Dossier Fußball & Integration

Dossier Fußball & Integration

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Am 9. Juni 2006 wird in München die 18. Fußball-Weltmeisterschaft eröffnet. Mehr als 700 Spieler aus 32 Ländern aus 6 Kontinenten kämpfen bis zum Finale am 9. Juli in Berlin um den Goldpokal.

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Fußball-WM 06 in Deutschland - Faszination Fußball weltweit. Ein Dossier über Steilpässe zur Integration, diskriminierende Fouls und rassistische Ausfälle auf den Rängen.

 

 

 

Beiträge

Fanprojekte, Vereine und Polizei haben unterschiedliche Strategien entwickelt, gegen rassistische Vorfälle im Stadion vorzugehen bzw. diese möglichst im Vorfeld zu verhindern.

Die Wirklichkeit des Profisports unterscheidet sich in vielem von den Realitäten in den niedrigen Klassen des Ligenbetriebs des DFB. Dem Alltag des Amateursports entwachsen die wenigsten der Spieler. 

Was ist schief gelaufen, wenn sich hochbegabte Spitzenfußballer mit Migrationshintergrund, deren Familien oft seit mehr als 30 Jahren in Deutschland leben, gegen die DFB-Elf entscheiden?

Der Sport sieht sich großen Erwartungen hinsichtlich seines integrativen Potentials ausgesetzt. Die Realität indessen ist ambivalent.

Migrantinnen und Fußball? Geht das überhaupt zusammen? Was haben Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund denn im Konkreten mit einer der wenigen letzten Bastionen „richtiger Männlichkeit“ zu tun?

Keine Sportart übt in Deutschland eine so große Faszination auf junge Menschen aus wie der Fußball. Der Ball rollt und Millionen Jungen und nun auch Mädchen spielen mit.

Die Fußball-WM 2006, mit den 32 teilnehmenden Teams, wird wieder einmal zu einer enormen Stimulation der Inszenierung von nationaler Symbolik führen.

Interviews

Der nigerianische Fußballspieler Adebowale Ogungbure wurde mehrfach Opfer rassistischer Anfeindungen auf dem Spielfeld, auf die er z.T. provokativ reagierte. Ein Interview.

Ein Interview mit Omid Nouripour. 

Özcan Mutlu stellt fest, dass jenes Motto der Sache nach durchaus Wahrheit beanspruchen kann, jedenfalls was das gegenwärtige Weltsportereignis Nummer eins angeht.

Zahlreiche Organisationen, Vereine und Initiativen setzen sich engagiert mit vielfältigen Maßnahmen für Fairplay und wechselseitige Anerkennung im Fußballsport ein. Wir stellen einige Projekte vor.

Zur Gewaltlosigkeit in den Stadien ist es noch ein  weiter Weg. Gerade darum ist es wichtig, dass das Thema durch vielfältige Aktionen im Bewusstsein der Öffentlichkeit bleibt. Ein Veranstaltungsbericht