Von Arbeitssuchenden, Empörten und kreativem Prekariat. Die neue italienische Einwanderung nach Berlin

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von Dr. Edith Pichler

Wer sind die „neuen“ Einwanderinnen und Einwanderer?

Nach Angaben des italienischen Amtes für Statistik „Istat“ (Istat 2012) wies Italien 2011 seit langem wieder einen negativen Migrationsaldo auf, so hat sich in den letzten 10 Jahren die Zahl der jungen italienischen Auswander_innen mehr als verdoppelt. Unter Ihnen ist auch die Zahl der Personen mit einem universitären Abschluss gestiegen. Ihr Anteil stieg von 11,9% im Jahr 2002 auf 27,6% im Jahr 2011, währenddessen ist im gleichen Zeitraum die Zahl der ausgewanderten Personen mit einem Pflicht-Schulabschluss („Licenza Media“) gesunken. Sie stellen allerdings mit 37,9% immer noch die Mehrheit unter den Auswander_innen (2002 51%). Hohe Mobilität gehört heute zu Europa, und in diesem Kontext bewegen sich auch die „neuen Mobilen“ (Pichler, 2002). Ziele dieser neuen Auswanderung sind - überwiegend nach Einwanderungsgröße - Deutschland, die Schweiz, Großbritannien und Frankreich, die 2011 zusammen 44% der Zuwander_innen ab 25 Jahren aufnahmen. Wenn man die italienischen Emigrant_innen mit einer akademischer Ausbildung berücksichtigt, belegt jedoch Großbritannien, wo 11,9%  der Akademiker_innen einwanderten, den ersten Platz, gefolgt von der Schweiz (11,8%), Deutschland (11%) und Frankreich (9,5%) (Istat 2012).

Die neuen Zuwander_innen kommen häufig aus den wohlhabenderen Regionen Nord- und Mittelitaliens. Für einige der neuen Mobilen könnte es eine freiwillige Entscheidung sein, z. B. um einem gewissen Provinzialismus zu entkommen. Für andere insbesondere aus den südlichen Regionen stellt die Mobilität aufgrund der mangelnden Chancen im Herkunftsgebiet immer noch eine Art Zwang dar. So ist im Januar 2013 nach Angabe des italienischen statistischen Amtes Istat die Arbeitslosenquote unter den 24jährigen stark angestiegen und lag bei 38,7% - in Süditalien jedoch sogar bei mehr als 50%. (Corriere della Sera vom 1.3.2013)

Bei einer Online-Befragung 2012 des Centro Altreitalia Turin unter Personen, die ab dem Jahr 2000 ausgewandert sind, wurden als Motive der Auswanderung angegeben: Arbeitsuche, Studienzwecke und eine bessere Lebensqualität. Auf die Frage „Warum weggehen?“ stellen die Antworten, so das Centro Altreitalia Turin, eine wahre j´accuse acte gegen Italien dar: Ein Land allo sfascio, das zusammenbricht; ohne Perspektiven, ungerecht, korrupt und ohne einen senso civile, mit dem man sich nicht mehr identifizieren kann. Im Ausland, so die Antworten, findet man stattdessen „Opportunitäten für berufliche, menschliche und individuelle Entfaltung für sich und seine Kinder, und Meritokratie.“ Ähnliche Antworten bekam die Autorin bei ihrer Fallstudie (Pichler, 2011) über junge Mobile in Berlin. Bei allen unterschiedlichen Motiven verbinden fast alle Befragten mit ihrer Entscheidung auszuwandern, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft und eine höhere Lebensqualität.

Die neue Mobilität hat nicht nur zu einer ständigen Pluralisierung der italienischen Community in Deutschland im Hinblick auf ihre soziale Zusammensetzung beigetragen. Ebenso zeigt sich eine deutliche Steigerung des Frauenanteils, die auch auf die Veränderungen der Beschäftigungs- bzw. Arbeitsmarktstruktur hinweist. Die italienische Immigration nach Deutschland ist immer noch vorwiegend männlich, jedoch, wie man aus der Graphik des Statistischen Bundesamts unten entnehmen kann, hat sich die Öffnung der Schere zwischen den beiden Geschlechtern in den letzten Jahren verringert.


 
Quelle: Statistisches Bundesamt

Ziele dieser neuen europäischen Mobilität in Deutschland sind zum Teil die westlichen Flächenländer, in denen man in den letzten Jahren einen kleinen Anstieg der italienischen Zuwanderung beobachten konnte - besonders in den wirtschaftlich starken Regionen Bayerns und Hessens. Es ist aber der Stadtstaat Berlin, der prozentual in den letzten Jahren einen starken Zuwachs der italienischen Bevölkerung verzeichnet hat und bevorzugtes Ziel der jüngeren italienischen Migration ist. So titelte die italienische Zeitung La Stampa in einem Artikel über diese neue Emigrationswelle: „Laureati, boom di fughe all’estero. Londra e Berlino le città più sognate“ – "Akademiker_innen, Flucht- boom ins Ausland. London und Berlin, die am meisten erträumten Städte" (La Stampa vom 28.12.12). Die Zahlen des Mikrozensus 2011 der für die italienische Immigration wichtigen Bundesländer bestätigen diesen Trend.

In den für die Gastarbeiterzeit typischen Einwanderungsregionen sinkt allmählich der Prozentsatz der Personen mit eigener Migrationserfahrung, während in Berlin innerhalb eines Jahres dieser Prozentsatz von 67% (Mikrozensus 2010) auf 72,2% gestiegen ist: D. h. die italienische Community Berlins ist durch einen ständigen Zufluss neuer italienischer Einwander_innen charakterisiert.


Berlin als erneuter Mythos junger Italienerinnen und Italienern
 

Die italienische Zuwanderung verlief in Berlin ohnehin anders als in den für die italienische Arbeitsmigration typischen Städten München, Stuttgart oder Köln. Auf der Basis umfangreicher Forschungen der Autorin zur italienischen Migration in Deutschland, lassen sich für Berlin in chronologischer Reihung folgende Gruppen charakterisieren: „Pioniere, Arbeitsmigranten, Rebellen, Postmoderne und neue Mobile“. (Pichler, 2002, Del Prá, 2007) Bei der Entscheidung, nach Berlin zu ziehen und dort zu bleiben, spielte damals wie heute die politische, kulturelle und gesellschaftliche Situation Berlins eine besondere Rolle. So war West-Berlin bereits in den siebziger und achtziger Jahren das Ziel junger Italiener_innen, die von der Stadt fasziniert waren und zum Beispiel den Fußstapfen von Lou Reed oder David Bowie folgten. Die Tatsache, dass man in Berlin im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen noch relativ günstig leben kann, hat in den letzten Jahren die Einwanderung junger Italiener_innen befördert, die auch aufgrund der höheren Lebenskosten in Italien keinen autonomen Lebensentwurf realisieren konnten.

So hat sich die Zahl der Italiener_innen in Berlin seit Mitte der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts auf fast 20.000 Personen im Jahr 2012 verdoppelt. Werden die 5.161 Personen mit italienischem Migrationshintergrund noch hinzugezählt, handelt es sich sogar um fast 25.000 Personen.

Tabelle 2: Melderechtlich registrierte Italiener_innen am Ort der Hauptwohnung in Berlin

 

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Während in früheren Phasen die Einwanderung von Männern dominiert war, lässt sich in Berlin gerade in den jüngeren Altersgruppen ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern beobachten. Die Mobilität der jüngeren weiblichen Generation findet nicht mehr wie in der Gastarbeiterzeit im Rahmen der Familienzusammenführung statt, sondern sie gestaltet sich immer mehr als ein selbständiges Projekt.

Die Italiener_innen in Berlin waren und sind vorwiegend im Dienstleistungssektor sowie in der Gastronomie und komplementären Sektoren, wie Handel und Import, beschäftigt. Dort sind in den letzten Jahren auch zunehmend Frauen als Unternehmerinnen und Angestellte tätig.

Tabelle 3: Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Italiener_innen am Arbeitsort im Land Berlin am 31.03.2012 nach zusammengefassten Wirtschaftssektoren und Geschlecht.


Quelle: Statistisches Amt Berlin-Brandenburg

Viele der neuen Mobilen sind in verschiedenen Bereichen der neuen creative industries aktiv:  im Kulturbereich (Theater, Übersetzung, Unterricht, Kulturveranstaltungen und Events), in der Informatikbranche (Internet, Software, Medien, online Zeitungen in italienischer Sprache), als Professionals (Architekten, Rechtsanwälte etc.) in den Sparten der Public Relations oder der Mediation. Unter ihnen gibt es auch Personen, die bei ihrer Tätigkeit von der EU-Integration länderübergreifend bzw. bilateral aktiv sind, oder durch EU-Programme in wissenschaftlichen Institutionen beschäftigt sind.

Bei den verschiedenen Jobs handelt es sich nicht selten um kurzfristige, vorläufige Tätigkeiten, gewissermaßen manchmal um neu aus der Situation erfundene Berufe (so z.B. Blogs, die auch als Beratungs-und Informationsquelle für junge Zuwander_innen fungieren), wobei die Gastronomie, aber auch die Call-Center-Branche als Komplementärsektoren dienen. Allerdings scheint die italienische Gastronomie Berlins die zunehmende Zahl der jobsuchenden Personen nicht mehr absorbieren zu können. Trotz besserer Ausbildung und höherem kulturellem Kapital verweisen nicht selten die Beschäftigungsverhältnisse der jungen italienischen Berliner_innen auf prekäre Lebensbedingungen hin. So waren nach Angabe der Arbeitsagentur für Arbeit im Januar 2013 in Berlin 2.605 Italiener_innen als Arbeitsuchende (Bundesrepublik 55.847) und 1.351 als Arbeitslose (Bundesrepublik 34.654) gemeldet.

Bei dieser Prekarität sind auch unter den jungen neuen Mobilen soziale Netzwerke wichtig. Soziale Netzwerke - zum Teil auf der gemeinsamen regionalen Herkunft aus Italien beruhend - dienen als Informationsquelle und der gegenseitigen Unterstützung. Andere soziale Netzwerke, auch wenn sie einen herkunftsbezogenen Charakter zu haben scheinen, interagieren häufig mit Gruppen aus anderen Herkunftskulturen: sie sind eher transversal angelegt und interkulturell. Es handelt sich vorwiegend um kulturelle Initiativen (Schule, Elterninitiativen, Kulturorganisationen) oder um zivilgesellschaftliche Organisationen (Parteien, Menschenrechts-, Umweltschutzorganisationen), wobei die bikulturellen Kompetenzen der Akteure eine Bereicherung für die Aktivitäten des Vereins darstellen.

Vier Akteur_innen der neuen Mobilität

Bis hierher wurden einige allgemeine Entwicklungen und Daten zur italienischen Community skizziert,  aber wer steht hinter diesen Zahlen und Angaben? Im Folgenden werden die Lebenswege von vier Interviewpartner_innen vorgestellt, die exemplarisch für die neuen Mobilen sein können, und Hoffnungen wie Erwartungen dieser Generation nachvollziehbar machen.

Die Enttäuschte
Tina S. wurde 1986 geboren und kommt aus Süditalien. Sie hat an der Universität in Neapel Industriedesign für Mode studiert. Sie hatte noch keine Berufserfahrung in ihrem studierten Fach und auch keine weitere Auslanderfahrung, als sie ohne nennenswerte Informationen oder Freunde in der Stadt 2011 nach Berlin kam. Arbeitssuche und die Hoffnung sich weiter zu spezialisieren, waren die Motive ihrer Entscheidung, zumal Berlin viele Möglichkeiten für ihren Sektor anbieten sollte. Tina. S arbeitet im Moment als Kellnerin in einem bekannten italienischen Restaurant in Berlin, dessen Besitzer auch im Sozial- und Kulturbereich sehr aktiv ist. Berlin, meint sie weiter, sei schön, aber die Integration sei schwer. Berlin sei keine einfache, leichte Stadt, auch wenn sie zunächst so erscheint. So sind ihre Erwartungen nicht ganz erfüllt worden. Tina S. hofft, dass sie nach den bürokratischen Hürden, und den Schwierigkeiten als Ausländerin, finden kann, wofür sie ihre Familie und ihr Zuhause verlassen hat. Sie möchte ihre Sprachkenntnisse verbessern, um endlich in ihrem Beruf und nicht mehr in Restaurants oder in ähnlichen Jobs zu arbeiten, obwohl, betont sie, ohne große Sprachkenntnisse diese Jobs zunächst die einzige Möglichkeit sind. Aufgrund ihrer Arbeit in der Gastronomie hat Tina. S viele Italiener_innen kennengelernt. Inzwischen ist ihr soziales Netzwerk etwas gemischter. Im Moment ist sie nicht rückkehrorientiert.

Der Reisende
Daniele R. wurde 1984 auf Sizilien geboren und besitzt einen Master in Architektur. Nach dem Studium hat er häufig versucht, Arbeits- und Lebenserfahrungen außerhalb Italiens zu sammeln, so in Spanien und Österreich. Es sei wichtig, so Daniele R. um sich zu bilden und zu entwickeln, sich mit anderen Kulturen als der eigenen auseinanderzusetzen. Deswegen war die Prekarität allein nicht die auschlaggebende Ursache für seinen Weggang. Die kulturelle Lebendigkeit der Stadt führte ihn neben der Arbeitssuche 2010 nach Berlin, zumal er einen national gemischten Freundeskreis hat, der in der Stadt gelebt hat oder immer noch lebt. Auf die Frage, ob seine Erwartungen erfüllt worden sind, antwortet Daniele R. mit "abbastanza" , was übersetzt heißen kann: ziemlich aber auch etwas einschränkend genügend, es reicht gerade. Für Daniele R. ist Berlin jetzt kein ideales Ziel mehr, um als Architekt einen festen Arbeitsplatz zu bekommen, da das Arbeitsangebot ständig sinkt, während die Arbeitsnachfrage bzw. Suche von jungen europäischen Architekten steigt, was prekäre und kurzfristige Beschäftigungen begünstigt. Daniele möchte gern weitere Berufserfahrungen sammeln und später ein eigenes Büro aufmachen. Eine Rückkehr nach Italien ist nicht seine aktuelle Option, eher stellt sich Daniele R. vor, in ein sogenanntes Schwellenland zu gehen.

Die Psychologin
Anna B. wurde 1978 im norditalienischen Friaul geboren. Sie studierte Psychologie mit Spezialisierung in Familien-Psychotherapie. Nach einem einjährigen Praktikum in Spanien (wegen der Sprache und Kultur), arbeitete sie, um eine ökonomische Sicherheit zu haben, hauptsächlich als Erzieherin in verschiedenen kommunalen Projekten. Gelegentlich konnte sie als Psychologin arbeiten, aber unter sehr prekären Umständen. Um ihr Deutsch und ihre Arbeitschancen zu verbessern, beschloss Anna B. 2011 nach Berlin zu kommen. Informationen über die Stadt hatte sie von Freund_innen bekommen, so war sie von der Kultur, der Geschichte und vom sozialen Fortschritt Berlins fasziniert. Anna B. arbeitet Teilzeit in der psycho-sozialen Familienberatung für Italiener bei einer interkulturellen Beratungsstelle. Für Anna B. haben sich ihre Erwartungen, wie sie sagt, mehr als erfüllt: sie hat Deutsch gelernt, Berlin entdeckt, und eine interessante Arbeit gefunden. Deswegen hat Anna beschlossen, für eine Weile in Berlin zu bleiben, auch wegen der ökonomischen und politischen Situation Italiens. Sie will sich weiterbilden und später, wenn es möglich ist, eine eigene Praxis eröffnen, wo man auch kreative psycho-soziale Projekte entwickeln kann.

Die Architektin
Stefania R. wurde 1983 in Sizilien geboren. Während der Schulzeit war sie ein Jahr in den USA. Sie studierte Architektur, und war mit einem Erasmusstipendium in Paris. Nach dem Studium ging sie durch das Projekt Leonardo mehr als ein Jahr nach Wien. 2011 kam sie als Arbeitssuchende nach Berlin, weil die Stadt immer ein Bezugspunkt für Architekt_innen war. In Italien, abgesehen von der Prekarität, wird man, so Stefania R., schlecht bezahlt und oft mit Verzögerung. Hier in Berlin, so Stefania R., haben Architekten eine eigene Würde und werden respektiert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist sie zurzeit freiberuflich in einem Architekturbüro beschäftigt, deswegen sind ihre Erwartungen bis jetzt erfüllt worden. Allerdings hat die Konkurrenz stark zugenommen, so kennt sie einige italienische Kolleg_innen, die wie sie unter gleichen Voraussetzungen und Erwartungen nach Berlin gekommen sind, und bis jetzt keine Beschäftigung haben. Ihr soziales Netzwerk ist sehr gemischt, jedoch ist es in so einer großen Metropole manchmal schwierig Kontakte zu finden. Die Rückkehrorientierung ist heute für Stefania R. solange die Arbeitsbedingungen in Italien sich nicht verbessern, mehr nostalgisch als realistisch.

Ausblick

In der Anwerbezeit und später waren die Beweggründe vieler Italiener_innen vorwiegend ökonomischer Natur. EU-Integration, EU-Austauschprogramme wie ERASMUS und Leonardo da Vinci sollten nicht nur die Bildung einer europäischen Identität sondern auch eine europäische Mobilität fördern. Nicht die Notwendigkeit sondern eher lebensweltliche, subjektive Faktoren und ein »transnationaler« Habitus sollten die jungen Europäer_innen mobil machen. Schien vor einigen Jahren dieses Ziel zu gelingen,- junge Europäer_innen wanderten zwischen den verschiedenen Metropolen und Städten Europas, wobei Barcelona und London zu der beliebtesten Zielen gehörten, ist heute Europa wieder mit einer Binnen-Migration aus Not konfrontiert. Gut ausgebildete und empörte junge Frauen und Männer aus Griechenland, Spanien und Italien wandern aus und Berlin als Hauptstadt des wohlhabenden Deutschlands ist für sie eins der Ziele, wo sie glauben, ihren Lebensentwurf verwirklichen zu können. Es ist zu hoffen, dass die Finanzblase zum Teil Ursache ihrer Auswanderung sich nicht zu einer Berlinblase verwandelt.

Literatur 

  • Del Prà, Alvise(2007): „Giovani italiani a Berlino: nuove forme di mobilità europea.“  In: Altreitalie. International Journal of Studies on the People of Italian Origin in the World, H. 33 S. 103-125.
  • Istat (2012): „Statistiche Report. Migrazioni internazionali e interne della popolazione residente.“
  • Pichler, Edith (2002): „Pioniere, Arbeitsmigranten, Rebellen, Postmoderne und Mobile: Italiener_innen in Berlin. “ In: Archiv für Sozialgeschichte 42 (2002), S. 257-274.
  • Pichler, Edith (2011): „Die Italiener in Berlin und ihr Selbstverständnis als neue Europäer. “In: Janz, Oliver und Sala, Roberto (Hg.): Dolce Vita? Das Bild der italienischen Migranten in Deutschland, Frankfurt/New York.)

 

 

Dr. Edith Pichler forscht zur italienischen Migration in Deutschland, Ethnizität, Minderheiten und Erinnerungskulturen in Italien und Deutschland. Sie lehrt zurzeit am Institut für Wirtschaft und Sozialwissenschaften der Universität Potsdam.

   

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