Migrationspolitik

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Die Migrationsforscherin Ljudmila Belkin hat einen Essay-Wettbewerb für jüdische Migrant/innen aus der ehemaligen Sowjetunion koordiniert. Im Interview spricht sie über Wert und Bewertung von Herkunft und über den Umgang mit migrantischem Wissen.

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Wer die Gesellschaft spalten will, erzählt vom „integrationsunwilligen Islam“. Ozan Keskinkilic geht der Frage nach, welche Erkenntnisse aus der Antisemitismusforschung für eine Kritik dieses antimuslimischen Rassismus hilfreich sein könnten.

Das Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung hat eine Medienanalyse in Auftrag gegeben, die die Berichterstattung unmittelbar nach den sexualisierten Übergriffen in Köln und anderen deutschen Städten untersucht.

In einem eindrucksvollen Foto-Essay fokussiert der Fotojournalist Kaveh Rostamkhani auf die Folgen europäischer Grenzdynamiken. Die Ausstellung ist ab dem 02.11. in der Heinrich-Böll-Stiftung zu sehen.

Schwerpunkt

Unter dem Motto "Historie statt Hysterie" widmen wir uns auf diesen Seiten einem beim Sprechen über Flucht und Migration häufig vernachlässigten Faktor: Migration als Teil deutscher Geschichte.

Migrationspolitik

Die moderne Migrationsgesellschaft ist ein kosmopolitischer Ort, an dem Menschen mit vielfältigen Hinter- und Vordergründen zusammenkommen. Die weltweiten Wanderungsbewegen, die Ein- und Auswanderung sowie die Wechsel- und Auswirkungen von Migration auf die Entsende- wie die Aufnahmeländer gilt es zu identifizieren, wollen globale Migrationsbewegungen verstanden und gestaltet werden. Die Motive der Migration sind vielfältig und oftmals nicht freiwillig. Flucht und Vertreibung sowie die Missachtung geltender Menschenrechte stellen dabei immer noch ein ernstzunehmendes Problem dar.

Auf der konstituierenden Sitzung der Kommission im Herbst 2015.. Urheber: Stephan Röhl. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Fachkommission: Flüchtlings- und Einwanderungspolitik der Heinrich-Böll-Stiftung wird in den kommenden zwei Jahren Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik erarbeiten.

Veranstaltungen

Mär 19
Vom Halleschen Tor zum Kottbusser Tor
Berlin
Mär 31
5. Kommunalpolitischer Bundeskongress
Gelsenkirchen
Es gibt weitere Folgetermine
Apr 01
5. Kommunalpolitischer Bundeskongress
Gelsenkirchen
Es gibt weitere Folgetermine

Dossiers

Wie sich selbst erkennen?. Urheber: © Kien Hoang Le. All rights reserved.

Das Dossier gibt Einblick in die Vielschichtigkeit asiatisch-deutscher Lebenswelten und Identitäten. Mittels verschiedener Formate wird postmigrantisches Leben aus asiatisch-deutschen Perspektiven reflektiert. Was passiert, wenn die Migration zu ihrem Ende kommt? Welche Identitätspositionen entstehen dann?

arrival. Urheber: Raul Lieberwirth. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Dossierreihe „Welcome to Germany“ möchte die zum Teil verengte Diskussion um Willkommenskultur öffnen und in den Kontext „Migration – Arbeit – Menschenrechte“ stellen.

Alle Dossiers

Einwanderungsland

Zeitungsmeldungen nach dem Amoklauf in München 2016
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Bis heute ist eine Verständigung darüber ausgeblieben, welche Ungeheuerlichkeiten sich in München wirklich abgespielt haben. Als sei die Lage zu verworren - und damit unbrauchbar für eine politische Debatte, die immer weniger Zwischentöne duldet.

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Europa

Dieser Episodenfilm erzählt von Goldfolien, Kinderliedern, dem Lauf der Dinge, griechischen Tragödien, Drachenreitern, Mono-Dialogen und überfüllten Akkuladestationen.

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Global

Menschen hinter dem Zaun des Asyllagers in Kara Tepe (Lesbos)
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Wohin gehst Du, Europa? Die Frage ist aktueller denn je. Neu ist sie allerdings nicht. Bemerkungen von Ralf Fücks zur Eröffnung der Konferenz „EU Quo Vadis? Grenzerfahrungen. Asyl- und Flüchtlingspolitik in Europa“ in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin.

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Flucht und Asyl

Ralf Fücks auf dem Podium
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Flüchtlings- und Migrationspolitik muss Hand in Hand mit Integrationspolitik gehen. Welche Chancen, Zumutungen, Anforderungen sind damit verbunden – aus der Perspektive der Ankommenden wie der Einheimischen? Die Eröffnungsrede von Ralf Fücks zum Kongress „Wie schaffen wir Integration?"

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