Heinrich-Böll-Stiftung

Aktuelles

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Wer die Gesellschaft spalten will, erzählt vom „integrationsunwilligen Islam“. Ozan Keskinkilic geht der Frage nach, welche Erkenntnisse aus der Antisemitismusforschung für eine Kritik dieses antimuslimischen Rassismus hilfreich sein könnten.

Die Silvesternacht 2015/16 in Köln hatte weitreichende Folgen. Die sexuellen Übergriffe auf Frauen galten in Deutschland mehrheitlich als Beleg, dass die im Sommer begonnene Willkommenskultur beendet, wenn nicht sogar insgesamt ein Fehler gewesen sei. Mit der vorliegenden Studie versetzen wir uns zurück in die Zeit just nach diesen Ereignissen. Also in eine Zeit, in der zunächst notwendigerweise Unklarheit über die Geschehnisse herrschte, folglich den Medien eine besondere Sorgfaltspflicht zukam.

Zeitungsmeldungen nach dem Amoklauf in München 2016
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Bis heute ist eine Verständigung darüber ausgeblieben, welche Ungeheuerlichkeiten sich in München wirklich abgespielt haben. Als sei die Lage zu verworren - und damit unbrauchbar für eine politische Debatte, die immer weniger Zwischentöne duldet.

Menschen hinter dem Zaun des Asyllagers in Kara Tepe (Lesbos)
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Wohin gehst Du, Europa? Die Frage ist aktueller denn je. Neu ist sie allerdings nicht. Bemerkungen von Ralf Fücks zur Eröffnung der Konferenz „EU Quo Vadis? Grenzerfahrungen. Asyl- und Flüchtlingspolitik in Europa“ in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin.

E-Paper

Willkommensgesellschaft Boell Brief Cover

Ohne die Hilfe der vielen Ehrenamtlichen würde die Situation der Geflüchteten weit schwieriger sein als sie es derzeit ist. Wie kann ihre Arbeit institutionell unterstützt werden? Handlungsempfehlungen von Dr. Serhat Karakayali vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung.

E-Paper

Cover des E-Papers "Die zentrale Mittelmeerroute"

Das Mittelmeer ist zum Massengrab geworden: Bis Ende Juli 2016 sind 3000 Menschen ertrunken, im Durchschnitt 14 pro Tag. Die Mehrheit von ihnen starb auf dem Weg von Libyen nach Italien, der weltweit gefährlichsten Fluchtroute.

Dossiers

Im Herbst 2016 erscheint an dieser Stelle das von Kien Nghi Ha gemeinsam mit Noa Ha und Mekonnen Mesghena für die Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene Dossier "Geschlossene Gesellschaft? Exklusion und rassistische Diskriminierung an deutschen Universitäten".

Die Dossierreihe „Welcome to Germany“ möchte die zum Teil verengte Diskussion um Willkommenskultur öffnen und in den Kontext „Migration – Arbeit – Menschenrechte“ stellen.

Teilhabegesellschaft

Das Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung hat eine Medienanalyse in Auftrag gegeben, die die Berichterstattung unmittelbar nach den sexualisierten Übergriffen in Köln und anderen deutschen Städten untersucht.

Die öffentlichen Diskussionen über Geflüchtete sind oft gekennzeichnet von Unkenntnis, Vorurteilen und Ressentiments. Die Heinrich-Böll-Stiftung stellt deshalb für die einzelnen Bundesländer Fakten zum deutschen Asylsystem, zu den Lebensbedingungen Asylsuchender sowie zu Möglichkeiten des Engamenents zusammen.

Migrationspolitik

In einem eindrucksvollen Foto-Essay fokussiert der Fotojournalist Kaveh Rostamkhani auf die Folgen europäischer Grenzdynamiken. Die Ausstellung ist ab dem 02.11. in der Heinrich-Böll-Stiftung zu sehen.

Saalansicht während der Konferenz

Im Rahmen der Veranstaltung „Baustelle Flucht und Migration" am 24. und 25. Juni 2016 haben wir Podiumsgäste und Teilnehmende gefragt: „Wie schaffen wir Integration?"

Diversity Management

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In einer aktuellen Entscheidung weist das Arbeitsgericht Berlin die Klage einer muslimischen Lehramtsreferendarin ab, die in einer Grundschule unterrichten möchte, jedoch aufgrund ihres Kopftuchs als Lehrkraft abgelehnt wurde

Kunst und Kultur

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In einer Eins-zu-Eins Tour werden die Teilnehmenden von Einwohnerinnen und Einwohnern Neuköllns, die selbst eine Migrationsgeschichte haben, durch die Straßen ihrer (neuen) Nachbarschaft geführt.

von

In einem literarischen Essay untersucht Arne Vogelgesang das Thema „Evil Campaigning im Netz“. Dabei zeichnet er auch den Arbeitsprozess seiner Perfomance ANDERS nach, in der er sich mit dem norwegischen Attentäter Anders Breivik auseinandersetzt.

Fachkommission

Auf der konstituierenden Sitzung der Kommission im Herbst 2015.. Urheber: Stephan Röhl. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Fachkommission: Flüchtlings- und Einwanderungspolitik der Heinrich-Böll-Stiftung wird in den kommenden zwei Jahren Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik erarbeiten.

Veranstaltungen

09. Dez
Grüner Salon Mönchengladbach
Mönchengladbach
10. Jan
Wie Flüchtlinge Deutschland seit 20 Jahren verändern
Chemnitz
08. Mai12. Mai
Geflüchtete Menschen in Hamburg
Hamburg
Alle Veranstaltungen

E-PAPER

Berufliche Qualifikation und Integrationstempo entscheiden über die langfristigen fiskalischen Kosten der Aufnahme Geflüchteter Studie von Prof. Dr. Holger Bonin, ZEW, im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung.

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Über uns

Auf Heimatkunde präsentieren wir Analysen zu den Themen Migrationspolitik, Teilhabegesellschaft, Diversity Management sowie Kunst und Kultur.

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Heimatkunde auf Soundcloud - Podcasts, Interviews, Reportagen...

Flucht und Asyl

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Bei diesem Empowerment-Workshop erarbeiten Aktivist/innen aus Einwanderer/innengemeinschaften gemeinsam Leadership-Strategien. Was könnte zur Einstimmung besser geeignet sein als ein "Call for Action" von Fadhumo Musa Afrah?

Einwanderungsland

Das Dossier gibt Einblick in die Vielschichtigkeit asiatisch-deutscher Lebenswelten und Identitäten. Mittels verschiedener Formate wird postmigrantisches Leben aus asiatisch-deutschen Perspektiven reflektiert. Was passiert, wenn die Migration zu ihrem Ende kommt? Welche Identitätspositionen entstehen dann?

Europa

Dieser Episodenfilm erzählt von Goldfolien, Kinderliedern, dem Lauf der Dinge, griechischen Tragödien, Drachenreitern, Mono-Dialogen und überfüllten Akkuladestationen.

Global

Sheena Magenya
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2013 kam Sheena Magenya auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung zu einer internationalen Konferenz nach Deutschland. Sie hatte keine Probleme an der Deutschen Botschaft in Nairobi ein Visum zu bekommen. Sie denkt, dass ihre positive Erfahrung auch mit dem Grund ihrer Reise zusammenhängt.

Bildung

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Gemeinsam mit dem Team Lernen durch Engagement der Freudenberg Stiftung gehen wir der Frage auf den Grund, wie Jugendlichen mit Fluchterfahrung ein Ankommen in der Gesellschaft ermöglicht werden kann.

Arbeit

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Das Dossier nähert sich dem Thema Menschenhandel über drei Kapitel: der erste Teil widmet sich europa- und bundespolitischen Aspekten, der zweite Teil fokussiert den „Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung“ und der dritte Teil „Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung“.

Stadt

Saskia Sassen auf der re:publica 2014
von

Migration bereichert unsere Städte, unsere Politik, Wirtschaft und Kultur. Was aber haben Digitalisierungsprozesse damit zu tun - und wie können sie die Entstehung lebendiger, vielseitiger Städte unterstützen?

Citizenship

von

Zu einer gelingenden Integrationspolitik gehört die Beschäftigung mit den verschiedenen Radikalismen. Wo stehen wir aktuell in der Auseinandersetzung mit Rassismus und Islamismus und welche Gegenstrategien gibt es?

Verwaltung

Was bedeutet  „Deutschsein“ in der Bundeswehr und in der Gesellschaft? Über Aufstiegschancen und Diskriminierungserfahrungen spricht Hatice Akyün mit Dominik Wullers, stellvertretender Vorsitzender von „Deutscher.Soldat e.V.", und dem Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour.

Wirtschaft

von

Christine Langenfeld und Holger Kolb beschreiben die Entwicklung der deutschen Arbeitsmarktpolitik, inbesondere der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Anwerbung von Hochqualifizierten.

Medien

Lampedusa in Hamburg - Demonstration im Juli 2012
von

Carolin Wiedemann hat mit Manuela Bojadzijev über Widersprüche im Migrationssystem und über Migration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gesprochen.

Antidiskriminierung

von

In der im Sommer 2015 erschienenen Integrationsstudie MIPEX schneidet Deutschland im Bereich Antidiskriminierung nur äußerst mittelmäßig ab. Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, nimmt in einem Gastbeitrag Stellung.