Flucht und Asyl

Aktuelles zum Thema

«Ich möchte nur ein Mensch sein!»

Obwohl in Deutschland geboren, wird Aliya Khabaz mit ihrer Familie nach Syrien abgeschoben. Die Aktivistin kehrt jedoch zurück – mit dem Ziel, ihre Identität selbstbestimmt und frei leben zu können.

By Aliya Khabaz

Flucht und Asyl

Im vergangenen Jahr mussten so viele Menschen fliehen wie seit Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr. Der UNHCR zählte fast 60 Millionen Menschen auf der Flucht weltweit, bis Ende 2015 sind mehr als eine Million Menschen in Deutschland eingetroffen. Krieg, Armut, totalitäre Regime, Diskriminierung und Gewalt zwangen die Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Neun von zehn Geflüchteten (86 Prozent) lebten in Entwicklungsländern, weil sie lediglich in das jeweilige Nachbarland fliehen können. Die Hälfte der Geflüchteten weltweit sind Kinder.

 

Veranstaltungen

Rechte Gewalt auf den Straßen Deutschlands und der USA
Berlin
Rechtliche Rahmenbedingungen für einen fairen Zugang zum Wohnungsmarkt
Berlin

Zwischen(t)räume - Transkontinentale Migration nach den Umbrüchen in Nordafrika

Infos zur Veranstaltung

Entführt, erpresst oder verschwunden: Zur Situation von Flüchtlingen auf dem Sinai
Filmvorführung von "Sound of Torture" (Keren Shayo) mit anschließender Podiumsdiskussion am Donnerstag, 16. Oktober 2014 von 18:00 bis 21:30 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung.

Weitere Veranstaltungen

Dossiers

Dossier Border Politics – Migration in the Mediterranean

The articles in this dossier shed critical light on several related sites of Euro-Mediterranean border management. They look at the “border within” as well as the effects of the exterritorialisation strategy in the Libyan example. They show both the deadly and the “productive” aspects of the border regime.

Dossier Leben in der Illegalität

Das Dossier liefert Einblicke in die prekäre Lebenssituation der Menschen ohne legalen Aufenthalt und analysiert die Ursachen, die in den letzten Jahrzehnten zur Zunahme der irregulären Migration in Europa geführt haben.

Weitere Beiträge zum Thema

Liminal People

Juliane Karakayali und Serhat Karakayali zeigen, dass Migration als Heterotopie gefasst werden müsse, d.h. als ein Raum, in dem die nationalen Grenzen des Politischen und Sozialen hinterfragt werden und über das Neue nachgedacht wird.

Frontex. Kritiken, Konzeptionen, Konstruktionen

Bernd Kasparek zegit, dass die mangelnde demokratische Verfasstheit der Agentur Frontex kein Zufall ist, sondern der Tatsache geschuldet, dass sie ein Schengener Produkt ist und damit selbst eine Grenzgängerin. Ein Neu-Denken von Schengenland und Europa wird dabei die Tatsache ins Zentrum stellen müssen, dass beide zutiefst von der Faktizität und Autonomie der Migration geprägt sind.

Erfahrungen aus der Praxis: Erprobte Strategien des Empowerments

Welche Strategien und gesellschaftliche Allianzen sind notwendig, um geflüchteten Frauen Selbstständigkeit und Teilhabe auf allen Ebenen zu ermöglichen? Wir stellen analoge und digitale Angebote aus verschiedenen Bundesländern vor: RefuShe, WOMEN'S WELCOME BRIDGE, Hand in Hand, Loulou, Women in Exile, Flamingo e.V., Bikeygees, CONNECT.

By Finja Henke, Anna Anslinger

Die Gesundheit geflüchteter Frauen stärken

Die zentrale Frauenbeauftragte der Charité, Christine Kurmeyer, und die Migrationsforscherin Ingar Abels stellen zwei Berliner Initiativen vor, die mit Gesprächskreisen zum Thema Frauengesundheit Gemeinschaftsunterkünfte besuchen.

By Dr. Ingar Abels, Dr. Christine Kurmeyer