösung von Abhängigkeiten vom Herkunftsland hervorbringen kann.

Firouz Vladi beschreibt die Kooperation zwischen dem Landesverband der Muslime und der Landeregierung in Niedersachsen als einen langjährigen Entwicklungsprozess, in dem gegenseitiges Vertrauen aufgebaut werden konnte. Diese über Jahre gewachsene Kooperation habe die Grundlage für die Verhandlungen über einen Staatsvertrag und die Einführung eines regulären Islamischen Religionsunterrichts im Jahr 2011 in Niedersachsen gelegt. Grundlage dafür sei eine vom Religionsverfassungsrechtler Heinrich De Wall (siehe seinen Beitrag im ersten Teil dieses Dossiers) ausgearbeitete Übergangslösung.

Rauf Ceylan unterstreicht die Wichtigkeit der Einführung eines islamischen Religionsunterrichts an den öffentlichen Schulen, auch mit Blick auf die hohe Religiosität muslimischer Jugendlicher. Während die religiöse Sozialisation bisher hauptsächlich in den Familien und Moscheen weitgehend auf eine reine Wissensvermittlung beschränkt sei, könne der Religionsunterricht eine reflexive Auseinandersetzung mit Religion vermitteln. Reflexive Kompetenz sieht er in einer pluralistischen Gesellschaft als unabdingbar an, um angemessen mit anderen Religionen und Lebensstilen umgehen zu können.

Andreas Blätte warnt davor, die Gestaltungsfähigkeit von Politik im Hinblick auf die Herausbildung eines einheitlichen Ansprechpartners zu überschätzen. Da die muslimischen Verbände erfolgreich Ressourcen aus ihrer Mitgliederbasis heraus mobilisierten, seien sie nicht auf staatliche Finanzierung angewiesen und damit auch von staatlichen Strukturierungsversuchen relativ unabhängig. Daher sei etwa der Wunsch nach einem einzigen Ansprechpartner unrealistisch.

Schulzimmer

Heinrich de Wall zeigt die rechtlichen Spielräume auf, die es ermöglichen, islamischen Religionsunterricht im Rahmen der derzeitigen Sach- und Rechtslage einführen zu können. Er stellt eine Übergangslösung für die Kooperation des Staates mit muslimischen Organisationen vor, ohne dass daraus automatisch ihre volle Anerkennung als Religionsgemeinschaften resultiert. Dieser Weg würde einen Prozess eröffnen, der mittelfristig zu einer vollen Anerkennung führen könnte.

Janbernd Oebbecke hebt die Vorteile des auf Religionsfreiheit und Verbot religiöser Diskriminierung basierenden Kooperationssystems zwischen Staat und Religionsgemeinschaften in Deutschland hervor, und argumentiert, dass dieses System mit einigen Modifikationen auch in Zukunft den geeigneten Rahmen für die Kooperation des Staates mit anderen Religionsgemeinschaften bietet.

Dossiers

Pergamon Museum - Islamic Art Collection. Urheber: SpirosK Photography. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

MuslimInnen lassen sich nicht auf ihre religiöse Identität reduzieren. Das Dossier gibt einen Einblick in die vielfältigen soziokulturellen, religiösen und politischen Initiativen der muslimischen Community in Deutschland.

Beiträge

Ein Interview über Zwangsheirat und Gewalt in der Familie mit Ayten Kilicarslan – Migrationserstberaterin des Begegnungs- und Fortbildungszentrums muslimischer Frauen (BFmF e.V.) in Köln.

Interview mit Mounir Azzaoui – Politikwissenschaftler und Sprecher des Arbeitskreises Grüne MuslimInnen.

Die Diskussion um die Islamkonferenz und die Reaktion auf den Zusammenschluss von vier Dachverbänden zum Koordinierungsrat zeigen erneut: Die Debatte um das Verhältnis Muslime–Staat reduziert sich heute  fast ausschließlich auf diese Frage, wer, wie und mit welchem Recht die muslimische Gemeinschaft repräsentiert und ob und wann mit diesem Verband dann das Verhältnis körperschaftlich geregelt werden kann wie bei den christlichen und jüdischen Religionsgemeinschaften.

Studienkatalog zusammengestellt von Riem Spielhaus – Islamwissenschaftlerin an der Humboldt Universität Berlin, die sich u.a. in der Muslimischen Akademie engagiert.

Stil und Aussage dieses Mottos, das seit Kurzem Stofftaschen und Kugelschreiber des muslimischen Vereins Inssan in Berlin ziert, sind symptomatisch für ein neues Bestreben muslimischer Gemeinden und Organisationen, sich als Teil der Gesellschaft einzubringen und auch als solcher gesehen und akzeptiert zu werden. Dieses Motto will ich im Folgenden zum Anlass nehmen, zu beschreiben, wie verschiedene dieser Vereine aktiv werden und welche Ergebnisse diese Aktivitäten bringen.

Interview mit Volker Beck – erster Parlamentarischer Geschäftsführer und Sprecher für Menschenrechtspolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

Islamischer Feminismus ist Teil der globalen Frauenbewegung, welche sich, wie auch andere Feminismen (Black Feminism, African Womanism, christlicher Feminismus usw.), vom „westlichen“ Feminismus unterscheidet. Er forciert die Gleichberechtigung aller MuslimInnen in allen Lebensbereichen, unabhängig vom sozialen Geschlecht.

Die Erfahrung Deutschlands mit der nach Frankreich größten muslimischen Bevölkerungsgruppe in Westeuropa zeigt, dass eine signifikante muslimische Bevölkerung im Herzen Europas weder gewalttätige islamistische Gruppen hervorbringen, noch sozial destabilisierend wirken muss. Die deutsche Politik erkennt heute an, dass Deutschland ein Einwanderungsland mit einem großen, auf Dauer ansässigen türkischen und muslimischen Bevölkerungsanteil ist.

Engagierte muslimische Frauen gibt es viele –  ob mit oder ohne Kopftuch. In der Öffentlichkeit wird ihre Arbeit aber selten als ein positiver Beitrag wahrgenommen. Vor allem kleinere Initiativen und Projekte finden kaum öffentliche Aufmerksamkeit.

Der Begriff Scharia umfasst heute weites Spektrum von Bedeutungen. Es reicht von der Grundbedeutung eines Weges in Richtung auf ausgewogene, menschenwürdige und die Schöpfung erhaltende Gerechtigkeit über ein in einer gegebenen Zeit und Region real existierendes Rechtssystem bis zu Bruchstücken von Ritual, Familienrecht und Strafrecht. Besonders Letzteres wird oft instrumentalisiert und sorgt für Schlagzeilen. Die oft gestellte Frage, ob "die Scharia" mit den Erfordernissen der Moderne bzw. mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland vereinbar sei, birgt deshalb die Gefahr großer Mißverständnisse.

Oft wird von MuslimInnen geäußert, Vielfalt im Islam ist nach einem Prophetenwort ein Segen. In der Realität stellt sich dies oft sehr viel problematischer dar. Hier geht es dann häufig um die Frage: Wie viel Vielfalt passt den Muslimen?

80 islamische Gebetsräume – ist das viel in einer Stadt, deren Bevölkerungszahl schrumpft und in der protestantische Kirchengebäude verkauft werden, weil die Mitgliederzahlen sinken, während sich freikirchliche Gemeinden in leeren Ladengeschäften niederlassen? In einer Stadt, deren Straßenbild in den zentralen Stadtteilen seit ca. 30 Jahren von immer wieder neuen, ethnisch markierten Vereinslokalen geprägt ist?

Dossier

All rights reserved.

Das Dossier erkundet die Bedürfnisse und Wünsche von religiösen Gemeinschaften und sucht nach Wegen, wie die religiöse Vielfalt zukünftig ausgestaltet werden könnte.

Beiträge

Im Herbst 2007 wurde die Sinus-Sociovisions-Studie zu Migrantenmilieus veröffentlicht. Sie wurde von Carsten Wippermann betreut, der die ersten Ergebnisse vorstellt.

Die Ethnologinnen Gertrud Hüwelmeier und Kristine Krause zeigen, wie MigrantInnen transnationale religiöse Netzwerke spannen und somit mit Mitgliedern ihrer Community über Landesgrenzen hinweg in Kontakt bleiben.

Holzpuppen in unterschiedlicher, religiöser Kleidung

Der Religionswissenschaftler Steffen Rink geht der Frage nach, welche Potenziale Religion für die Integration von MigrantInnen bereitstellen kann.

Auch das Christentum verändert sich durch Zuwanderung. Die pfingstkirchliche International Christian Revival Church von Pastor Kingsley Arthur ist da nur ein Beispiel unter vielen.

Die kleine aber alte Religionsgemeinschaft der Jesiden hat in Deutschland eine neue Heimat gefunden. Nora Kizilhan ist selbst Jesidin und stellt diese Gemeinschaft vor.

Seit den 1990er Jahren sind aus der ehem. Sowjetunion sogenannte jüdische Kontingentflüchtlinge nach Deutschland eingewandert. Stella Shcherbatova beleuchtet die Gründe für diese Zuwanderung und berichtet, wie die Kontingentflüchtlinge das jüdische Gemeindeleben in Deutschland verändert haben.

Die alevitische Grünen-Politikerin Mürvet Öztürk gibt Einblicke ins religiöse und kulturelle Leben der AlevitInnen in Deutschland.

Auf der Grundlage von zwei historischen Beispielen erörtert der Religionswissenschaftler Karsten Lehmann die Frage wie die Zukunft der Integration von MuslimInnen in Deutschland aussehen könnte.

Hasret Karacuban reist ins Jahr 2020 und stellt anhand von drei Szenarien die Möglichkeiten zur Integration von Minderheitenreligionen in Deutschland dar.

Der Religionswissenschaftler Michael Blume zeigt mit Hilfe von demografischen Daten, dass die Zukunft nicht nur insgesamt religiöser, sondern auch religiös vielfältiger sein wird als die Gegenwart.

Religion Weltweit

Über Religion, Religiosität und Glauben in China ist viel gesagt und geschrieben worden: Hybrid-Glauben aus diversen religiösen Quellen wie etwa abgewandelte christliche Varianten oder auf Qigong basierenden Quasi-Religionen.

Im Jahr 2006 begann die Open Society Foundation ein mehrjähriges Forschungsprojekt zur Lebenssituation muslimischer Minderheiten in westeuropäischen Großstädten.

Zum Konzept der postsäkularen Gesellschaft:
Nach den Attentaten vom 11. September 2001 hat sich Jürgen Habermas erneut als einer der bedeutendsten deutschen Zeitdiagnostiker erwiesen.

Südostasien ist eine kulturell heterogene Region, in der nicht nur ethnische und soziale, sondern vornehmlich auch religiöse Differenzen nationalstaatlich integriert werden müssen.

Dass es in den USA konservative Evangelikale gibt, hat sich inzwischen in der ganzen Welt herumgesprochen. Dass es sich dabei um eine komplizierte Gruppe handelt, die politisch keinesfalls über einen Kamm zu scheren ist, wird jedoch seltener zur Kenntnis genommen.

In September 2009, only a few days after assuming his post, the new U.S. Ambassador to Germany, Philip D. Murphy, twice invited Muslims to “Iftar,” the evening meal during the Islamic fasting period of Ramadan at which Muslims break from their fast.

In den letzten Jahren ist eine rasante Ausweitung des Diskurses über und Initiativen um die religiöse Bildung und Ausbildung der muslimischen Kinder und künftiger Generationen zu beobachten.

I am talking today about the US tradition of religious pluralism within a society that has liberal, secular, economic, educational, governmental and legal institutions.

Man nehme einige Kopftuchverbote für Lehrerinnen an staatlichen Schulen in Deutschland, ein Minarettverbot in der Schweiz und ein Burka-Verbot in Frankreich, dazu kommen zahlreiche Konflikte um Moscheebauten und schon sind prägende Momente der Debatte um MuslimInnen in Europa bezeichnet.

In den aktuellen politischen Debatten auf nationaler und internationaler Ebene spielt der Begriff der Toleranz eine große Rolle, denkt man etwa an die jüngsten Diskussionen über die Karikaturen Mohammeds in verschiedenen europäischen Zeitungen.

Wir sind alle reingefallen. Da kommen irgendwelche Terroristen daher und behaup­ten, sie handelten im Namen des Islams - und wir sind so dumm und glauben ihnen.

Gott sei Dank gibt es Islam und Muslime – sonst müssten wir uns nämlich mit unseren eigenen Problemen beschäftigen! Man stelle sich vor, wir sollten daran gehen, die Ideale der Aufklärung zu verwirklichen?!

Publikationen

Dossier Muslimische Gemeinschaften zwischen Recht und Politik

Das Dossier analysiert die rechtlichen Herausforderungen und religionspolitischen Positionen und zeigt Wege und Übergangslösungen für die baldige Integration muslimischer Gemeinschaften auf.

Dossier Religiöse Vielfalt & Integration

Das Dossier erkundet die Bedürfnisse und Wünsche von religiösen Gemeinschaften und sucht nach Wegen, wie die religiöse Vielfalt zukünftig ausgestaltet werden könnte.