„Karussellkinder“ Leseprobe von Franco Biondi

 

Auszug aus dem Roman von Franco Biondi

 

Wenn Carlino, Dario und Filippo auf einem Rummelplatz zusammenkamen, waren sie ein etabliertes Trio stets auf Trebe. Das ereignete sich mehrfach in der Pianura Padana, die meist von Landwirtschaft und Kleinhandwerk lebte und wo die Heiligen und die Jahrmärkte besonders zu Herzen genommen wurden. Nach dem Heimleben schaute Dario jedes Mal auf die jeweiligen Heiligen des Dorfes, doch auf einen Don Bosco war er nicht mehr gestoßen.

Bruna wollte nicht, dass ihr Sohn zusammen mit Carlino gesehen und als Lumpenkind betrachtet wurde. Doch weder Androhungen noch Strafen halfen. Aus diesem Grund duldete sie mit gerümpfter Nase deren Zusammenkünfte nur innerhalb des Wohnwagenplatzes. Ihr waren die Gerüchte bekannt, dass Carlino gerne sammeln ging: Wurst, Fleisch, Obst, Gemüse. Er hortete den Proviant unter dem Pullover und schleppte ihn in den Wohnwagen, wo die Geschwister ihn sich ins Gesicht schmierten. Manchmal wurde Carlino gesehen, wie er bettelte.

Dario tat zwar, was ihm aufgetragen wurde, doch danach verhallte Brunas Stimme auf dem Wohnwagenplatz: Im Nu war er auf und davon. In Gassen und auf Plätzen, mit Carlino und Filippo zusammen, lebte Dario auf. Was Bruna auch nicht wusste, war, dass Carlino, sobald seine beiden Freunde dabei waren, sich höchst ungern ausgehungert und bettelnd zeigte. Sprach ihn Dario darauf an, verleugnete er alles. Nur einmal hatte er es kleinlaut eingeräumt: Was sollte er sonst machen, wenn er einen Vater hatte, der gerne das Schießbudengeld, das Graziella den Gagi herauslockte, vertrank, wenn er einen Bruder und ein Schwesterchen hatte, die hinter ihm herhinkten und ihm die Ohren vollstopften mit dem Satz, Lino, ich will was zu essen, Lino, besorge mir was zu essen... Dazu kam noch Graziella, die ihm regelrecht auf die Nerven ging mit dem Gejammer: Hilf mit in der Bude! Und wasch dich! Wasch die Kinder! Ihr seid so schmutzig, wascht euch, schrubbt die Schmiere weg, weg mit dem Grind, den Krusten, dem Schwarzen an der Haut, schrubbt euch endlich! Da Carlino seine Ohren auf Durchzug gestellt hatte, flitzten die Negri Kinder oft fast nackt in ihrem Wohnwagen herum. Sobald Graziella sich das nicht mehr ansehen konnte, nahm sie den Eimer, ging zur Wasserstelle, füllte ihn und überschüttete die Kinder mit kaltem Wasser. Dann schrubbte sie sie und überschüttete sie von neuem mit Wasser und schrubbte weiter.

Zweifelsohne mochte Carlino überhaupt nicht über all das re-den, wenn er mit Dario und Fiippo unterwegs war. Er schämte sich. Er schämte sich seiner Familie. Da mochte er sich lieber eine andere Haut überstreifen und mit ihnen gehen, um Gott und die Welt zu sehen.

Lass uns in die Kirche rein, sagte Dario. Lass uns eine Kerze für deine Familie anzünden.

Nicht nötig, sagte Carlino. Bei uns ist alles in bester Ordnung.Wozu?, rief Fiippo. Wir Dritti sind alle verdammt und kommen woanders hin.

Eine Kerze für Carlinos Babbo, damit er ein Wunder erlebt und das Schießbudengeld nicht mehr vertrinkt...

Das wäre eine gute Sache, sagte Filippo. Carlino schaute gleichmütig weg. Dario steuerte zielstrebig die Kirche an. Im gewölbereichen, sakralgewürzten Raum ging Dario zügig auf den Seitenaltar zu, wo ein Kerzenmeer zu Füßen einer Madonna stand. Wie einfach!, rief er. Nicht Wachskerzen waren hier in Gebrauch, sondern Lampenkerzen, die man nur einzudrehen brauchte, und schon leuchteten sie.

Carlino und Filippo blickten ehrfürchtig um sich. Woher das Geld für die Kerzen? Dario grinste und sagte: Ich habe im Heim gelebt und habe dort gelernt: Wenn die Leute arm sind, muss Gott für die Kerzen aufkommen. Er drehte sich um und fand nur Filippo neben sich. Carlino, der hartgesottene Vorprescher für den ewigen Hunger seiner Geschwister, war erschrocken zurückgewichen. Ich zünde dir eine Kerze an, rief Dario, und du haust ab? Carlino flutschte rasch hinaus. Indes fing Filippo an, sich nervös umzuschauen und rückwärts zu gehen. Warte! Ich bin gleich so weit. Ich schaffe jetzt Gerechtigkeit: Ich zünde drei Kerzen an!

Filippo hielt an und fragte: Warum jetzt drei?

Eine für seinen Babbo, eine für deinen Babbo, eine für meine Mamma. Sie ist noch rückenkrank. Filippo winkte ab: Ich hab schon gesagt, wir Dritti kommen woanders hin, das sagtmein Opa, von daher bringt so was gar nichts.

Obwohl der Priestergehilfe jetzt am Hauptaltar herumhantierte, griff Dario in die Tasche und ließ die Schraubenscheiben klimpern. Dann holte er eine raus, schob sie kräftig in den Schlitz der Kirchenbüchse und drehte drei Lampen ein. Das leuchtende Gelb entriss ihmein Lächeln. Mit diesem Lächeln steuerte er hinaus. Hinter ihm Filippo. Carlino wartete am Kirchenportal. Dario verwandelte sein Lächeln in ein Grinsen. Ich habe meinen Teil getan, sagte er, nun soll Gott den Rest tun. Filippo schwieg. Carlino meinte, dass seine Familie ähnlich wie die Sinti nicht an den Gott der Gagi glaubte. Nur der Heilige Antonio von Padua sei von seinem Babbo anerkannt. Wir brauchen keine Kirche, sagte sein Babbo; nur der Tod bringt uns ins Reich der Geister, zu unserem Gott.

Auf einem Laken aus Asphalt jagte eine Schar Jungen hinter einem Stoffball her. Erinnert ihr euch?, fragte Filippo. Rede nicht mehr davon, sagte Dario. Ich mag Bälle nicht, knarrte Carlino. Jungs, die hinter dem Ball herrennen, haben nur Bälle im Kopf und kacken auch nur Bälle. Fußball ist nur was für Waschlappen! Daraufhin lachte er. Das Lachen blubberte aus ihm heraus wie Wasser aus einer verstopften Wasserleitung.

Ist mir egal, sagte Dario. Komm, wir gehen weiter.

Damals war die Schule schuld an der Schlacht gegen die Gagi, nicht wahr? Dario blickte Carlino verständnislos an und sagte: Nein, das war Claudio.

Nein, nein, nicht Claudio, das ist die Schule. Sie macht dumm. Ich glaube, das kommt daher, wenn Kinder in die Schule gehen müssen. Meinst du nicht, die Schule ist Gift für Kinder? Aber wen frage ich das, du gehst auch in die Schule, das ist doch Kacke! Was willst du damit, eh?

Ich will nicht, sagte Dario. Meine Eltern zwingen mich dazu.

Sag’s deinen Eltern, das bringt nix. Was soll das auch mit dem Lesen, eh? Das ist doch Lug und Trug! Und um rechnen zu lernen, braucht man nicht unbedingt die Schule. Man braucht einfach nur Geld. Erst wenn man Geld hat, lernt man richtig rechnen. Je mehr du davon hast, desto mehr musst du rechnen! Bei den Gagi wie bei den Dritti ist es so! Die Fumagallis mit ihrer Achterbahn können gut rechnen, die Boldrinis, die Brambillas, ja, alle Besitzer von Großkotzkarussellen können gut rechnen. Und warum? Weil sie Geld in Massen haben!

Wie kommt es dann, dassmein Babbo wunderbar rechnen kann, obwohl er kaum in der Schule war und nur wenig Geld hat?

Dein Vater? Ja, vielleicht ist dein Vater eine Ausnahme. Ich weiß warum: Wenn dein Babbo wunderbar rechnen kann, dann wird er von Mulè verfolgt. Es gibt Menschen mit Bibaxt, mit Pechsträhnen, sie werden von Geburt an vom Unglück verfolgt. Er kann also ohne Schule rechnen, aber das bringt ihm nichts. Deswegen müsste er dir abraten, in die Schule zu gehen!

Dario schmunzelte. Das werde ich meinen Eltern sagen, ich werde ihnen sagen: Hört auf, mich in die Schule zu schicken. Rechnen lernen, das läuft sowieso nur auf dem Rummelplatz!

Du warst doch im Heim, unterbrach ihn Carlino, du gehörst zu denen, die rechnen wollen – erzähl mir nichts! Von wegen, du musst! In Wirklichkeit willst du! Du willst eines Tages zu den Großkotztypen vom Wohnwagenplatz gehören, eh?

Nein, sagte Dario, ich wurde gezwungen. Mein Babbo hat mich ins Heim abgeschoben und mich dort schwitzen lassen, das weißt du doch!

Carlino lachte. Ja, ich erinnere mich; deswegen warst du so abgemagert! Du warst so dünn wie ich. Aber dort hast du angefangen zu rechnen wie die Kinder von Fumagalli! Weißt du, dass alle Schausteller mit dem Wohnwagen voll Geld ihre Kinder ins Internat schicken? Weißt
du das?

Das Internat ist ein Haus, fügte Filippo dazwischen, wo Onkel-Dagobert Schausteller herangezogen werden.

Carlino fuhr fort: Hast du auf der Montagnola oder im Sommer am Meer die Jungen von Schaustellern gesehen, die rechnen können? Die kommen in den Ferien und gehen dann wieder ins Internat, wenn die Schule beginnt. Sie kommen, können rechnen und langweilen sich auf dem Rummelplatz.

Aber wenn sie fertig sind, ergänzte Fiippo, kehren sie zurück, heiraten eine verschrobene Gagia und verbringen ihre Freizeit in einer Badewanne voll mit Münzen wie Onkel Dagobert in den Donald Duck Heften. Ich dagegen muss rechnen, fuhr Carlino fort, die Nadia hat einen Magen, Franchino hat einen Magen, meine Mutter hat einen Magen, mein Vater hat einen Magen, ich habe einen Magen, also fünf, eine Handvoll. Und was bin ich so froh, dass ich den Magen der Graziella nicht noch hinzurechnen muss! Sie und ich steuern ja bei. Aber fünf Mäuler für Graziella und mich, das ist hart! Mehr kann ich nicht rechnen. Sie dagegen können rechnen und übernehmen eines Tages das Großkotzkarussell ihrer Eltern! Und wie kommt es, dass du mehr als fünf rechnen kannst? Klar, weil du in die Schule wie die Fumagallis gehst! Gehen willst! Wenn du wirklich nicht in die Schule gehen wolltest, würdest du die Schule schwänzen. Meinst du, deine Eltern würden das merken? Nein, das würden sie nicht!

Ich mag meine Eltern nicht reinlegen, sagte Dario. Darum.

Auf den Feldern weideten Kühe und Schweine hinter Zäunen. Die Kühe glotzten die drei an. Die Jungen riefen den Kühen muh zu. Die Kühe glotzten weiter. Filippo rief: Wenn man bloß wüsste, wie man melkt. Carlino sagte: Die Euter sind voll, einen Nagel hinein pieksen, dann pisst es da heraus. Dario lachte: Wie barbarisch du bist. Carlino meinte, man solle reingehen zu den Kühen und sich darunter legen, vielleicht fließe es von selbst raus. Filippo sagte, dann nix wie rein.

Prompt waren sie bei den Kühen und riefen ihnen muh zu, aber die glotzten nur. Filippo packte eine am Schwanz und zog daran, aber die Kuh beschwerte sich, machte muh und wollte sich umdrehen. Die anderen Kühe wurden unruhig und bewegten sich auf die Kinder zu, und das Trio sprang wieder über den Zaun. Erst als die drei wieder auf der Straße standen, lachten sie und grölten und schrien, ich bin auch eine Kuh, muh, muh! Ich bin eine Kuh ohne Milch, muh mich, muh mich!

Filippo fand im Straßengraben eine stark abgenutzte Kordel und band damit eine Schlinge. Begeistert sprang er wieder über den Zaun und spielte Lasso mit den Kühen und erkannte seinen Misserfolg. Carlino sagte: Der Cowboyknoten ist scheiße, komm mit der Kordel her, ich zeige euch den Matrosenknoten, der ist viel besser als der vom Cowboy – auch das lernst du nicht in der Schule, Dario.

Dario ließ sich den Knoten zeigen und dachte an die Hasardkordel. Spielen wir das Kordelspiel, wer die Drehung am besten tarnen kann?

Klar doch, davon werde ich leben, wenn ich erwachsen bin.

Ich auch, sagte Dario. Mit der Kordel brauchst du nicht auf- und abbauen, aufladen und abladen, nur hinfahren und spielen lassen und die Hosentasche voll Geld kriegen. Aber, sag mal, du hast mir gesagt, ich bin Halbhalb, und nur Halbhalb schließen Freundschaften mit Gagi. Die Dritti tun das nicht, stimmt’s?

Dass du Halbhalb bist, hat Filippo gesagt. Ich habe gesagt, du bist fast ein Dritto.

Ja, gut. Sind die Arbeiter von Fumagalli Gagi oder Dritti? Oder auch fast Dritti?

Carlino stotterte Halbsätze herum.

Die meisten sind Gagi, schloss er sein Stottern ab.

Ist Marco beim Autoskooter ein Dritto?

Klar.

Aber der ist erst seit dem Winter als Arbeiter auf Rummelplätzen. Vorher war er sesshaft.

Man sieht es ihm an, dass er jetzt ein Dritto geworden ist. Woran sieht man das?Wieso ist er dann nicht ein fast Dritto? Wieder stotterte Carlino Halbsätze herum.

Und wann wird man ein fast und wann ein echter Dritto?

Ja, jeder, der dazu kommt, muss sich beweisen, dann ist er ein
Dritto.

Was ist, wenn Marco bereits einen Gagio als Freund hatte? Was ist, wenn er ihn ein Leben lang beibehält?

Ein Dritto zu sein, ist ein Lebensprinzip. Frei, unabhängig, immer auf den Hut, Hüter der Dritti-Ehre. Der haut einem Gagio in die Fresse, wenn der einem Dritto Unrecht getan hat. Außerdem darfst du nicht marimè werden, unrein, körperlich und seelisch. Wenn du nicht danach lebst, bleibst du ein Gagio und wirst höchstenfalls ein fast Dritto.

Oder ein Halbhalb, ergänzte Filippo und lachte. Aber vielleicht warst du in deinem früheren Leben ein Dritto!

Ich glaube, resümierte Dario, einen Halbhalb gibt es nicht. Und vielleicht ist es besser, ein fast Dritto zu sein.

Wieso?, fragte Carlino.

Weiß nicht. Mir gefällt es nicht, sich an Regeln zu halten.

Sie sahen einen Weg, der sich eine Wiese hinabschlängelte und verfolgten ihn.

Eines will ich noch sagen, sagte Carlino, die Sache mit der Schule ist die: Je mehr Geld man hat, um so mehr muss man rechnen – irgendwann ist man nur am Rechnen, auf dem Rummelplatz, im Wohnwagen, überall. Meinst du, das ist schön? Denk mal nach, wenn ich dich frage, wie es dir geht, und du antwortest mir: Siebenundfünfzigmillionenlire. Oder ich sage dir, siehe mal, wie schön die Sonne heute ist, und du antwortest: dreiundneunzig. Ich frage dann: was dreiundneunzig? Und du: dreiundneunzig, dreiundneunzig, dreiundneunzig! Nein, nein, ich will nicht mein Leben mit der Rechnerei verbringen, deshalb will ich nicht rechnen lernen!

Der Weg führte zu einem flimmernden Ufer. Die Kiesel auf dem Grund und das goldfarbene Moos glitzerten im Lichtspiel. Das Kiesbett des Flusses schien greifbar nahe. Die Jungen schmissen Steine in der Absicht, sie auf derWasseroberfläche hüpfen zu lassen. Dann knieten sie sich auf das Gras, drückten eine kleine Fläche platt und legten mit dem Kordelspiel los.

Carlino konnte die Fingerdrehung vollständig verschleiern. Filippo und Dario rieten auf gut Glück. Auch bei Dario konnte Carlino kaum erkennen, wann er den Finger gedreht hielt und wann nicht. Filippo war etwas tollpatschiger; seine Fingerdrehung war leicht zu enttarnen. Wir sind schon jetzt Experten!, begeisterte sich Dario. Bald können wir auf dem Platz auftreten.

Leider noch nicht, sagte Carlino. Als Kind brechen dir die Gagi das Rückgrat, wenn du sie verlieren lässt und du keinen Beschützer hinter und neben dir hast!

Beschützer?

Ja, wenn du mit Hasardspielen auf die Piazza gehst, brauchst du immer Beschützer im Hintergrund. Das gehört zur Dritti-Mentalität. Man muss sich gegenseitig beschützen. Das gehört dazu, wenn man den Gagi Geld abknöpfen will. Oder denkst du, dass die Freunde vom Lager mit ihren Würfeln und Fingerhüten und ihren Karten und der Kordel keine Hintermänner haben?

Schade, sagte Dario.

Was glaubst du, die Freunde vom Lager können Gesichter lesen: Ein Blick, und schon wissen sie alles vom Gagio. Sie wissen sofort, ob er Geld in der Tasche hat, sie wissen sofort, ob er dämlich oder schlau ist, aber wehe, wenn sie sich verschätzen – dazu ist der Beschützer unbedingt notwendig.

Eines Tages beschützen wir uns gegenseitig.

Ja, fügte Carlino hinzu, wenn wir erwachsen sind.

Sind wir noch nicht erwachsen?

Carlino schnitt eine Fratze. Für die Spiele leider noch nicht. Dann beschützen wir uns gegenseitig! Schwör! Dario legte seine rechte Hand auf die von Carlino und Filippo seine auf die von Dario.

Wir schwören!

Die Sonne sank und berührte die Wipfel der Pappeln. Das war das Signal. Der Luna Park rief sie mit seinen Sirenengesängen zurück.

 

Der Roman "Karusselkinder" von Franco Biondi ist im Brandes & Apsel Verlag in 2007 erschienen.
 


Franco Biondi - Bild: M. Herrmann

 

Franco Biondi ist in Italien aufgewachsen und kam 1965 mit der ersten Einwanderer- generation nach Deutschland. Er ist einer der bekanntesten Vertreter der sog. „Gastarbeiterliteratur“ und erhielt 1987 den renommierten Chamisso-Preis.

 

"Literatur ist Gedächtnis"
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