Dossier "Welcome to Germany VI" - Arbeitsmarktintegration

Dossier "Welcome to Germany VI" - Arbeitsmarktintegration

Das Dossier „Arbeitsmarktintegration“ leistet eine Bestandsaufnahme: Es thematisiert die gegenwärtigen gesetzlichen Rahmenbedingungen, fasst aktuelle wissenschaftliche Studien zusammen und beleuchtet beispielhaft die praktischen Erfahrungen von Geflüchteten, Unterstützenden und Arbeitgebenden.

Die Beiträge machen deutlich, wo vordringlich praktischer und politischer Handlungsbedarf besteht, damit Menschen mit Fluchterfahrung faire Chancen auf dem Arbeitsmarkt bekommen.

Hier finden Sie die PDF-Version des Dossiers "Arbeitsmarktintegration".

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Sigrun Matthiesen und Karin Rieppel haben das Dossier "Arbeitsmarktintegration" kuratiert. In ihrer Einleitung stellen sie die einzelnen Beiträge sowie die Autorinnen und Autoren vor.

Der Begriff 'Arbeitsmarktintegration' ist schon fast so allgegenwärtig wie 'Willkommenskultur'. Und genauso problematisch: Ein einheitlicher Arbeitsmarkt existiert nicht, stattdessen gibt es unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen, die versuchen, in regional unterschiedlichen Arbeitsmärkten Fuß zu fassen."

Im ersten Praxisblock des Dossiers "Arbeitsmarktintegration" berichten wir beispielhaft von vier Projekten aus Bayern, Berlin und Sachsen, die Geflüchtete beim Eintritt in den Arbeitsmarkt unterstützen.

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Daniel Weber, Leiter Bereich Migration und Gleichberechtigung im DGB Bildungswerk Bund e.V., spricht mit Sigrun Matthiesen über Herausforderungen und Chancen der Gewerkschaftsarbeit bei der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter.

Der zweite Praxisblock des Dossiers "Arbeitsmarktintegration" beleuchtet vier Projekte aus Bayern, Sachsen, Berlin und Rheinland-Pfalz, die sich für Chancen und Rechte geflüchteter Menschen im Bereich Arbeitsmarkt einsetzen.

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Carola Burkert und Alfred Garloff vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung richten den Blick auf Geflüchtete als potentielle Arbeitnehmer/innen und stellen fest: Die Kosten der Prävention sind geringer als die Kosten einer nicht gelingenden oder nachholenden Integration.

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Unter dem Slogan »Flüchtling ist kein Beruf« bieten die ARRIVO Übungswerkstätten geflüchteten Menschen berufliche Orientierung, und bereiten auf Arbeit und Ausbildung vor. Dabei arbeiten sie eng mit Berliner Betrieben zusammen.

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