Video: „Das geht gar nicht! Feminismus, Intersektionalität und Journalismus“

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Podiumsdiskussion zum Thema Feminismus und Journalismus anlässlich der umstrittenen Preisauszeichnung der Karikaturistin Franziska Becker.

riederike Sittler (Deutschlandradio und Vorsitzende Journalistinnenbund), Kübra Gümüşay (Journalistin, Netzaktivistin), Anna Mayrhauser (Chefredakteurin Missy Magazine), Konstantina Vassilou-Enz (Journalistin, Geschäftsführerin Neue Deutsche Medienmacher*innen), Franziska Hilfenhaus (Journalistin, frau.tv)

Lebenswirklichkeiten in ihrer Vielfalt sichtbar machen - auf diesen Anspruch sollten sich Journalismus und intersektionaler Feminismus einigen können. Feminismus drängt aber auf die Veränderung gesellschaftlicher Normen und insbesondere der patriarchalen Kultur. Wie sehr müssen dann auch die Haltungen und Meinungen marginalisierter Gruppen hinterfragt und bestritten werden können?

Journalismus wird weniger als Herzensangelegenheit im Einsatz für bestimmte Themen und Gruppen, sondern vielmehr als professionelle Fremdbeobachtung definiert, die zur sachorientierten Meinungsbildung beiträgt. Wie weit können Interessen und Ansprüche marginalisierter Gruppen gewahrt werden? Wie weit dürfen, müssen Analyse und Kritik gehen? Welchen Platz haben Selbstironie, Satire und Spott? Wie können People of Color, jüngere Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund adäquat im Journalismus beteiligt werden? Wie kann eine Debatte gelingen, ohne wiederum rassistische Stereotype zu bedienen und ohne rechtsextremen Bewegungen Aufwind zu verschaffen?

Anlässlich der umstrittenen Preisauszeichnung der Karikaturistin Franziska Becker, die einen Twitter-Shitstorm auslöste, suchten wir das Gespräch, über 280 Zeichen hinaus.

Diskussion mit:

  • Kübra Gümüşay, Journalistin und Netzaktivistin
  • Anna Mayrhauser, Chefredakteurin Missy Magazine
  • Friederike Sittler, Deutschlandradio und Vorsitzende Journalistinnenbund
  • Konstantina Vassilou-Enz, Journalistin und Geschäftsführerin Neue Deutsche Medienmacher*innen

Moderation: Franziska Hilfenhaus, Journalistin, u.a. frau.tv