Heinrich-Böll-Stiftung

von

Die Aufnahme einer großen Zahl von Geflüchteten in Städten und Gemeinden hat auch die innerdeutsche Diskussion darüber, ob der Islam zu Deutschland gehört, zugespitzt. Wir sprachen mit Mouhanad Khorchide, Professor für islamische Religionspädagogik, über islamischen Religionsunterricht und die Attraktivität des Salafismus.

von

Die Regisseurin Ayla Gottschlich hat mit Safiye Can und Hakan Akçit über filmische und alltägliche Auseinandersetzungen gesprochen und reflektiert dabei die politische Lage in der Türkei ebenso wie ihre Perspektive auf das "Deutschsein".

Filmografie

von

Wer die Gesellschaft spalten will, erzählt vom „integrationsunwilligen Islam“. Ozan Keskinkilic geht der Frage nach, welche Erkenntnisse aus der Antisemitismusforschung für eine Kritik dieses antimuslimischen Rassismus hilfreich sein könnten.

von

Bis heute ist eine Verständigung darüber ausgeblieben, welche Ungeheuerlichkeiten sich in München wirklich abgespielt haben. Als sei die Lage zu verworren - und damit unbrauchbar für eine politische Debatte, die immer weniger Zwischentöne duldet.

Publikationen

Die Silvesternacht 2015/16 in Köln hatte weitreichende Folgen. Die sexuellen Übergriffe auf Frauen galten in Deutschland mehrheitlich als Beleg, dass die im Sommer begonnene Willkommenskultur beendet, wenn nicht sogar insgesamt ein Fehler gewesen sei. Mit der vorliegenden Studie versetzen wir uns zurück in die Zeit just nach diesen Ereignissen. Also in eine Zeit, in der zunächst notwendigerweise Unklarheit über die Geschehnisse herrschte, folglich den Medien eine besondere Sorgfaltspflicht zukam.

Das Mittelmeer ist zum Massengrab geworden: Bis Ende Juli 2016 sind 3000 Menschen ertrunken, im Durchschnitt 14 pro Tag. Die Mehrheit von ihnen starb auf dem Weg von Libyen nach Italien, der weltweit gefährlichsten Fluchtroute.

Der Sammelband "Viele Kämpfe und vielleicht einige Siege" versammelt Aufsätze von Autor_innen aus Aktivismus und Selbstorganisierung, Wissen­schaftler_innen, politische Bildner_innen, Künstler_innen, Community-­Arbeiter_innen und politische Kämpfer_innen. Es ist ein Kompendium, das ausgehend vom so gut wie nicht beschriebenen weißen Papier der Geschichte der Rom_nja und deren Verfolgung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Tschechien (in deutscher Sprache) einen Ausgangspunkt setzen möchte. Wir haben uns auf die Suche begeben und Autor_innen gewinnen können, die uns in ihre wissenschaftliche Arbeit, ihren Aktivismus oder ihre Lebensrealitäten Einblick geben. Die lokalen Beiträge haben wir mit Stimmen überregionaler Autor_innen erweitert, um ein breiteres Bild von Rom_nja-Aktivismus aufzuzeigen.

Alle Publikationen auf "Heimatkunde"

Migrationspolitik

Das Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung hat eine Medienanalyse in Auftrag gegeben, die die Berichterstattung unmittelbar nach den sexualisierten Übergriffen in Köln und anderen deutschen Städten untersucht.

In einem eindrucksvollen Foto-Essay fokussiert der Fotojournalist Kaveh Rostamkhani auf die Folgen europäischer Grenzdynamiken. Die Ausstellung ist ab dem 02.11. in der Heinrich-Böll-Stiftung zu sehen.

Mehr zu "Migrationspolitik"

Teilhabegesellschaft

Die öffentlichen Diskussionen über Geflüchtete sind oft gekennzeichnet von Unkenntnis, Vorurteilen und Ressentiments. Die Heinrich-Böll-Stiftung stellt deshalb für die einzelnen Bundesländer Fakten zum deutschen Asylsystem, zu den Lebensbedingungen Asylsuchender sowie zu Möglichkeiten des Engamenents zusammen.

Im Rahmen der Veranstaltung „Baustelle Flucht und Migration" am 24. und 25. Juni 2016 haben wir Podiumsgäste und Teilnehmende gefragt: „Wie schaffen wir Integration?"

Mehr zu "Teilhabegesellschaft"

Kunst und Kultur

von

In einer Eins-zu-Eins Tour werden die Teilnehmenden von Einwohnerinnen und Einwohnern Neuköllns, die selbst eine Migrationsgeschichte haben, durch die Straßen ihrer (neuen) Nachbarschaft geführt.

von

In einem literarischen Essay untersucht Arne Vogelgesang das Thema „Evil Campaigning im Netz“. Dabei zeichnet er auch den Arbeitsprozess seiner Perfomance ANDERS nach, in der er sich mit dem norwegischen Attentäter Anders Breivik auseinandersetzt.

Mehr zu "Kunst und Kultur"

Diversity Management

von

In einer aktuellen Entscheidung weist das Arbeitsgericht Berlin die Klage einer muslimischen Lehramtsreferendarin ab, die in einer Grundschule unterrichten möchte, jedoch aufgrund ihres Kopftuchs als Lehrkraft abgelehnt wurde

von

In der im Sommer 2015 erschienenen Integrationsstudie MIPEX schneidet Deutschland im Bereich Antidiskriminierung nur äußerst mittelmäßig ab. Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, nimmt in einem Gastbeitrag Stellung.

Mehr zu "Diversity Management"

Praktikum

Urheber: Oli Dale . Public Domain.

Das Referat Migration und Diversity der Heinrich-Böll-Stiftung bietet laufend Praktika für Studierende mit Interesse an den Themen Migration, Integration und Diversity an.

Kommission

Auf der konstituierenden Sitzung der Kommission im Herbst 2015.. Urheber: Stephan Röhl. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Fachkommission: Flüchtlings- und Einwanderungspolitik der Heinrich-Böll-Stiftung wird in den kommenden zwei Jahren Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik erarbeiten.

böll.brief

Berufliche Qualifikation und Integrationstempo entscheiden über die langfristigen fiskalischen Kosten der Aufnahme Geflüchteter Studie von Prof. Dr. Holger Bonin, ZEW, im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung.

Veranstaltungen

31. Mär
5. Kommunalpolitischer Bundeskongress
Gelsenkirchen
01. Apr
5. Kommunalpolitischer Bundeskongress
Gelsenkirchen
Alle Termine

Open Space

Urheber: Candice Seplow. Public Domain.

Dieses Open Space Projekt ist ein Forum für künstlerische und literarische Arbeiten, die sich mit den Kernthemen Diversität und Migration auseinandersetzen.

Newsletter

Der Newsletter informiert über neue Beiträge, Veranstaltungen und Publikationen.

 
Anmelden Abmelden
 
 

Hören

Heimatkunde auf Soundcloud - Podcasts, Interviews, Reportagen...

Über uns

Auf "Heimatkunde" präsentieren wir Analysen zu den Themen Migrationspolitik, Teilhabegesellschaft, Diversity Management sowie Kunst und Kultur.

Kontakt

Schwerpunkt

"Wir schaffen das" – Aber wie? Dieses Dossier blickt auf einen oft übersehenen Akteur in der Flüchtlingsdebatte: die sechzehn Bundesländer.

All rights reserved. zum Dossier

Dossiers

arrival. Urheber: Raul Lieberwirth . Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Dossierreihe „Welcome to Germany“ möchte die zum Teil verengte Diskussion um Willkommenskultur öffnen und in den Kontext „Migration – Arbeit – Menschenrechte“ stellen.

Alle Dossiers

In Kürze erscheint an dieser Stelle das von Kien Nghi Ha gemeinsam mit Noa Ha und Mekonnen Mesghena für die Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene Dossier "Geschlossene Gesellschaft? Exklusion und rassistische Diskriminierung an deutschen Universitäten".

„Welcome to Germany“ – eine Dossier-Reihe zu Flucht, Migration und Willkommenskultur in Deutschland. Unser aktuelles Dossier reflektiert Potenziale und Fallstricke bürgerschaftlichen Engagements für Geflüchtete.

Flucht und Asyl

von

Flüchtlings- und Migrationspolitik muss Hand in Hand mit Integrationspolitik gehen. Welche Chancen, Zumutungen, Anforderungen sind damit verbunden – aus der Perspektive der Ankommenden wie der Einheimischen? Die Eröffnungsrede von Ralf Fücks zum Kongress „Wie schaffen wir Integration?"

Einwanderungsland

Das Dossier gibt Einblick in die Vielschichtigkeit asiatisch-deutscher Lebenswelten und Identitäten. Mittels verschiedener Formate wird postmigrantisches Leben aus asiatisch-deutschen Perspektiven reflektiert. Was passiert, wenn die Migration zu ihrem Ende kommt? Welche Identitätspositionen entstehen dann?

Europa

von

Die Migrationsforscherin Ljudmila Belkin hat einen Essay-Wettbewerb für jüdische Migrant/innen aus der ehemaligen Sowjetunion koordiniert. Im Interview spricht sie über Wert und Bewertung von Herkunft und über den Umgang mit migrantischem Wissen.

Global

Dieser Episodenfilm erzählt von Goldfolien, Kinderliedern, dem Lauf der Dinge, griechischen Tragödien, Drachenreitern, Mono-Dialogen und überfüllten Akkuladestationen.

Bildung

von

Jane Schuch formuliert die zentralen Bildungsbedingungen für Sinti und Roma, um den Kreislauf von rassistischer Verfolgung, Ausgrenzung und daraus resultierenden Traumatisierungen zu durchbrechen.

Arbeit

von

Das Dossier nähert sich dem Thema Menschenhandel über drei Kapitel: der erste Teil widmet sich europa- und bundespolitischen Aspekten, der zweite Teil fokussiert den „Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung“ und der dritte Teil „Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung“.

Stadt

von

Migration bereichert unsere Städte, unsere Politik, Wirtschaft und Kultur. Was aber haben Digitalisierungsprozesse damit zu tun - und wie können sie die Entstehung lebendiger, vielseitiger Städte unterstützen?

Citizenship

Wir dürfen die Debattenführung nicht den Rechten überlassen, sondern müssen unabhängig davon Antworten suchen. Diskussion am 17.05. in der Heinrich Böll Stiftung. Ein Highlight: die Intervention der Neuköllner HEROES.

 

Verwaltung

Was bedeutet  „Deutschsein“ in der Bundeswehr und in der Gesellschaft? Über Aufstiegschancen und Diskriminierungserfahrungen spricht Hatice Akyün mit Dominik Wullers, stellvertretender Vorsitzender von „Deutscher.Soldat e.V.", und dem Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour.

Wirtschaft

von

Christine Langenfeld und Holger Kolb beschreiben die Entwicklung der deutschen Arbeitsmarktpolitik, inbesondere der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Anwerbung von Hochqualifizierten.

Medien

von

Carolin Wiedemann hat mit Manuela Bojadzijev über Widersprüche im Migrationssystem und über Migration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gesprochen.

Antidiskriminierung

von

Mit „Deutschland Schwarz Weiß“ legte Noah Sow 2008 ein Standardwerk zum Thema Alltagsrassimus in Deutschland vor. Sieben Jahre später zieht sie Bilanz. Ein Interview mit Auszügen aus dem Hörbuch.