Migrationspolitik

Am 21.06. haben wir mit unseren Gästen in der Heinrich-Böll-Stiftung über das jüdische Leben und die Situation von Jüdinnen und Juden in Deutschland gesprochen. Welche Diskurse müssen wir führen? Und wie funktioniert Zusammenleben und Zusammenhalt in einer sich verändernden, multikulturellen und zunehmend globalisierten Gesellschaft?

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Bisher gab es kaum belastbare Informationen zu den geschlechtsspezifischen psychischen Belastungen, denen Frauen vor, während und nach der Flucht ausgesetzt sind. Die Charité hat nun eine repräsentative Untersuchung von geflüchteten Frauen in Deutschland vorgelegt. Wir stellen die Ergebnisse vor.

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Welche Spuren hinterlassen Rassismus und rechte Gewalt in der migrantischen Community? Cem Özdemirs Vorwort zur Publikation "Die haben gedacht, wir waren das" sucht nach Antworten.

 

Schulunterricht
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Die Aufnahme einer großen Zahl von Geflüchteten in Städten und Gemeinden hat auch die innerdeutsche Diskussion darüber, ob der Islam zu Deutschland gehört, zugespitzt. Wir sprachen mit Mouhanad Khorchide, Professor für islamische Religionspädagogik, über islamischen Religionsunterricht und die Attraktivität des Salafismus.

Schwerpunkt

Unter dem Motto "Historie statt Hysterie" widmen wir uns auf diesen Seiten einem beim Sprechen über Flucht und Migration häufig vernachlässigten Faktor: Migration als Teil deutscher Geschichte.

Migrationspolitik

Die moderne Migrationsgesellschaft ist ein kosmopolitischer Ort, an dem Menschen mit vielfältigen Hinter- und Vordergründen zusammenkommen. Die weltweiten Wanderungsbewegen, die Ein- und Auswanderung sowie die Wechsel- und Auswirkungen von Migration auf die Entsende- wie die Aufnahmeländer gilt es zu identifizieren, wollen globale Migrationsbewegungen verstanden und gestaltet werden. Die Motive der Migration sind vielfältig und oftmals nicht freiwillig. Flucht und Vertreibung sowie die Missachtung geltender Menschenrechte stellen dabei immer noch ein ernstzunehmendes Problem dar.

Auf der konstituierenden Sitzung der Kommission im Herbst 2015.. Urheber: Stephan Röhl. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Fachkommission: Flüchtlings- und Einwanderungspolitik der Heinrich-Böll-Stiftung wird in den kommenden zwei Jahren Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik erarbeiten.

Veranstaltungen

Jul 13
Eine multimediale und interaktive Lesung mit Tupoka Ogette und Stephen Lawson
Berlin

Dossiers

Wie sich selbst erkennen?. Urheber: © Kien Hoang Le. All rights reserved.

Das Dossier gibt Einblick in die Vielschichtigkeit asiatisch-deutscher Lebenswelten und Identitäten. Mittels verschiedener Formate wird postmigrantisches Leben aus asiatisch-deutschen Perspektiven reflektiert. Was passiert, wenn die Migration zu ihrem Ende kommt? Welche Identitätspositionen entstehen dann?

arrival. Urheber: Raul Lieberwirth. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Dossierreihe „Welcome to Germany“ möchte die zum Teil verengte Diskussion um Willkommenskultur öffnen und in den Kontext „Migration – Arbeit – Menschenrechte“ stellen.

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Einwanderungsland

von

Die Migrationsforscherin Ljudmila Belkin hat einen Essay-Wettbewerb für jüdische Migrant/innen aus der ehemaligen Sowjetunion koordiniert. Im Interview spricht sie über Wert und Bewertung von Herkunft und über den Umgang mit migrantischem Wissen.

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Europa

In einem eindrucksvollen Foto-Essay fokussiert der Fotojournalist Kaveh Rostamkhani auf die Folgen europäischer Grenzdynamiken. Die Ausstellung war vom 02.11. bis 18.11.2016 in der Heinrich-Böll-Stiftung zu sehen.

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Global

Dieser Episodenfilm erzählt von Goldfolien, Kinderliedern, dem Lauf der Dinge, griechischen Tragödien, Drachenreitern, Mono-Dialogen und überfüllten Akkuladestationen.

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Flucht und Asyl

Ralf Fücks auf dem Podium
von

Flüchtlings- und Migrationspolitik muss Hand in Hand mit Integrationspolitik gehen. Welche Chancen, Zumutungen, Anforderungen sind damit verbunden – aus der Perspektive der Ankommenden wie der Einheimischen? Die Eröffnungsrede von Ralf Fücks zum Kongress „Wie schaffen wir Integration?"

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