Bürgerschaftliches Engagement von älteren MigrantInnen

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von Susanne Huth

Mit Beginn der 1990er-Jahre geriet eine neue Zielgruppe in den Blick der Altenhilfe und -politik: die der älter werdenden Bevölkerung mit Migrationshintergrund (vgl. u.a. Dietzel-Papakyriakou 1993; Holz et al. 1994; Olbermann 1993). Der Arbeitskreis „Charta für eine kultursensible Altenpflege“ fasste 2002 die Herausforderungen, die sich aus dem demographischen und sozialen Wandel für die Altenhilfe ergeben, im „Memorandum für eine kultursensible Altenhilfe“ zusammen, wobei der Fokus hier auf der Altenpflege lag (AK Charta/KDA 2002). Auch heute liegt das Hauptaugenmerk auf der gesundheitlichen, pflegerischen und sozialen Versorgung von älteren MigrantInnen sowie auf der Interkulturellen Öffnung und dem Abbau von Zugangsbarrieren bei der Inanspruchnahme von Angeboten und Dienstleistungen der Altenhilfe durch ältere MigrantInnen.

Nachdem ab Ende der 1990er-Jahre und dann vermehrt in der Folge des Internationalen Jahres der Freiwilligen 2001 das bürgerschaftliche Engagement von MigrantInnen sowohl wissenschaftlich als auch öffentlich eine größere Beachtung fand, vollzog sich auch in Hinblick auf ältere MigrantInnen eine Perspektiverweiterung. So wurde der Partizipation und interkulturellen Begegnung älterer MigrantInnen, auch durch Selbstorganisation, mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Die Zunahme von (Modell-)Projekten und des Austausches guter Praxis-Beispiele auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene in den letzten Jahren macht dies deutlich.

Daten und Fakten

Bundesweit liegen bislang keine repräsentativen Daten über das bürgerschaftliche Engagement von älteren MigrantInnen vor. Auch die Datenlage über das Ausmaß und die Zusammenhänge des bürgerschaftlichen Engagements in der Bevölkerung mit Migrationshintergrund allgemein ist noch immer unzureichend. Dies gilt sowohl für ihre Motivlagen zur Beteiligung an Engagementaktivitäten als auch für Barrieren, sich zu engagieren. Für eine entsprechende Repräsentativerhebung wäre ein sehr großer Aufwand in methodischer und finanzieller Hinsicht zu betreiben.

Die Ergebnisse einer Repräsentativbefragung unter der türkeistämmigen Bevölkerung in Deutschland (Halm/Sauer 2007, S. 50 ff.) zeigen, dass 10 Prozent der Befragten mit türkischem Migrationshintergrund ehrenamtlich oder freiwillig engagiert sind; in der deutschen Gesamtbevölkerung liegt dieser Anteil bei mehr als einem Drittel. Unter den älteren türkeistämmigen MigrantInnen (65 Jahre und älter) beträgt die Engagementquote 7,0 Prozent (ebd. S. 75). Hinsichtlich des Engagementkontextes zeigt sich, dass die älteren Befragten sich eher in ethnischen, kulturellen und religiösen Zusammenschlüssen engagieren (ebd. S. 82). Zugleich spielt in dieser Altersgruppe der Erhalt der türkischen Kultur als persönliche Erwartung an das Engagement eine große Rolle (ebd. S. 111). Unter den nicht-engagierten älteren türkeistämmige MigrantInnen bekunden zwei Fünftel ein Interesse daran, sich künftig zu engagieren (ebd. S. 121).

Der darüber hinausgehende Kenntnisstand über das bürgerschaftliche Engagement von älteren MigrantInnen beruht vor allem auf qualitativen und regional begrenzten Untersuchungen und wissenschaftlichen Begleitungen, Projektdokumentationen und dem Austausch von guten Praxisbeispielen.

Einflussfaktoren

Insgesamt zeigt sich, dass MigrantInnen in vielen Engagementbereichen unterrepräsentiert sind, sei es im Rettungswesen, bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Umwelt- und Naturschutzbereich oder bei den Wohl-fahrtsverbänden. Dennoch ist ein breites Spektrum des migrantischen Engagements vorfindbar. Das gilt sowohl thematisch als auch strukturell. Das Engagement von MigrantInnen erstreckt sich von der Nachbarschaftshilfe über den kulturellen, religiösen oder sportlichen Bereich bis hin zu Bildung, Gesundheit und gesellschaftlicher Interessenvertretung. Es findet vielfach in informellen Formen des sich gegenseitig Helfens und in Migrante-norganisationen statt.

Der Freiwilligensurvey zeigt, dass sozio-strukturelle Merkmale einen großen Einfluss auf das Engagementverhalten haben. So besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen Bildungs- und Sozialstatus einerseits und bürgerschaftlichem Engagement andererseits (Gensicke/Geiss 2010, S. 5). Bei der Betrachtung des bürgerschaftlichen Engagements von MigrantInnen im Allgemeinen und der Älteren unter ihnen im Besonderen sind zudem weitere Faktoren in Betracht zu ziehen, die ihr Engagementverhalten mit bedingen. Denn die sozio-strukturellen Merkmale alleine erklären die nach den Kriterien des Freiwilligensurvey gemessene durchschnittlich geringere Engagementquote von MigrantInnen nicht (Beauftragte der Bundesregierung 2012, S. 228ff).

Vielmehr steht in Anlehnung an die von Esser (2001) formulierten Integrationsdimensionen zu vermuten, dass über diese strukturellen Faktoren hinaus auch kulturelle, soziale und emotionale Faktoren das Engagementverhalten beeinflussen. So unterscheiden sich herkunftskulturelle Prägungen und Traditionen des „Sich-füreinander-Engagierens“. In vielen Herkunftsländern sind zivilgesellschaftliche Strukturen zudem weitaus weniger ausgeprägt als in Deutschland und für den deutschen Begriff „Ehrenamt“ existieren teilweise keine Entsprechungen in anderen Sprachen. Die Vorstellung, sich in formalen (Vereins-)Strukturen für Menschen zu engagieren, zu denen keine verwandtschaftlichen oder nachbarschaftlichen Beziehungen bestehen, ist daher gerade für die erste Zuwanderergeneration eine befremdliche Vorstellung. Darüber hinaus können auf der kulturellen Dimension geringe deutsche Sprachkenntnisse und Unkenntnis und Unsicherheiten in Bezug auf Verhaltensweisen und Umgangsformen negativ auf die Aufnahme eines Engagements in traditionellen deutschen Engagementstrukturen wirken.

Des Weiteren spielen soziale Aspekte eine wesentliche Rolle hinsichtlich des Engagementverhaltens. Darunter fallen verwandtschaftliche und nachbarschaftliche Netzwerke, Freundeskreise und andere Sozialkontakte, durch die Kenntnisse über und Zugänge zu Engagementstrukturen erlangt werden. Vor dem Hintergrund ihrer Migrationsbiografien verfügen gerade ältere MigrantInnen über geringere Interaktionsbeziehungen zur einheimischen Bevölkerung und damit zu Personen, die in traditionellen Vereinen, Initiativen oder Gruppen tätig sind. Ihre sozialen Bezugspunkte sind dagegen vielmehr Migrantenorganisationen und kulturelle oder ethnisch geprägte Beratungs- und Beziehungsnetzwerke, an deren Gründung die sogenannte „Gastarbeitergeneration“ maßgeblich beteiligt war.

Schließlich spielen emotionale Aspekte eine Rolle dabei, sich bürgerschaftlich zu engagieren. Dabei geht es darum, sich zu einem Gemeinwesen zugehörig zu fühlen und auch als Mitglied dieses Gemeinwesens anerkannt zu sein. Über Jahrzehnte fehlende Integrationsangebote und die auf allen Seiten vorherrschende Annahme, dass viele MigrantInnen im Alter in ihr Herkunftsland zurückkehren würden, mögen sich in dieser Hinsicht auch negativ auf eine Engagementbeteiligung ausgewirkt haben.

Anlässe, Zugangswege und Barrieren

Vor dem Hintergrund der geschilderten Einflussfaktoren wird deutlich, dass es bei der Betrachtung des bürgerschaftli-chen Engagements von MigrantInnen – und speziell der Älteren unter ihnen – nicht allein um das weniger oder mehr geht, sondern vor allem darum, welche Anlässe, Zugänge und Barrieren verschiedene Formen und Kontexte bürger-schaftlichen Engagements für MigrantInnen aufweisen (Huth 2007).

Oftmals bestimmt das „MigrantIn-Sein“ die Formen und Inhalte des Engagements, die Bewältigung der eigenen Situation beziehungsweise der Situation der eigenen Gruppe in der Migration steht im Mittelpunkt und ist Anlass dafür, sich zu engagieren. In dieser Hinsicht gibt es für MigrantInnen spezifische Anlässe, warum und wie sie einen Weg in bürgerschaftliches Engagement, vor allem im Rahmen von Migrantenorganisationen, finden. Dabei sind vor allem die folgenden Punkte von Bedeutung:

  • Pflege, Wahrung und Weitergabe von Kultur und Sprache;
  • Wahrnehmung eines Angebotsmangels hinsichtlich Beratung und Hilfestellung für Angehörige der eigenen Community;
  • Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten und Suche nach einem Stück Heimat;
  • Ausübung von Religion;
  • Übernahme von Verantwortung für Bildung, Erziehung und sozialen Umgang von Kindern und Jugendlichen der eigenen Community;
  • Erweiterung von gesellschaftlichen Beteiligungschancen, politische Interessenvertretung.

Die meisten MigrantInnen finden den Zugang zu ihrem Engagement über den Weg der persönlichen Ansprache und durch MultiplikatorInnen, ob durch Bekannte der eigenen Community, Ausländervertretungen in den Kommunen und Betrieben oder an Orten, an denen MigrantInnen zu einem Engagement durch den direkten Bezug zur eigenen Lebenssituation aktiviert werden können, wie in Schulen und Kindergärten.

Der Aufnahme eines bürgerschaftlichen Engagements in traditionellen deutschen Engagementkontexten stehen dagegen folgende Barrieren und Hemmnisse entgegen:

  •  Unkenntnis über Möglichkeiten des freiwilligen Engagements, der Einrichtungen und Angebote;
  • Sprachbarrieren;
  • die Öffentlichkeitsarbeit von Vereinen und Verbänden erreicht Menschen mit Migrationshintergrund kaum und ist selten auf sie zugeschnitten;
  • Wahrnehmung aufnahmegesellschaftlicher Zusammenhänge als „geschlossene Gemeinschaften“;
  • mangelnde Ansprache durch Vereine und Verbände trotz vermeintlicher Offenheit für Menschen mit Migrationshintergrund.

Insgesamt ist zu beachten, dass viele Engagementstrukturen soziokulturell geprägt sind: Arbeitersportvereine, der Golfclub, die Freiwillige Feuerwehr oder Traditionsvereine, wie Schützenvereine oder Chöre, setzen sich oftmals aus Mitgliedern mit einer ähnlichen Milieuprägung zusammen und erschweren so auch für viele Einheimische aus anderen Milieus den Zugang. Dieser Effekt verstärkt sich für viele MigrantInnen, so werden zum Beispiel kulturelle, Freizeit-, Bildungs- und Beratungsangebote für ältere Menschen von älteren MigrantInnen wenig genutzt und Seniorenbegegnungsstätten von ihnen kaum besucht, wobei Berührungsängste auf beiden Seiten – den deutschen SeniorInnen wie den älteren MigrantInnen - bestehen. Die Fremdheitserfahrung, die gerade ältere MigrantInnen in diesem Bereich machen, sind noch einmal deutlich größer als für die Folgegenerationen, die in Deutschland eine Schulsozialisation durchlaufen und mit dem deutschen Vereins-, Verbands- und Freiwilligenwesen zumindest teilweise in jüngeren Jahren in Berührung gekommen sind.

Bedeutung und Perspektiven des bürgerschaftlichen Engagements älterer MigrantInnen

Bürgerschaftliches Engagement ist ein Lernort, in dessen Rahmen sich informelle Lernprozesse vollziehen, die auch einem aktiven Altern und selbständigen Leben im Alter im Sinne des „Europäischen Jahres 2012 für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ förderlich sind. Es ergeben sich hier zahlreiche Möglichkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten zu erlangen und im praktischen Tun anzuwenden. Für ältere MigrantInnen kann bürgerschaftliches Engagement besonders in kultureller, sozialer und emotionaler Dimension entscheidend zu Partizipation und Integration und damit zur Erhöhung von Lebensqualität im Alter beitragen:

  • kulturell: bürgerschaftliches Engagement bietet Gelegenheiten für den Erwerb des nötigen (Alltags-)Wissens, von Kompetenzen hinsichtlich kultureller Konventionen, Regeln und Fertigkeiten und der Sprache.
  • sozial: Im Engagement bieten sich Gelegenheiten für soziale Kontakte und Interaktionen mit Mitgliedern der Aufnahmegesellschaft.
  • emotional: Engagementaktivitäten stiften Zugehörigkeitsgefühle zur Aufnahmegesellschaft durch Anerkennung und Verantwortungsübernahme (Huth 2007).

Dazu sind zwei Dinge von zentraler Bedeutung:

  • Erschließung und Nutzbarmachung dieser sozialintegrativen Potenziale (Braun 2007) in Migrantenorganisationen und in informellen herkunftshomogenen Zusammenhängen, wie Netzwerken, Nachbarschaften und Initiativen;
  • Abbau von Zugangsbarrieren für ältere MigrantInnen zu Angeboten der Altenhilfe und zu Engagementmöglichkeiten in traditionellen Engagementstrukturen durch Interkulturelle Öffnung.
  • Konkrete Ansatzpunkte dazu ergeben sich auf drei Ebenen: 
  •  individuelle Ebene: Schaffung von Zugängen und Beteiligungsmöglichkeiten durch persönliche und niedrigschwellige Ansprache, Gewinnung, Bindung und Anerkennung älterer MigrantInnen als bürgerschaftlich Engagierte;
  • strukturelle Ebene: Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für Migrantenorganisationen, Netzwerke und Initiativen älterer MigrantInnen sowie Interkulturelle Öffnung traditioneller deutscher Engagementstrukturen;
  • Vernetzungsebene: Kooperation und Vernetzung von Migrantenorganisationen, Netzwerken und Initiativen älterer MigrantInnen mit traditionellen deutschen Engagementstrukturen.

Die „Empfehlungen des Deutschen Vereins zur besseren Teilhabe älterer Menschen mit Migrationshintergrund“ (Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge 2010) fassen entsprechende Anregungen auch für andere Handlungs- und Politikfelder zusammen.

Engagementbereiche und Projekte von und für ältere MigrantInnen

Der Portraitband „Mittenmang“ (Rürup/Sentürk 2011) zeigt auf eindrucksvolle Weise die bestehende Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements von älteren MigrantInnen. Entscheidend dafür, sich bürgerschaftlich zu engagieren, ist für viele der konkrete Bezug zur eigenen Lebenssituation (Huth/Schumacher 2008). Daraus ergeben sich konkrete Hinweise auf Engagementformen und Projekte von und für ältere MigrantInnen, die es bedarfsgerecht zu gestalten und auszubauen gilt. Dabei sollte an den Ressourcen, Kompetenzen und Potenzialen der älteren MigrantInnen und ihrer Organisationen und Netzwerke angesetzt und diese bei der Planung und Ausgestaltung von Angeboten beteiligt werden.

Biografiearbeit und Erzählcafés stellen für ältere MigrantInnen Gelegenheiten dar, ihre eigene Migrationsbiographie und Situation im Alter aufzuarbeiten und zu reflektieren und für andere – sowohl Einheimische jeden Alters als auch ihre eigenen Kinder- und Enkelgenerationen – nachvollziehbar und erlebbar zu machen. Des Weiteren eignen sich Projektansätze zur Ressourcenarbeit, in denen es darum geht, eigene Fähigkeiten zu entdecken und eine positive Selbstwahrnehmung zu erlangen. Dadurch können nicht zuletzt Selbsthilfepotenziale älterer MigrantInnen aktiviert und ältere MigrantInnen und zu eigenem bürgerschaftlichen Engagement motiviert werden.

Thematisch bieten sich darüber hinaus die folgenden Bereiche an, die an den Interessen und Bedarfen von älteren MigrantInnen ansetzen:

  • Ernährung, gemeinsames Kochen und Essen,
  • Gesundheit und Bewegung,
  • Information über und Besuch von Angeboten der Altenhilfe,
  • Stadt(teil)erkundungen.

Ältere MigrantInnen fühlen sich vielfach auch von künstlerischen Tätigkeiten – Theater, bildende Kunst oder Literatur – sowie von Themen des direkten sozialen und Wohnumfelds angesprochen. Insgesamt sollte es darum gehen, die Lebenssituation sowie die Wünsche, Interessen, Bedürfnisse und Fähigkeiten älterer MigrantInnen zu erfassen und zu berücksichtigen, wenn man sie hier für ein Engagement gewinnen möchte.

Zugänge zu älteren MigrantInnen können beispielsweise über die Regeldienste im Integrationsbereich erschlossen und bestehende Angebote – Alphabetisierungs- und Sprachkurse, Beratungseinrichtungen und interkulturelle Frauengruppen – in die Ansprache mit einbezogen werden.

Als Orte der Ansprache sind darüber hinaus Religionsgemeinschaften und Migrantenorganisationen in besonderer Weise geeignet, da sie Zusammenschlüsse darstellen, in denen sich gerade auch ältere MigrantInnen aufhalten. Diese gilt es seitens der Altenhilfe sowie der Infrastruktureinrichtungen der Freiwilligenförderung (Freiwilligenagenturen und -zentren, Seniorenbüros etc.) mittels persönlicher Ansprache und unter Zuhilfenahme von MultiplikatorInnen zu informieren und als Kooperationspartner zu gewinnen. Hier können bestehende Gruppen von älteren MigrantInnen anstelle von Einzelpersonen angesprochen werden, um Barrieren und Hemmschwellen gegenüber Beteiligungs- und Engagementangeboten abzubauen.

Es kann sich ebenso anbieten, Angebote für ältere MigrantInnen in Räumlichkeiten von Religionsgemeinschaften und Migrantenorganisationen zu verlegen. Insgesamt ist es angezeigt, eine längerfristige Strategie der Kontaktaufnahme und Kooperationsanbahnung zu beschreiten und Religionsgemeinschaften und Migrantenorganisationen als gleichberechtigte Partner zu gewinnen, die bereits in der Planungsphase sowie bei der Entwicklung und Weiterentwicklung von Angeboten für ältere MigrantInnen aktiv eingebunden werden.

Literatur

 

 

 

Susanne Huth ist Geschäftsführerin von INBAS-Sozialforschung GmbH. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen bürger-schaftliches Engagement und Integration, speziell Interkulturelle Öffnung, Migrantenorganisationen sowie Sozialpolitik für ältere MigrantInnen.

   

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