Dossier „Welcome to Germany III“ – Visapolitiken und Willkommenskultur

Welcome to Germany III - Visapolitiken und Willkommenskultur

Arrival
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Nach einer juristischen Einführung nähern wir uns dem Thema Visapolitiken durch Erfahrungsberichte von Menschen und Organisationen. Auf der einen Seite gibt es positive Erfahrungen und Einschätzungen der deutschen Visapolitik als „hart, aber fair“. Auf der anderen Seite stehen aber auch Beiträge, die ein anderes Licht auf die Willkommenskultur gegenüber Fachkräften oder binationalen Familien werfen.

"Anmeldung Ausländerbehörde"
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Die Rechtsanwältin Elisabet Poveda Guillén gibt einen Überblick darüber, wer unter welchen Bedingungen ein Visum für Deutschland beantragen kann. Sie skizziert die grundlegenden Verfahren und Voraussetzungen für Reisen, Studium, Arbeit, Familiennachzug und humanitäre Visa.

von

Sidonie Fernau vom „Verband binationaler Partnerschaften“ kennt die Sorgen und Nöte, die der zwingende Sprachnachweis beim Familiennachzug für Paare und Familien verursacht. Der Verband fordert die Abschaffung des Sprachnachweises, der das Recht auf Familienleben und freie Partner_innenwahl ungleich verteilt.

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Nach einer juristischen Einführung nähern wir uns dem Thema Visapolitiken durch Erfahrungsberichte von Menschen und Organisationen.

Dossierreihe Welcome to Germany

Ein Dossier über den Unterschied zwischen Integrationsforderung und Willkommenskultur, die Entwicklung der deutschen und europäischen Arbeitsmigrationspolitik und die Frage, wie man Migrations- und Entwicklungspolitik sinnvoll verbindet.

Der zweite Teil der Dossier-Reihe „Welcome to Germany“ betrachtet die exklusiven Seiten der deutschen Willkommenskultur und möchte dazu anregen, sich selbstkritisch mit dem „Willkommen sein“ in Deutschland und Europa auseinanderzusetzen.

Simran Sodhi
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Simran Sodhi kam zum Studium aus Indien nach Deutschland. Nach der Uni findet sie Arbeit als Integrationslotsin im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick. Als sie ihren Aufenthalt verlängern will, lehnt die Ausländerbehörde dies ab. Begründung: sie verdiene zu wenig und ihre Arbeit sei nicht von öffentlichem Interesse. Ein Gespräch über eine drohende Abschiebung und die Solidarität, die sie verhinderte.

Ausländerbehörde (immigration office)
von

Von einem, der auszog, um in Deutschland zu arbeiten: Tagesspiegel-Volontär Mohamed Amjahid hat Praktika gemacht, sechs Sprachen gelernt, ein Studium abgeschlossen und bei der "Zeit" hospitiert. Der Ausländerbehörde reicht das aber trotzdem nicht. Hier erzählt er von seinem Kampf mit der Behörde.

Beirut in July
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Bente Scheller leitet das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung im Libanon. In Beirut erlebt sie, wie die Notsituation syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge von verschiedenen Seiten ausgenutzt wird. Gleichzeitig stellt das deutsche Aufnahmeprogramm und das parallel weiterlaufende reguläre Visa-Verfahren syrische Geflüchtete vor unvereinbare Anforderungen.

Immigration
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Iryna Sushko leitet den ukrainischen Verein „Europe without borders“. Gemeinsam mit ihren Kolleg_innen beobachtet sie die Visa-Politiken europäischer Staaten. Ihr Beitrag betrachtet die deutsche Visapolitik im Licht offizieller Statistiken und unabhängiger Forschungsergebnisse. 

Harinjaka Andriankoto Ratozamanana at Re:publica
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2013 lud die GIZ den Internet- und Web-Aktivist Harinjaka Andriankoto Ratozamanana als Referent zur größten europäischen Internet-Konferenz re:publica ein. Trotz eines gültigen Visums landete er auf seiner Reise von Madagaskar nach Berlin bei einem Zwischenstopp in Paris in Abschiebehaft. Hier sein Erfahrungsbericht.

Sheena Magenya
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2013 kam Sheena Magenya auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung zu einer internationalen Konferenz nach Deutschland. Sie hatte keine Probleme an der Deutschen Botschaft in Nairobi ein Visum zu bekommen. Sie denkt, dass ihre positive Erfahrung auch mit dem Grund ihrer Reise zusammenhängt.