Flucht und Asyl

Aktuelles zum Thema

"Traumasensibel arbeiten in der Freiwilligenhilfe für Menschen mit Fluchterfahrung" - Interview

Interview

Grundlegendes zur Psychotraumatologie und der Versorgungssituation von Menschen mit Fluchterfahrung in Deutschland, was in der Arbeit mit traumabedingt belasteten Individuen wichtig ist und welche politischen Forderungen sich daraus ergeben, berichten Prof. Dr. Christine Knaevelsrud,  Raphael Cuadros, Dr. Nadine Stammel und Dr. Maria Böttche. Die Fragen stellte Heimatkunde Redakteurin Flora Bolm.

Von Flora Bolm

Flucht und Asyl

Im vergangenen Jahr mussten so viele Menschen fliehen wie seit Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr. Der UNHCR zählte fast 60 Millionen Menschen auf der Flucht weltweit, bis Ende 2015 sind mehr als eine Million Menschen in Deutschland eingetroffen. Krieg, Armut, totalitäre Regime, Diskriminierung und Gewalt zwangen die Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Neun von zehn Geflüchteten (86 Prozent) lebten in Entwicklungsländern, weil sie lediglich in das jeweilige Nachbarland fliehen können. Die Hälfte der Geflüchteten weltweit sind Kinder.

 

Veranstaltungen

Globale Herausforderungen brauchen ein gutes Miteinander
Falkensee
Tagesseminar
Falkensee
Über Dürren, Kriege und Ressourcenknappheit.
Braunschweig

Zwischen(t)räume - Transkontinentale Migration nach den Umbrüchen in Nordafrika

Infos zur Veranstaltung

Entführt, erpresst oder verschwunden: Zur Situation von Flüchtlingen auf dem Sinai
Filmvorführung von "Sound of Torture" (Keren Shayo) mit anschließender Podiumsdiskussion am Donnerstag, 16. Oktober 2014 von 18:00 bis 21:30 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung.

Weitere Veranstaltungen

Dossiers

Dossier Border Politics – Migration in the Mediterranean

The articles in this dossier shed critical light on several related sites of Euro-Mediterranean border management. They look at the “border within” as well as the effects of the exterritorialisation strategy in the Libyan example. They show both the deadly and the “productive” aspects of the border regime.

Dossier Leben in der Illegalität

Das Dossier liefert Einblicke in die prekäre Lebenssituation der Menschen ohne legalen Aufenthalt und analysiert die Ursachen, die in den letzten Jahrzehnten zur Zunahme der irregulären Migration in Europa geführt haben.

Weitere Beiträge zum Thema

Ikhlas Bajoos neues Leben

In diesem Beitrag berichten wir über die Geschichte einer Jesidin aus dem Norden Iraks. Die damals 14-Jährige befand sich monatelang in Gefangenschaft des „Islamischen Staats“, bis ihr aus eigener Kraft die Flucht gelang.

Von Gesa Steeger

Liminal People

Juliane Karakayali und Serhat Karakayali zeigen, dass Migration als Heterotopie gefasst werden müsse, d.h. als ein Raum, in dem die nationalen Grenzen des Politischen und Sozialen hinterfragt werden und über das Neue nachgedacht wird.

Frontex. Kritiken, Konzeptionen, Konstruktionen

Bernd Kasparek zegit, dass die mangelnde demokratische Verfasstheit der Agentur Frontex kein Zufall ist, sondern der Tatsache geschuldet, dass sie ein Schengener Produkt ist und damit selbst eine Grenzgängerin. Ein Neu-Denken von Schengenland und Europa wird dabei die Tatsache ins Zentrum stellen müssen, dass beide zutiefst von der Faktizität und Autonomie der Migration geprägt sind.

The life of a trans* activist

Alia Khannum, LGBTIQ* activist from Pakistan, shares her story as a transwoman and reflects upon her journey to become a trans* activist, engaged for the rights of LGBTIQ* refugees and migrants.

Von Alia Khannum