Kongress 24./25.06: "Wie schaffen wir Integration?"

Kongress: Baustelle Flucht und Migration

Welche Chancen bietet Migration für unsere Gesellschaft vor dem Hintergrund des demographischen Wandels? Welche Herausforderungen und Konflikte sind mit wachsender Migration und Aufnahme von Flüchtlingen verbunden? Und wie gelingt es, Ängste und Unsicherheiten in der Bevölkerung abzubauen?

Im Rahmen des jährlichen Baustellen-Kongresses der Heinrich-Böll-Stiftung fragen wir am 24. und 25. Juni: "Wie schaffen wir Integration?". Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und mit Geflüchteten werden wir diese Frage aus mehreren Perspektiven beleuchten und Antworten suchen.

In diesem Dossier dokumentieren den Kongress, stellen die Highlights des Rahmenprogramms sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor. Unter dem Hashtag #baustelle_integration begleiten wir die Veranstaltung auf Twitter.

There will be simultaneous translation (English/German) during the conference.

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Beiträge zur Konferenz

Willkommensgesellschaft Boell Brief Cover

Ohne die Hilfe der vielen Ehrenamtlichen würde die Situation der Geflüchteten weit schwieriger sein als sie es derzeit ist. Wie kann ihre Arbeit institutionell unterstützt werden? Handlungsempfehlungen von Dr. Serhat Karakayali vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung.

Fadhumo Musa Afrah und Peter Clever im Interview
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Vor dem Kongress „Wie schaffen wir Integration“ am 24. und 25. Juni 2016 haben wir mit der Aktivistin Fadhumo Musa Afrah und mit Peter Clever von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände über die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt gesprochen.

Impressionen von der Hilfsaktion vor dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales im Sommer 2015
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Wird die Kompetenz etablierter politischer Institutionen in Frage gestellt wird, sieht Rudolf Speth zivilgesellschaftliche Gruppen in der Pflicht. Im Rahmen der Konferenz "Wie schaffen wir Integration?"  stellt er seine Thesen vor.

Highlights im Rahmenprogramm

Dieser Episodenfilm erzählt von Goldfolien, Kinderliedern, dem Lauf der Dinge, griechischen Tragödien, Drachenreitern, Mono-Dialogen und überfüllten Akkuladestationen.

von

Bei diesem Empowerment-Workshop erarbeiten Aktivist/innen aus Einwanderer/innengemeinschaften gemeinsam Leadership-Strategien. Was könnte zur Einstimmung besser geeignet sein als ein "Call for Action" von Fadhumo Musa Afrah?

von

In einer Eins-zu-Eins Tour werden die Teilnehmenden von Einwohnerinnen und Einwohnern Neuköllns, die selbst eine Migrationsgeschichte haben, durch die Straßen ihrer (neuen) Nachbarschaft geführt.

Migrationspolitik

Die moderne Migrationsgesellschaft ist ein kosmopolitischer Ort, an dem Menschen mit vielfältigen Hinter- und Vordergründen zusammenkommen. Die weltweiten Wanderungsbewegen, die Ein- und Auswanderung sowie die Wechsel- und Auswirkungen von Migration auf die Entsende- wie die Aufnahmeländer gilt es zu identifizieren, wollen globale Migrationsbewegungen verstanden und gestaltet werden. Die Motive der Migration sind vielfältig und oftmals nicht freiwillig. Flucht und Vertreibung sowie die Missachtung geltender Menschenrechte stellen dabei immer noch ein ernstzunehmendes Problem dar.

Auf der konstituierenden Sitzung der Kommission im Herbst 2015.. Urheber: Stephan Röhl. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Fachkommission: Flüchtlings- und Einwanderungspolitik der Heinrich-Böll-Stiftung wird in den kommenden zwei Jahren Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik erarbeiten.

Veranstaltungen

Jul 10Jul 11
Ein Literatursymposium über Literatur, Schreiben und Erfahrung im Exil
Berlin
Jul 13
Eine multimediale und interaktive Lesung mit Tupoka Ogette und Stephen Lawson
Berlin
Sep 03
Vom Halleschen Tor zum Kottbusser Tor
Berlin

Verwandte Inhalte

Menschen hinter dem Zaun des Asyllagers in Kara Tepe (Lesbos)
von

Wohin gehst Du, Europa? Die Frage ist aktueller denn je. Neu ist sie allerdings nicht. Bemerkungen von Ralf Fücks zur Eröffnung der Konferenz „EU Quo Vadis? Grenzerfahrungen. Asyl- und Flüchtlingspolitik in Europa“ in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin.

"Refugees welcome" an einer Wand in Dresden im Februar 2016. Urheber: Denis Bocquet. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

„Welcome to Germany“ – eine Dossier-Reihe zu Flucht, Migration und Willkommenskultur in Deutschland. Unser aktuelles Dossier reflektiert Potenziale und Fallstricke bürgerschaftlichen Engagements für Geflüchtete.

Saskia Sassen auf der re:publica 2014
von

Migration bereichert unsere Städte, unsere Politik, Wirtschaft und Kultur. Was aber haben Digitalisierungsprozesse damit zu tun - und wie können sie die Entstehung lebendiger, vielseitiger Städte unterstützen?

Urheber: Minnesota Historical Society. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Unter dem Motto "Historie statt Hysterie" widmen wir uns auf diesen Seiten einem beim Sprechen über Flucht und Migration häufig vernachlässigten Faktor: Migration als Teil deutscher Geschichte.